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| Bericht über einen Besuch der Lehrerpensionäre bei der Polizeidirektion Aalen | ||||||
| Bericht über einen Besuch der Lehrerpensionäre bei der Polizeidirektion Aalen Neulich informierten sich die in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) organisierten Pensionärinnen und Pensionäre bei der Polizeidirektion Aalen. Drei erfahrene, kompetente und souveräne Polizeibeamte nahmen sich der Anliegen der „älteren Lehrergeneration“ an: Gibt es in Analogie zum Jugendsachbearbeiter den Altensachbearbeiter bei der Polizei? Polizeioberrat Buchinger, Stellvertretender Leiter der PD Aalen, führte in den Informationsnachmittag ein. Der demografische Wandel findet auch bei der Polizei statt und hat entsprechende Auswirkungen. Polizeihauptkommissar (PHK) Thomas Maile stellte die Struktur der PD AA und ihre Aufgaben dar: 370 Uniformierte Beamte/innen, 79 bei der Kriminalpolizei, 65 Mitarbeiter/innen in der Verwaltung und in 3 Revieren – Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd - mit den nachgeordneten Polizeiposten werden vom Führung –und Leitungsstab aus in der Bömerwaldstraße geführt und geleitet. Die PD ist derzeit für 312 229 Einwohner/innen im Ostalbkreis„zuständig“, 13 077 Straftaten waren in 2009 zu bearbeiten, die Aufklärungsquote lag bei 59,1% -höher als im Landesdurchschnitt. Bei 1275 Unfällen fand in 33% der Fälle Unfallflucht statt. 22 Tote gab es bei Verkehrsunfällen. Polizeioberkommissar (POK) Hans-Jürgen Landgraf, Leiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle und der Prävention bei der PD Aalen machte auf „die“ seniorenspezifische Kriminalprävention aufmerksam. Sehr lebensnah zeigte er, wie man aus Unachtsamkeit (Ablenkung) Kapital schlagen kann ( der Trick mir dem Schal!). Mit guter visueller Unterstützung wurde auf Trickdieberei, Haustürgeschäfte, die falsche Amtsperson, der Enkeltrick u.v.a.m. eingegangen. Er bezog sich im Wesentlichen auf Informationen, die auch unter www.polizei-beratung.de eingesehen werden können. Aber man(n) sollte es denn auch tun! Nach der Besichtigung des Hauses (Leitstelle, Schießübungsraum, Gewahrsamsräume) fand die Abschlussbesprechung statt. Hierbei wurde u.a. auch der Polizeieinsatz bei der Donnerstagsdemonstration vom Stuttgart angesprochen. Über 300 Anzeigen, auch gegen Polizeibeamte, sind mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Gemeinsames Fazit: Es bleibt zu hoffen, dass die Verhältnismäßigkeit mit den Mitteln einer unabhängigen Rechtsstattlichkeit überprüft wird. Ein guter, nachdenklicher aber auch hoffnungsvoller Nachmittag geht zu Ende, die Einkehr im Kaffee der Limesthermen gehörte mit dazu! Bericht und Bild(er): Gerhard Fuchsloch (Presseartikel in der Remszeitung Schwäbisch Gmünd ) |
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