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Hochschule

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Personalratswahlen vom 27.-29. April 2010 im Bereich des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.



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Ergebnisse der HPR-Wahlen beim MWK

(05/10) Die Ergebnisse der Wahlen zum Hauptpersonalrat beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg liegen nun vor. Die GEW bedankt sich bei allen, die sich bei der Vorbereitung der Wahlen engagiert haben und wünscht den gewählten Personalratsmitgliedern alles Gute für ihre Arbeit.

Ergebnis der Liste "ver.di und GEW - gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen":

StimmenAnteilSitze
Arbeitnehmer/innen87.414100,00 %9
Beamte/innen1.73659,991

Gewählt sind für die Arbeitnehmer/innen:

  1. Christa Stumpf, Universität Heidelberg
  2. Dr. Wolfgang Kouker, KIT
  3. Heinrich Schullerer, Universität Stuttgart
  4. Margit Meisel, Universität Tübingen
  5. Thomas Speck, Duale Hochschule BW Karlsruhe
  6. Peter Reich, Staatstheater Stuttgart
  7. Christine Frohnhöfer, Badisches Landesmuseum Karlsruhe
  8. Sabine Fellner-Lang, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen
  9. Achim Brötz, Universität Mannheim

Gewählt ist für die Beamten/innen:

  1. Herbert Klotz, Universität Hohenheim

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Info von GEW und ver.di zur Personalratswahl 2010

(04/10) Hier finden Sie die gemeinsame Infobroschüre von GEW und ver.di zur Wahl des Hauptpersonalrats beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

- entweder das gesamte Dokument als pdf hier…

- oder die einzelnen Artikel:




 Personalratswahlinfo-2010.pdf
 (193 KB)

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Hauptpersonalrat – was ist das?

Weit weg in Stuttgart, beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, befindet sich der diesem Ministerium zugeordnete Hauptpersonalrat (HPR), der für alle fast 50.000 Beschäftigten im gesamten Bereich des Ministeriums zuständig ist. Dem Gremium gehören neun Vertreter/innen für die Gruppe der Arbeitnehmer/innen (früher Arbeiter und Angestellte) und zwei für die Gruppe der Beamten/innen an. Der Hauptpersonalrat hat vor allem zwei Funktionen:

Der Hauptpersonalrat ist die zuständige Personalvertretung für alle Maßnahmen und Entscheidungen, die das Ministerium unmittelbar für eine, mehrere oder alle Dienststellen seines Bereiches beabsichtigt. Dazu gehören z.B. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und damit verbundene Fragebögen zur Evaluation, oder auch EDV-Systeme für Personalverwaltung, kostenträgerbezogene Zeiterfassung oder Bibliothek, soweit sie personenbezogenen Daten verarbeiten. In solchen Fällen kann der HPR mit dem Ministerium Rahmendienstvereinbarungen abschließen, die dann für alle Dienststellen im Bereich des Ministeriums gelten. So hat der HPR die überaus wichtige „Rahmendienstvereinbarung über Einführung, Einsatz und Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnik“ vom 16.12.99 abschließen können, die bis heute die Grundlage vieler örtlichen Regelungen darstellt.

Der HPR ist die „zweite Instanz“ (Stufenvertretung) in allen Mitbestimmungs- und Mitwirkungsangelegenheiten, in denen es zwischen dem örtlichen Personalrat und der Dienststellenleitung zu keiner Einigung gekommen ist (z.B. bei Kündigung, Abmahnung, Regress, Arbeitsplatzgestaltung, Baumaßnahmen, soziale Maßnahmen u.v.m.). Diese Funktion ist sehr wichtig. Aus der Distanz lassen sich die Interessen der Beschäftigten (aber auch die des örtlichen Personalrates) ggf. objektiver und wirksamer vertreten. Davon bemerken die einzelnen Beschäftigten aber wenig, solange sie nicht selbst betroffen sind.

Diesen Artikel finden Sie als Download hier...










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Informationen zum Wahlverfahren

 Wahlverfahren-MWK.pdf
 Wahlverfahren im Hochschulbereich (52 KB)



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GEW-Spitzenkanididaten/innen für den HPR

Hier finden Sie die Spizenkanididaten/innen der GEW für die Liste "ver.di und GEW – Gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen" zur Wahl des Hauptpersonalrats beim Ministerium für Wissenschat, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.




Achim Brötz
Wissenschaftlicher Angestellter, Universität Mannheim
Vorsitzender Örtlicher Personalrat, Mitglied Hauptpersonalrat, Mitglied GEW-Landesfachgruppe Hochschule und Forschung

Listenplatz 2 (Angestellte)




Dr. Wolfgang Kouker
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Mitglied betriebliche Kommission Leistungsorientierte Bezahlung (§18 TVöD), Mitglied Arbeitskreis Gesundheit, Mitglied GEW-Landesfachgruppe Hochschule und Forschung, GEW-Vertrauensmann am KIT

Listenplatz 8 (Angestellte)




Dr. Estela Scipioni
Akademische Mitarbeiterin / Lektorin, Universität Heidelberg
Ersatzmitglied Örtlicher Personalrat, Mittelbauvertreterin im Fakultätsrat Neuphilologie, GEW-Vertrauensfrau an der Uni Heidelberg

Listenplatz 9 (Angestellte)





















































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Weitere Seiten zur Personalratswahl:

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Gymnasien

außerschulischer
Bereich

Info für Angestellte an Hochschulen II

(03/10) Das im März 2010 erschienene Info für Angestellte an Hochschulen finden Sie als Download hier....

Alle Interessenten/innen können in der GEW-Geschäftsstelle (bei Lars Thiede) ein oder mehrere Exemplare anfordern.

Die weiteren Artikel finden Sie hier...

GEW-Hochschulpolitik wichtiger denn je!
Bildung und Forschung werden immer wieder als Aushängeschilder und als Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit und die Entwicklungschancen eines Landes benannt. Das sind sie auch. Ob sie das Land in diesem Sinne vorwärts bringen können, hängt uneingeschränkt von den Bedingungen ab, die für die Arbeit in Hochschul- und Forschungseinrichtungen bestehen.
Sie liegen in staatlicher Verantwortung und unterliegen politischen Entscheidungen. Von diesen Arbeitsbedingungen hängen aber auch die Studienbedingungen ab. Nicht nur die unbefriedigende Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, die überfüllten Hochschulen und die unbefriedigende Situation in den Lehramtsstudiengängen machen GEW-Hochschulpolitik notwendiger denn je. Auch die schleppend verlaufenden L-EGO-Tarifverhandlungen machen selbstbewusstes und nachdrückliches Eintreten für verbesserte Beschäftigungsbedingungen erforderlich.
Ich bin froh, dass es uns in der GEW Baden-Württemberg zunehmend gelingt, durch personelle Verstärkung und Umstrukturierung nicht nur auf der Landesebene, sondern auch vor Ort an den Hochschulen Präsenz zu zeigen: GEW-Kollegen/innen treffen sich wieder zu Mitgliederversammlungen, um ihre Arbeitsbedingungen und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. In welchem Maß es gelingt, den Erwartungen und Forderungen der Beschäftigten im Hochschulbereich Geltung zu verschaffen, hängt in hohem Maße von der Bereitschaft der GEW-Mitglieder ab, sich einzubringen.
Ich baue darauf, dass Sie als Mitglied sich an diesem Prozess beteiligen. Voraussetzung für Beteiligung ist Information. Deshalb freue ich mich, dass das Engagement von Kolleginnen und Kollegen das vorliegende Info ermöglicht hat. Viele weitere umfassende Informationen sind Ihnen auf der Homepage der GEW Baden-Württemberg und der GEW Bund zugänglich. Nutzen Sie diese Möglichkeiten!

von Doro Moritz, Landesvorsitzende GEW Baden-Württemberg

Weitere Informationen:



 Hochschulinfo-04-2010.pdf
 (208 KB)



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Info für Angestellte an Hochschulen

Das im Oktober 2009 erschienene Info für Angestellte an Hochschulen finden Sie als Download hier....

Alle Interessenten/innen können in der GEW-Geschäftsstelle (bei Lars Thiede) ein oder mehrere Exemplare anfordern.

Die weiteren Artikel finden Sie hier...

Der große Wurf...
...sollte das neue Tarifwerk für den öffentlichen Dienst des 21. Jahrhunderts werden, das den in die Jahre gekommenen BAT (Bundesangestelltentarifvertrag) ablöst - klarer, einfacher, besser handhabbar, gerechter. Das ist leider nicht gelungen. Im Trend der Zeit liegt die so genannte Föderalismusreform. Jedes Bundesland geht eigene Wege. In der Bildungspolitik, in der Hochschulpolitik, im Dienstrecht für Beamte. Das Hochschulrahmengesetz wird abgeschafft – nur seine uferlosen Befristungsregelungen leben weiter und wurden sogar ausgeweitet. Und da wollen wir für die Tarifbeschäftigten bundesweit gleiche faire Bedingungen, eine einheitliche Bezahlung nach einheitlichen Regelungen durchsetzen? Ja – wir müssen. Wir haben keine andere Wahl. Und wir können es auch. Aber nur gemeinsam – mit mitgliederstarken Gewerkschaften, starken Personal- und Betriebsräten, mit vielen Beschäftigten, die sie unterstützen. Alle müssen an einem Strang ziehen. Wenn wir zu schwach sind, bekommen wir es in Form entsprechender Tarifabschlüsse schmerzlich zu spüren.

GEW-Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben dieses Info zusammengestellt. Wir hoffen, dass es auch für Sie die eine oder andere nützliche Information enthält. Die GEW berät und unterstützt ihre Mitglieder und lädt Sie zum Mitmachen ein!

von Lothar Letsche, Vorsitzender der Fachgruppe Hochschule und Forschung der GEW Baden-Württemberg



 Hochschulinfo-10-2009.pdf
 (268 KB)






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Alternatives Leitbild zur "unternehmerischen Hochschule"

„Wissenschaft demokratisieren, Hochschulen öffnen, Qualität von Forschung und Lehre entwickeln, Arbeits- und Studienbedingungen verbessern“, lautet das Motto des neuen wissenschaftspolitischen Programms der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Der Gewerkschaftstag in Nürnberg hat das Papier am 28. April 2009 beschlossen. Das neue wissenschaftspolitische Programm ist Leitbild für eine alternative Entwicklung von Hochschule und Forschung – alternativ zum dominanten Leitbild einer "unternehmerischen Hochschule“.

Das gesamte wissenschaftspolitische Programm der GEW finden Sie hier...

(07/09) - Auf der Webseite der Bundes-GEW finden Sie weitere Beiträge zum Thema "Arbeitsplatz Hochschule". Sie finden dort unter anderem zu folgenden Themen wichtige Informationen:

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Arbeitsbedingungen in Hochschule und Forschung

Die Personalstruktur an Hochschulen der BRD ist dysfunktional, außer der Professur gibt es für WissenschaftlerInnen zunehmend nur noch Fristverträge. Das GEW-Konzept „Wissenschaft als Beruf“ gründet sich dagegen auf attraktive und motivationsfördernde Beschäftigungsbedingungen am Arbeitsplatz Hochschule und Forschung. Dafür setzt die GEW auf tarifvertragliche Regelungen in der Wissenschaft.

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