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Haupt-/Werkrealschule

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Kontakt zur Fachgruppe

(11/11) - Interessierte Kolleg/innen wenden sich bitte an die Vorsitzenden der Fachgruppe, an die Mitglieder aus den Bezirken (siehe Tabelle und Flyer) oder an ihren GEW-Kreisverband!

Brigitte Friedrich-WittigGroße Äcker 24
71691 Freiberg
Tel. (07141) 76131 E-Mail-Adresse
Erhard KornForellenweg 11

71711 Steinheim
Tel: (0 71 44) 2 34 31E-Mail-Adresse

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Zehntes Schuljahr:mit allen – ohne alles?

(02/12) - In seiner letzten Sitzung vor Weihnachten verabschiedete der Landtag die Schulgesetzänderungen zur Haupt- und Werkrealschule. Erhard Korn bewertet die zugehörige Artikelverordnung, die am selben Tag zur Anhörung gegeben wurde.

Nach dem neuen Gesetz können künftig alle Hauptschüler/innen ohne Notenhürde die Klasse 10 besuchen und dort entweder den Hauptschulabschluss (HAP) oder den Werkrealschulabschluss (WRS) erwerben. Auch einzügige Hauptschulen dürfen sich künftig Werkrealschule nennen, wenn sie das 10. Schuljahr anbieten oder mit einer Schule kooperieren, die ein 10. Schuljahr anbietet. Endlich wurden auch die Entwürfe der "Artikelverordnung“ in die Anhörung gegeben. Darum wurde bisher eine regelrechte Geheimniskrämerei betrieben. Nicht ohne Grund, wie sich jetzt herausstellt. Denn die Schulverwaltung erfuhr offenbar erst bei einer öffentlichen Anhörung, dass die Koalition für die 10. Klassen statt der vom Ministerium geplanten und für notwendig erachteten 486 nur noch 251 Lehrerstellen bewilligt. mehr...

Informationen des KM:

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Haupt- und Werkrealschule: Vorsicht Sackgasse

(11/11) - Derzeit sprechen alle von der Gemeinschaftsschule, aber was wird aus den tausend Haupt- und Werkrealschulen? Schulgesetzänderungen, die für diese Schulen jetzt geplant sind, dürfen ihre Weiterentwicklung zur Gemeinschafts- oder Realschule nicht behindern. Ein Sonderweg wäre eine Sackgasse.

Ende September hat der Ministerrat einen Gesetzentwurf für Haupt- und Werkrealschulen beschlossen, der bis 9. November vom Landtag verabschiedet werden soll. Der Gesetzentwurf legt fest, dass die Notenhürde zwischen Klasse 9 und 10 wegfällt und sich künftig auch einzügige Hauptschulen „Werkrealschule“ nennen dürfen. Hauptschulen werden nur noch die wenigen Schulen heißen, die weder ein 10. Schuljahr anbieten, noch mit einer Schule „kooperieren“, die das 10. Schuljahr anbietet.

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Bildungswege von Hauptschüler/innen

(11/11) - In den vergangenen Jahren hat sich am SOFI in Göttingen ein neuer Forschungszweig etabliert,der die Übergänge von ge-ring qualifizierten Hauptschüler/innen in eine berufliche Ausbildung bzw.ins Übergangssystem untersucht. Hauptsächlich geschieht dies mit Hilfe quantitativerAnalysen von am SOFI erhobenen Längsschnittdaten. Basis dieses Forschungszweigs sind Evaluationen von Maßnahmen für leistungsschwache Hauptschüler/innen,deren Ziel es ist,die Chancen auf einen Hauptschulabschluss und auf eine vollqualifizierende Ausbildung zu verbessern.

Ergebnisse dieser Forschung sind jetzt in den SOFI-Mitteilungen vom Oktober 2011 veröffentlicht.

Weitere Informationen:

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Die Hauptschule braucht ein Ausstiegsprogramm

(06/11) - Die GEW befürwortet viele Vorhaben und Korrekturen der neuen Landesregierung, die zu einem sozial gerechten Bildungssystem führen. Allerdings wird sich dadurch die Schullandschaft stark verändern. Zum Umbau sollten auch die Lehrkräfte gehört werden.

Während der Expertenrat „Herkunft und Bildungserfolg“ die Hauptschule als zentrale Ursache für Ungerechtigkeit identifizierte, kam die Hauptschule in der Regierungserklärung des neuen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann nicht vor – und das, obwohl er die Entkoppelung von Bildungschancen und sozialer Herkunft als eines der wichtigsten Ziele seiner Regierung bezeichnete. mehr...



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Bildung neu denken – 10. Schuljahr für alle Hauptschulen

(04/11) - Für ein Ende der „Bildungs-Dauerbaustellen“ setzt sich die Bildungsgewerkschaft GEW ein. „Wir erwarten von der grün-roten Landesregierung, dass sie unser Bildungssystem von den KiTas bis zu den Volkshochschulen auf neue Füße stellt. 15 Jahre lang hat schwarz-gelb ständig neue Bildungs-Baustellen eröffnet und auf Kosten der Kinder und Jugendlichen immer wieder bildungspolitischen Aktionismus betrieben.

Als eine der ersten Aufgaben für den/die neue/n Kultusminister/in nennt die GEW-Chefin die Reform der Werkrealschule. „Bundesweit schütteln Bildungsexperten den Kopf über den Versuch, mit der Werkrealschule die veraltete Schulstruktur zu retten. Die Landesregierung kann jetzt dafür sorgen, dass an allen Hauptschulen das zehnte Schuljahr eingeführt wird und verhindern, dass die Werkrealschüler auf verschiedene Schulstandorte aufgeteilt werden. Statt die Jugendlichen zwischen Werkrealschule und Berufsfachschule pendeln zu lassen, sollten sie besser in ihrer stabilen Gruppe gut gefördert werden. Das wäre die beste Berufsvorbereitung“, sagte Moritz. Einig ist sich die Bildungsgewerkschaft mit grün-rot über die Abschaffung der Grundschulempfehlung und der Studiengebühren sowie den Erhalt aller frei werdenden Lehrerstellen. mehr...


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Werkrealschulen – Start mit Unmut

(10/10) - Seit diesem Schuljahr gibt es zwei Arten von Hauptschulen, die Hauptschule und die Werkrealschule. Während das Kultusministerium erklärt, dass auch an den Hauptschulen nach dem Bildungsplan der Werkrealschule unterrichtet werde, „bestätigt“ es nun am 24. September über das Service-Center der Schulverwaltung, „dass auch die Werkrealschulen die Vergleichsarbeiten der Hauptschulen schreiben.“

Die Begründung: im vorausgegangenen Schuljahr seien die Schüler/innen noch auf der Basis des Bildungsplans der Hauptschule unterrichtet worden. Nur eben: wer die Bildungspläne der Hauptschule und der Werkrealschule in den fraglichen Fächern Deutsch und Mathematik für die Klassen 5 und 6 vergleicht, wird sich schwertun, überhaupt einen Unterschied zu finden. mehr...


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Pressewirksam verkauft, aber allein gelassen

(09/10) - Die neuen Bildungspläne wurden erst im Frühjahr 2010 fertiggestellt, dann wurde schnell ein Fortbildungskonzept für die Hauptschullehrer/innen konzipiert und anschließend erfolgte ein kurzes Hineinschnuppern in die Fortbildung kurz vor Schuljahresende – und schon ist von einer qualifizierten Einführung und einem gut vorbereiteten Start der Werkrealschule in diesem Schuljahr die Rede.

Neben zahlreichen Widrigkeiten – vielfach bedingt durch Schulschließungen und Versetzungen aus dienstlichen Gründen von Hauptschullehrer/innen und Schulleitungen – kommt zu Beginn des neuen Schuljahrs eine weitere Erschwernis auf die Kolleg/innen der Haupt- und Werkrealschulen zu: nur mit mangelnder Einführung und ohne ausreichende Fortbildung starten die Haupt- und Werkrealschulen im Schuljahr 2010/11 mit einem neuen Bildungsplan. Unvorstellbar, dass solch ein unprofessioneller Einstieg in einer anderen Schulart erfolgt wäre. mehr...

Weitere Informationen:

Informationen des KM zur neuen Werkrealschule

Genehmigte und nicht genehmigte Werkrealschulen: Übersicht auf der Homepage des KM

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Werkrealschule: Kein Zukunftskonzept

(04/10) - „Die neuen Werkrealschulen sind kein Zukunftskonzept. Schon in fünf bis zehn Jahren wird selbst bei günstigen Übergangsquoten bereits die Hälfte der neuen Werkrealschulen geschlossen werden müssen. Die Werkrealschule ist eine bildungspolitische Sackgasse ohne pädagogische Verbesserung für die Schülerinnen und Schüler. Die einzigen, die von der neuen Schulart profitieren, sind die Busunternehmen im Land“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) anlässlich einer Landtagsdebatte zur Werkrealschule.

Die Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert, dass das Kultusministerium und die kommunalen Spitzenverbände heute nicht die Öffentlichkeit informiert haben, welche 84 Gemeinden im nächsten Schuljahr mit der Schließung ihrer Hauptschule rechnen müssen. „Das ist die Folge davon, dass die Verantwortlichen es in den vergangenen Jahren versäumt haben, eine langfristige Schulentwicklungsplanung zu machen und dabei auch eine offene Diskussion über neue Schulformen, in denen länger gemeinsam gelernt werden kann, blockiert haben. Jetzt traut sich niemand zu sagen, dass das Werkrealschulprogramm vor allem dazu dient, kleine Hauptschulen zu schließen“, sagte Moritz. mehr...


Weitere Informationen:

 09-05-18_GEW-Stellungnahme_zum_GE_NWR.pdf
 Stellungnahme zur Konzeption der Werkrealschule

 09-09-25_GEW-Stellungnahme_zur_VV_NWR.pdf
 Stellungnahme zu den Verwaltungsvorschriften Werkrealschule

Weitere Informationen:



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GEW-Studie eröffnet neue Perspektiven für Schulstandorte

(01/10) - Durch neue Wege in der Schulentwicklungsplanung könnte die Landesregierung in drei Viertel der Gemeinden in Baden-Württemberg alle Bildungsgänge der Sekundarstufe 1 anbieten und viele Schulschließungen verhindern. Dies ist ein Ergebnis des Gutachtens zur Schulentwicklung, das zwei Konstanzer Wissenschaftler am 13. Januar 2010 im Auftrag der Bildungsgewerkschaft GEW der Öffentlichkeit vorstellten.

„Ich erwarte von der Landesregierung, dass sie die Gemeinden und Städte in der Frage der regionalen Schulentwicklung nicht länger allein lässt. Sie muss Perspektiven aufzeigen. Die notwendigen Prognosezahlen sind vorhanden. Die Kinder, um die es geht, sind bereits geboren. Trotzdem hat das Kultusministerium nie öffentlich den Blick auf die Zahl der zukünftigen Schulstandorte und vor allem der Gemeinden ohne Schulen
gerichtet.


Die Kurzfassung der Landesstudie, der Regionalgutachten Ravensburg und Bodenseekreis und weitere Beiträge: hier...

Weitere Informationen:

Gutachten - Kurzfassung als Online-Version


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