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Bildungspolitik Bund

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Berufsbildungsbericht 2011

(04/11) Der Berufsbildungsbericht 2011 enthält unter anderem eine Ausbildungsbilanz des Jahres 2010 und Informationen zum Ausbildungsmarkt. Er befasst sich in diesem Jahr mit dem Handlungsfeld „Durchlässigkeit“, beschreibt die Entwicklung des Ausbildungsmarktes und identifiziert weiteren Handlungsbedarf. Weiterhin werden zentrale Maßnahmen und Programme der Bundesregierung zur Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung vorgestellt. Darüber hinaus befasst sich der Bericht auch mit der Zukunftsorientierung des Berufsbildungssystems und informiert abschließend über die europäische und internationale Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung.

Eine Ergänzung zum Berufsbildungsbericht der Bundesregierung stellt der Datenreport zum Berufsbildungsbericht dar, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) herausgegeben wird und zeitgleich mit dem Berufsbildungsbericht erscheint.

Der Berufsbildungsbericht steht im Internet als Online-Version zur Verfügung.


Das Recht auf gute Ausbildung verwirklichen

Stellungnahme der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer zum Entwurf des Berufsbildungsberichts 2011

(04/11) Wenn im Berufsbildungsbericht wieder einmal suggeriert wird, dass es „erneut mehr unbesetzte Ausbildungsstellen als unversorgte Bewerber gibt“, dann geht das an der Realität vorbei. Allein im Jahr 2010 fanden 84.600 Jugendliche, die von der Bundesagentur für Arbeit als „ausbildungsreif“ eingestuft wurden, keinen Ausbildungsplatz. Damit übertraf die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden das Angebot der offenen Plätze (19.600) um das Vierfache.
Nach der erweiterten Angebots-Nachfrage-Relation standen somit im Jahr 2010 rechnerisch 89,9 unbesetzten Ausbildungsplätzen exakt 100 Nachfrager/innen gegenüber. Von einer entspannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt kann also nicht gesprochen werden. Die Forderung des Bundesverfassungsgerichts nach einem auswahlfähigen Angebot von 112,5% wird nicht erfüllt. mehr…

Stellungnahme laden/ lesen

 Stellungnahme_Arbeitnehmer_bbb10.pdf
 (100 KB)


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ältere Beiträge

Berufsbildende Schulen unter Privatisierungsdruck

(10/10) Der Privatisierungsreport 11 umfasst eine Analyse der Privatisierungstendenzen im Bereich der Beruflichen Bildung und weist damit auf die rasanten Veränderungsprozesse in diesem äußerst vielfältigen und komplexen Spezialgebiet hin. Auch das pädagogische Personal an berufsbildenden Schulen steht vor großen Herausforderungen. Der rasante Wandel in der Arbeitswelt, der Notstand an Ausbildungsplätzen in Betrieben und die große Heterogenität der Schüler sind nur einige Aspekte in diesem facettenreichen Feld.
In den letzten 25 Jahren haben sich berufsbildende Schulen mehr und mehr auf Jugendliche einstellen müssen, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhalten haben. Auf diese folgenreiche Entwicklung geht der Report ebenso ein wie auf die zunehmende Gründung privater berufsbildender Schulen. Der Mangel an öffentlicher Verantwortung in der beruflichen Bildung ist sozusagen der Nährboden für private Angebote.

Die GEW möchte mit dem vorliegenden Report vor dieser Entwicklung warnen und für die Rechte der Lehrkräfte und Schüler eintreten. mehr...

Privatisierungsreport 11

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