|  |
 |  | | OECD 2007 |
| OECD-Studie: OECD-Schelte für Deutschlands Akademikerquoten
(09/07) - Deutsche Hochschulen bilden nicht genug Hochqualifizierte aus, um den Bedarf von Wirtschaft und Gesellschaft zu decken. Besonders gravierend ist der Absolventenmangel laut dem heute in Berlin vorgestellten OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2007" bei Pädagogen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat für ihren diesjährigen Bildungsbericht vor allem Hochschulabsolventen unter die Lupe genommen. Wie schon in den Vorjahren in anderen Bereichen des Bildungssystems schneidet Deutschland auch hier im internationalen Vergleich nicht gut ab.
Vor allem für das Bildungswesen hat die OECD bedenkliche Zahlen ermittelt. Auf 100 Pädagoginnen und Pädagogen in der Altersgruppe 55-64 Jahre kommen nur 60 Graduierte der Altersgruppe 25-34 Jahre, während im OECD-Schnitt die aus dem Berufsleben ausscheidenden Pädagogen voll durch junge Akademiker ersetzt werden (100 zu 100).
Sorge bereitet nach OECD-Angaben nach wie vor die starke Abhängigkeit der sozialen Herkunft beim Erreichen eines Bildungsabschlusses. Der Anteil von Akademikerkindern an allen Studierenden ist in Deutschland 2,2 mal so hoch wie es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. In Irland hat die akademische Bildung des Vaters laut Bildungsbericht so gut wie keinen Einfluss darauf, ob ein Kind studiert oder nicht. mehr...
| Weitere Informationen:

| |
|
 |  |  |  |  |  |  |