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Aktuell Gewalt an Schulen | ||||||
| Gewalt an Schulen | ||||||
| Tagung Gewalt und Geschlecht (03/10) Im Fraueninfo 22/2009 haben die GEW-Frauenpolitikerinnen erste Überlegungen für einen gewaltfreien Umgang miteinander in Bildungseinrichtungen angestellt unter dem Eindruck des Amoklaufs von Winnenden. Inzwischen sind wir wieder betroffen durch das Unglück in Ludwigshafen – Grund dafür, zu überlegen, ob sich an unseren Bildungseinrichtungen inzwischen etwas geändert hat. Krisenpläne und Schließanlagen können lebensrettend sein, sie sind allerdings noch keine langfristige Prävention.Wie Gewaltprävention durch eine geschlechtersensible Pädagogik betrieben werden kann, zeigt die GEW-Tagung Gewalt und Geschlecht am 24.04.10 auf. mehr... Jede Schule braucht Schulsozialarbeiter/innen (03/10) Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Empfehlungen des Landtagssonderausschusses zum Amoklauf in Winnenden als erste wichtige Schritte, die schnell umgesetzt werden sollten. „Grundsätzlich brauchen Schulen bei ihrer Präventionsarbeit die enge, kontinuierliche Unterstützung durch Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen. Es ist deshalb erschreckend, wenn sich Kultusministerin Marion Schick gegen weitere Schulsozialarbeiter ausspricht." mehr.. | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||
Fragen, Meinungen und Anteilnahme zum Amoklauf hier mitteilen Spendenkonto für die Opfer des Amoklaufes | Expertenkreis Amok legt Präventionsbericht vor (10/09, StM) - Das von der Landesregierung im April eingesetzte Gremium mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis hat sich unter der Leitung von Dr. Udo Andriof mit allen we-sentlichen Fragen beschäftigt, die sich aus dem Amoklauf in Winnenden ergeben haben. Dazu zählte laut Ministerpräsident Öttinger vor allem die Aspekte Prävention und Früherkennung, Sicherheitsmaßnahmen an Schulen, Wirksamkeit des Waffenrechts und die Rolle der Medien. Neben Experten aus Schulen, Polizei und Verwaltung wurden in den insgesamt neun Sitzungen auch Vertreter der Schützenverbände, des Landesjagdverbandes, der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen, der Spieleanbieter und des Presserates angehört. Der Bericht steht zum Herunterladen zur Verfügung (pdf-Datei):
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| GEW: „Prävention statt Populismus“ (03/09, Frankfurt a. M.) - Statt Forderungen nach Polizeikontrollen an Schulen und weiteren gesetzlichen Verboten gehören aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Stärkung der Persönlichkeit sowie ein gesellschaftliches Klima der Aufklärung und Wertschätzung an die erste Stelle der Tagesordnung. „Wenn jeder zweite Schüler durch seine Mitschüler gehänselt wird und jeder fünfte berichtet, von anderen nicht beachtet zu werden, ist eine Kultur des respektvollen Miteinanders das Gebot der Stunde“, kommentierte GEW-Schulexpertin Marianne Demmer den aktuellen Forschungsbericht des Bundesinnenministeriums zu Jugendgewalt. Die zurück liegende Woche nach dem Amoklauf in Winnenden sei eine Zeit großer Trauer gewesen, aber auch populistischer und reißerischer Medienberichterstattung. Das Problem der Jugendgewalt müsse wieder differenzierter diskutiert werden, so Demmer. Dazu leiste die neue Studie einen Beitrag. mehr... | Weitere Informationen:![]() | ![]() | |||||||||||||||||||||||||
| Amoklauf | ||||||||||||||||||||||||||||
| GEW trauert um Opfer der Amoklaufs in Winnenden (03/09) Die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz reagierte mit großer Bestürzung und Betroffenheit auf den Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden. „Unser tiefes Mitgefühl gehört den Mitschülern, Eltern, Angehörigen, Lehrerinnen und Lehrern sowie Freunden“, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch (11.03.) in Stuttgart. Die Bildungsgewerkschaft warnt vor voreiligen Reaktionen und Forderungen nach der schrecklichen Tat. „Jetzt geht es darum, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und ihre Angehörigen vorort bestmöglich zu unterstützen“, so Moritz. Lasst die Schüler/innen und Lehrer/innen in Ruhe! GEW kritisiert Vorgehen einiger Medien - Sachliche Aufarbeitung (03/09) Der GEW-Bundesvorsitzende Ulrich Thöne und die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz appellierten an die Medien, die Trauer der betroffenen Schüler/innen, Lehrer/innen, ihrer Angehörigen und Freunde nicht zu verletzten. „Es gibt leider einige wenige Journalisten, die in die Privatsphäre der Betroffenen in Winnenden einzudringen versuchen. Wir müssen dafür Sorge tragen, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und ihre Angehörigen vorort zu unterstützen. Dies hat Vorrang gegenüber allen berechtigten Fragen zu den Ursachen der schrecklichen Tat“, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch (11.03.) in Stuttgart. mehr... | Mehr zum Thema Aktionsbündnis Amoklauf
PM: Sachliche Aufarbeitung Gewalt an Schulen Tagung Gewaltprävention
Lebensort Schule Internetmobbing Schulsozialarbeit BW Schulsozialarbeit Handynutzung | ||||||||||||||||||||||||||
| Krisenstäbe an Schulen | ||||||||||||||||||||||||||||
| Krisenstäbe an Schulen (03/09) In Baden-Württemberg sind seit Beginn des Schuljahres 2006/07 schulinterne Krisenteams gebildet worden. Diese haben unter anderem die Aufgabe notwendige Vorkehrungen für Bedrohungen durch Gewalttäter zu treffen. Die Schulen erstellen auf der Grundlage einer landesweiten Verwaltungsvorschrift Krisen- und Rettungspläne. Das Kultusministerium hat im September 2006 den Schulen einen Rahmenkrisenplan für die Vorbereitung auf Krisenfälle zur Verfügung gestellt. Mit diesem Muster-Krisenplan haben die Schulen auch Verhaltensempfehlungen bei Bedrohungen durch Amokläufer erhalten. Ähnliche Krisenpläne gibt es auch in anderen Bundesländern. Krisenpläne haben vor allem die Funktion, während eines Amoklaufs möglichst viele Schüler/innen und Lehrer/innen schnell in Sicherheit zu bringen - verhindern können sie einen Amoklauf nicht. | Rahmenkrisenplan als Download (1,35 MB)
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| Schulpsychologen | ||||||||||||||||||||||||||||
| 100 Schulpsychologen sind nicht genug (03/09) Schulpsychologen spielen eine wichtige Rolle bei der Gewaltprävention in Schulen. Sie können dazu beitragen, frühzeitig gewaltbereite Schüler/innen zu identifizieren. Schulpsychlologen können aber Amokläufe nicht verhindern. Bundesweit kommen auf einen Schulpsychologen etwa 16.500 Schüler/innen. In Baden-Württemberg müssen 100 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen etwa 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler betreuen. Der Südwesten ist damit auch im internationalen Vergleich Schlusslicht. Der Bedarf an psychologischer Beratung ist gewachsen. Angesichts der vielen Probleme stehen die wenigen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen vor einer "Sisyphusarbeit“. Erschwert wird die Arbeit der schulpsychologischen Beratung in Baden-Württemberg auch dadurch, dass sie nicht an den Schulen, sondern extern in schulpsychologischen Beratungsstellen untergebracht ist. In den USA und den PISA-Siegerländern Skandinaviens ist die schulpsychologische Beratung eine Selbstverständlichkeit. Auf eine Schulpsychologin oder Schulpsychologen kommen dort zwischen 800 und 1.000 Schülerinnen und Schüler. In Russland kommen auf einen Schulpsychologen etwa 500 Schüler/innen. In Baden-Württemberg gibt es gut 1.400 Beratungslehrer, die Schüler/innen vor allem bei Fragen zu ihrer Schullaufbahn beraten. „Bei psychischen Problemen und Konflikten kann aber die engagierte Arbeit dieser Lehrerinnen und Lehrer eine professionelle schulpsychologische Arbeit nicht ersetzen“, so die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz. | www.schulpsychologie.de | ||||||||||||||||||||||||||