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Haupt-/Werkrealschule

Kontakt zur Fachgruppe

Interessierte Kolleg/innen wenden sich bitte an die Vorsitzenden der Fachgruppe, an die Mitglieder aus den Bezirken (siehe Tabelle und Flyer) oder an ihren GEW-Kreisverband!

Brigitte Friedrich-WittigGroße Äcker 24
71691 Freiberg
Tel. (07141) 76131 E-Mail-Adresse
Erhard KornForellenweg 11

71711 Steinheim
Tel: (0 71 44) 2 34 31E-Mail-Adresse
Simon Bartl-ZubaS3 11
68161 Mannheim
E-Mail-Adresse


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Wie soll es mit den Schulen weitergehen?

(03/13) - In diesen Tagen melden Eltern der vierten Klassen ihre Kinder an weiterführenden Schulen an. Für die Haupt- und Werkrealschulen bedeutet dies in diesem Schuljahr ein weiteres Debakel. Die Schulen sterben schneller, als Alternativen entstehen können. Die GEW setzt sich für flexible Übergangslösungen ein.

Konzepte, trotz der von niemandem bestrittenen hervorragenden Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer, aber auch der pädagogischen Assistentinnen und Assistenten, der Schulsozialarbeit, der Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter sowie Lehrbeauftragten gingen die Anmeldezahlen an den Haupt- und Werkrealschulen von 23.362 auf 14.556 zurück, ein Minus von 8.800 oder 37 Prozent. Im Vergleich zum Schuljahr 2010/11 schrumpften die Schülerzahlen um fast 50 Prozent. Nur die gleichzeitige Verdopplung der Anmeldungen für Klasse 10 auf 54 Prozent haben die drastischen Folgen für Lehrkräfte, Schulen und Schulträger, vor allem auch für die Schulstandorte, bisher gemildert. mehr...

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Hauptschüler ohne Ticket für die Lehre

(03/13) - Auch wenn das duale Ausbildungssystem formal jedem offensteht: Faktisch stellen Unternehmen bevorzugt Abiturienten und Realschüler ein. Gestiegene Anforderungen oder schlechtere Leistungen können aber allenfalls einen Teil der Schwierigkeiten von Hauptschülern erklären.

Obwohl die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland im internationalen Vergleich gering ist, fällt der Einstieg ins Arbeitsleben vielen jungen Leuten schwer. Wer nicht wenigstens über einen mittleren Schulabschluss verfügt, findet meist nicht ohne Weiteres eine Ausbildungsstelle.

Böckler-Impuls zum Thema in voller Länge lesen (pdf-Datei):

 13_03_4-5._Boeckler-Impuls_-_Hauptschueler_und_Ausbildungschancen.pdf
 

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10. Schuljahr: „Wir hingen in der Luft“

(12/12) - Seit diesem Schuljahr gelten für das zehnte Schuljahr neue Bestimmungen. Ein Stimmungs- und Erfahrungsbericht aus drei Werkrealschulen.

„Es geht auch ohne Plan“, zitiert Roland Feucht, Rektor der Neugreuthschule in Metzingen die Schlagzeile eines Tagespresseartikels zur aktuellen Bildungspolitik. Sie trifft seiner Ansicht nach haargenau die derzeitige Situation in den beiden zehnten Klassen seiner Werkrealschule und möglicherweise vieler anderer.

Klassenlehrerin Karin Kinzer sieht die bildungspolitische Planlosigkeit positiv: „Manchmal ist es gar nicht so schlecht, keine genauen Vorgaben zu haben, dann kann man mit dem Wenigen, das man hat, kreativ umgehen.“ . mehr...



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Der Letzte macht das Licht aus

(07/12) - Die Anmeldungen an den Werkrealschulen sind eingebrochen. Noch vor wenigen Monaten sprach das Kultusministerium von „begrenzten Verschiebungen“ als Folge der Freigabe der Grundschulempfehlung. Nun zeigt man sich von massiven Einbrüchen überrascht. Die Auswirkungen sind gravierend.

Die Anmeldungen für Klasse 5 der Haupt- und Werkrealschulen sind landesweit von 23.362 auf 14.556 zurückgegangen. Gegenüber dem Schuljahr 2011/12 ist das ein Minus von 8.800 oder 37 Prozent. Im Vergleich zum Schuljahr 2010/11 sind die Zahlen um fast 50 Prozent eingebrochen. Gleichzeitig haben sich die Anmeldungen für Klasse 10 auf 54 Prozent mehr als verdoppelt.

In Heidelberg, das schon seit Jahren den niedrigsten Anteil an Hauptschüler/innen hat, ging die Zahl der Anmeldungen nochmals von 94 auf 29 zurück. Jetzt gehen dort noch rund 3 Prozent aller Schüler/innen auf die Hauptschule. mehr...

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Bildungsplan 2012 steht zur Verfügung

(06/12) - Der neue Bildungsplan 2012 für die Haupt- und Werkrealschulen liegt jetzt als Internetfassung vor. Insbesondere durch Änderungen für die Klasse 10 war eine Überarbeitung des Bildungsplans 2010 erforderlich.

Die Werkrealschule bietet zukünftig eine zehnte Klasse für jeden. Der Hauptschulabschluss in "zwei Geschwindigkeiten" nach Klasse 9 oder nach Klasse 10, wenn mehr Lernzeit benötigt wird, ist ein neues Merkmal. Die Berufsorientierung wird durch die Weiterführung der Wahlpflichtfächer in der Abschlussklasse der Werkrealschule sowie durch die Einführung der neuen Fächer "Berufsorientierende Bildung" und "Kompetenztraining", die diesen Ansatz zum Inhalt haben, breiter angelegt, so das Kultusministerium. mehr...

Die GEW hatte sich im Anhörungsverfahren kritisch zu den Vorhaben für die WR geäußert. mehr...

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LDV der GEW beschließt Antrag zur Hauptschulabschlussprüfung

(06/12) - Die GEW hat auf ihrer Landesdelegiertenversammlung im April 2012 einen Beschluss zur Haupt- und Werkrealschule gefasst. In dem Antrag B17 - Abschaffung der Hauptschulabschlussprüfung in Klasse 9 zum Schuljahr 2013/2014 fordert die GEW Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, die Hauptschulabschlussprüfung
in Klasse 9 zum Schuljahr 2013/2014 abzuschaffen.

Der Hauptschulabschluss – der zur Aufnahme einer Berufsausbildung, zum Besuch der zweijährigen Berufsfachschule usw. berechtigt – soll in Klasse 9 ohne Prüfung durch das Bestehen des neunten Schuljahres vergeben werden. mehr...

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Zehntes Schuljahr: mit allen – ohne alles?

(02/12) - Zu den geplanten Veränderungen der Werkrealschule nimmt die GEW im Rahmen der Anhörung Stellung. Sie begrüßt ausdrücklich, dass die von der Vorgängerregierung beabsichtigte Kooperation mit den Berufsfachschulen nicht umgesetzt wird. Gleichzeitig erwartet die GEW, dass die Umsetzung der GEW-Vorschläge zu einem pädagogisch sinnvollen Umbau der Werkrealschule führt. mehr...

 GEW_Stellungnahme_Werkrealschule.pdf
 

(02/12) - Zum selben Thema ein Beitrag von Erhard Korn, Vorsitzender der Fachgruppe Haupt- und Werkrealschulen: Er kritisiert unter anderem, dass die Koalition für die 10. Klassen statt der vom Ministerium geplanten und für notwendig erachteten 486 nur noch 251 Lehrerstellen bewilligt. mehr...

Informationen des KM:

aktuelle b+w

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Haupt- und Werkrealschule: Vorsicht Sackgasse

(11/11) - Derzeit sprechen alle von der Gemeinschaftsschule, aber was wird aus den tausend Haupt- und Werkrealschulen? Schulgesetzänderungen, die für diese Schulen jetzt geplant sind, dürfen ihre Weiterentwicklung zur Gemeinschafts- oder Realschule nicht behindern. Ein Sonderweg wäre eine Sackgasse.

Ende September hat der Ministerrat einen Gesetzentwurf für Haupt- und Werkrealschulen beschlossen, der bis 9. November vom Landtag verabschiedet werden soll. Der Gesetzentwurf legt fest, dass die Notenhürde zwischen Klasse 9 und 10 wegfällt und sich künftig auch einzügige Hauptschulen „Werkrealschule“ nennen dürfen. Hauptschulen werden nur noch die wenigen Schulen heißen, die weder ein 10. Schuljahr anbieten, noch mit einer Schule „kooperieren“, die das 10. Schuljahr anbietet.

Beitrag in voller Länge lesen: hier...

Mehr zum Thema:

HS-WR-Info lesen

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GEW-Studie eröffnet neue Perspektiven für Schulstandorte

(01/10) - Durch neue Wege in der Schulentwicklungsplanung könnte die Landesregierung in drei Viertel der Gemeinden in Baden-Württemberg alle Bildungsgänge der Sekundarstufe 1 anbieten und viele Schulschließungen verhindern. Dies ist ein Ergebnis des Gutachtens zur Schulentwicklung, das zwei Konstanzer Wissenschaftler am 13. Januar 2010 im Auftrag der Bildungsgewerkschaft GEW der Öffentlichkeit vorstellten.

„Ich erwarte von der Landesregierung, dass sie die Gemeinden und Städte in der Frage der regionalen Schulentwicklung nicht länger allein lässt. Sie muss Perspektiven aufzeigen. Die notwendigen Prognosezahlen sind vorhanden. Die Kinder, um die es geht, sind bereits geboren. Trotzdem hat das Kultusministerium nie öffentlich den Blick auf die Zahl der zukünftigen Schulstandorte und vor allem der Gemeinden ohne Schulen
gerichtet.


Die Kurzfassung der Landesstudie, der Regionalgutachten Ravensburg und Bodenseekreis und weitere Beiträge: hier...

Weitere Informationen:

Gutachten - Kurzfassung als Online-Version


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