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Gender Mainstreaming

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Gender-Mainstreaming in der GEW
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Der eg-check der Hans-Böckler-Stiftung

In Deutschland verdienen Frauen im Durchschnitt rund 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In Baden-Württemberg liegt dieser sogenannte Gender Pay Gap sogar bei 28,5 Prozent. Die Gründe dafür sind vielfältig: So konzentrieren sich Frauen häufiger auf Branchen und Berufe mit niedrigem Verdienstniveau, sie machen seltener Karriere, steigen öfter aus dem Erwerbsleben aus oder arbeiten vermehrt in Teilzeit, weil sie sich um die Familie kümmern. All das kann einen Teil des starken Lohngefälles erklären. Statistisch lässt sich aber nur ein Drittel der Einkommenslücke so erklären. Beim Rest besteht Diskriminierungsverdacht.


Wer diese Entgeltdiskriminierung erkennen und beseitigen will, braucht effektive Prüfinstrumente. Deshalb haben die beiden Expertinnen für Entgelt- und Gleichstellungspolitik Karin Tondorf und Andrea Jochmann-Döll mit finanzieller Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung den Entgeltgleichheits-Check entwickelt. mehr...



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Info-Service der Hans-Böckler-Stiftung zu Chancengleichheit

Die nackten Zahlen zeigen: Es gibt große Fortschritte, aber viele Ungleichheiten oder sogar systematische Benachteiligungen halten sich hartnäckig - manchmal ganz versteckt.

Basiswissen zur Chancengleichheit, Zahlen und Fakten, Berichte aus der Forschung, Informationen und Interpretationen von Gesetzen und Erlassen, Internationale Berichte und mehr stellt die Hans-Böckler-Stiftung unter anderem zum Thema Chancengleichheit im Arbeitsleben bereit.

In so genannten Info-Boxen werden grafisch aufbereitete Informationen und aktuelle inhaltliche Beiträge bereit gestellt. mehr...



Genderwiki

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Onlineplattform für Geschlechterforschung

Das Gender@Wiki existiert seit 2006 und soll als ein virtueller Diskussionsraum bzw. als Onlineplattform eines Kommunikationsnetzwerkes genutzt werden, in dem der Austausch von Fachinformationen unter Berücksichtigung der für die Geschlechterforschung zentralen Kennzeichen (Kategorie Geschlecht, Inter- bzw. Transdisziplinarität, Wissenschaftskritik, Wissenstransfer in die Praxis) möglich ist. mehr...

Gender-Mainstreaming in der GEW

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Gender-Daten der GEW

Die GEW veröffentlicht ihre Genderdaten. Die aktuelle Daten und die Veröffentlichungen der letzten Jahre sind auf der Homepage der Bundes-GEW abrufbar.
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Ein hoffnungsvoller Ansatz zur Umsetzung von Geschlechterdemokratie?

Im Jahr 2001 hat der Gewerkschaftstag der GEW den Ausbau der Geschlechterdemokratie in der Satzung verankert. Die GEW folgt dem "mainstream" von EU, Gewerkschaften und Vereinigungen aller Art, die erklären, es sei an der Zeit, für mehr Demokratie eine andere Sichtweise auf das Geschlechterverhältnis einzunehmen.

Tatsächlich scheint auch in der GEW die traditionelle Frauenförderung letztendlich trotz eines wachsenden Frauenteils von derzeit zwei Dritteln der Mitgliedschaft keine gleichberechtigte Teilhabe an der Politik erreichen zu können. Trotz Quote finden sich in vielen Gremien die männlichen Funktionsträger in der Überzahl. Die Arbeit der GEW wird von männlicher Sichtweise bestimmt: Noch immer werden unterschiedliche Situationen, Prioritäten und Bedürfnisse von Frauen nicht automatisch mitgedacht. Viele Fragen wurden bislang nicht gelöst: Warum wollen viele aktive Frauen nicht auch aktive Gewerkschaftsarbeit betreiben, warum werden Frauen nicht in gleichem Maße gewählt (z.B. in Personalräte), warum verabschieden sich viele Frauen wesentlich schneller vom Amt einer Funktionärin als Männer?

Nun bietet sich mit Gender Mainstreaming (GM) eine ergänzende Methode zu den Ansätzen der klassischen Frauenförderung an, um Geschlechterdemokratie in der GEW zu erreichen, die gleichzeitig Männer stärker in die Verantwortung nimmt: Die Lebenswelten von Frauen und Männern sollen in allen Politikbereichen solchermaßen Beachtung finden, dass es beiden Geschlechtern möglich ist, ihre Vorstellungen von Leben in Beruf und Privatleben zu verwirklichen. [...]

Beitrag in voller Länge lesen/laden:

 Gender_Mainstreaming_-_noch_immer_ein_Fremdwort.pdf
 

 Gender_Mainstreaming_und_GEW.pdf
 

Aktiv in für und mit Frauen der GEW

Kontakt:

Barbara Haas

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Gender Mainstreaming - konkret


Der systematische Ansatz von Gender Mainstreaming erleichtert das Einbinden geschlechterspezifischer Fragestellungen in Prozesse und ermöglicht es Frauen und Männern gleichermaßen den Aspekt der Geschlechter zu berücksichtigen. Zwei Methoden haben sich als hilfreich erwiesen:

Das Sechs-Schritte-Schema (Karin Tondorf):

  1. Definition der gleichstellungspolitischen Ziele
  2. Analyse der Probleme und der betroffenen Zielgruppe
  3. Entwicklung von Optionen
  4. Analyse der Optionen und Entwicklung eines Lösungsvorschlags
  5. Umsetzung der getroffenen Entscheidung
  6. Erfolgskontrolle und Evaluation

Gender-Checklisten

Sie machen die Arbeit an konkreten Projekten und Entscheidungsfindungen leichter und überprüfbar. [..]

Diesen Beitrag in voller Länge lesen/laden:

 Gender_Mainstreaming_-_konkret.pdf
 

 Methoden_des_Gender_Mainstreaming.pdf
 




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