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Wir beziehen Stellung - im Gespräch mit "unseren" Landtagsabgeordneten

Wir haben alle viel von der neuen Landesregierung erwartet. Vielleicht zu viel. Aber das nicht: nun soll den Beamten an vielen Ecken gekürzt werden. Dagegen wehrt sich die GEW: in allen Kreisen finden Gespräche mit den Landtagsabgeordneten statt, um deutlich zu machen, dass wir nicht die Melkkuh des Landes sind. Siehe dazu auch b&w vom Feb. 2012 und im Web: "DGB-Aktion Landesbeamte sind keine Melkkühe"





Im Gespräch mit Edith Sitzmann (Die Grünen):
Gerlinde Rupp, Edith Sitzmann, Claudia Meissner
und auf der anderen Seite der Kamera: Peter Fels


Gespräche mit den Landtagsabgeordneten unserer Wahlkreise

Von Dezember bis Januar 2011/12 trafen sich Mitglieder des Kreisvorstandes der GEW Kreis Freiburg mit den Landtagsabgeordneten Gaby Rolland (SPD, Freiburg), Edith Sitzmann (Grüne, Freiburg), Bärbel Mielich (Grüne, Breisgau-Hochschwarzwald), und Sabine Wölfle (SPD, Emmendingen).
Themen waren die geplanten Einkommenskürzungen bei Beamten. Die Verschiebung der Gehaltserhöhungen um ein paar Monate und die Erhöhung der Kostendämpfungspauschale bei der Beihilfe sollen zur Haushaltssanierung beitragen. Die GEW verdeutlichte, dass dies in Zeiten in denen die Motivation der Lehrer/innen entscheidend zum Gelingen der Bildungsreform beiträgt kontraproduktiv ist.
Gefordert wurde auch eine Anpassung der Bezahlung der angestellten Kolleg/innen an die Beamtengehälter. Es ist nicht einzusehen, dass diese Lehrer/innen für die gleiche Arbeit mit der gleichen Ausbildung bis zu 800 € weniger verdienen. Die GEW-Vertreter bemängelten, dass es keinen Eingruppierungstarifvertrag für die ang. Lehrkräfte gibt. Ebenso forderten sie eine Regelung zur Altersteilzeit. Hier könnte Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle spielen.
Ein wichtiges Thema war die Gemeinschaftsschule. Hier stellten alle Beteiligten einen großen weißen Kreis um die Stadt Freiburg fest und betonten, dass sich dies in den nächsten Jahren ändern müsse. Die GEW-Vertreter sehen das mangelnde Interesse vor allem in den schlechten Rahmenbedingungen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Vorgabe des Lehrerdeputats von 27 Stunden für alle Lehrer/innen an dieser Schulart. Hier waren 25 Stunden versprochen und werden von der GEW auch weiterhin gefordert. Vor allem die SPD-Abgeordneten sahen hier Nachbesserungsbedarf während die Grünen diesen Beschluss verteidigten und argumentierten, dass es demnächst sowieso ein anderes Arbeitszeitmodell für Lehrer/innen geben müsse.
Zum Thema „Fortbildungsgelder“ ist nach Ansicht der GEW-Vertreter ein Ausbau statt Kürzung notwendig, um die Kolleg/innen an die neue Lernkultur heranzuführen. Ebenso brauchen die Schulen Zeit um neue Lernkonzepte zu entwickeln.
Zu inklusiver Beschulung fordert die GEW Kreis Freiburg, das im Koalitionsvertrag versprochene Zweipädagogen-Prinzip umzusetzen. Nur so kann man berechtigte Ängste der Lehrer/innen an den Regelschulen abbauen und allen Schüler/innen gerecht werden.
Am Ende der Gespräche war man sich einig, dass man miteinander im Dialog bleibt. Die Landtagsabgeordneten baten die GEW-Vertreter um Unterstützung bei der neuen Bildungspolitik, die GEW-Vertreter forderten die Landtagsabgeordneten auf sich für Verbesserungen einzusetzen, um sich die Unterstützung zu sichern.





Im Gespräch mit Bärbl Mielich (Die Grünen):
Reinhard Winkler, Gerlinde Rupp, Peter Fels, Bärbl Mielich






Im Gespräch mit Gabi Rolland (SPD):
Gerlinde Rupp,
(leider kein GEW-Foto verfügbar)





Im Gespräch mit Sabine Wölfle (SPD):
Gerlinde Rupp, Horst Kosmalla






Im Gespräch mit Alexander Schoch (Grüne):
Gerlinde Rupp


Weitere Gespräche folgen - wir halten Sie auf dem Laufenden.







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