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| Infos aus dem Kreis Rastatt/Baden-Baden | ||||||
Erlebnispädagogik hautnah … Das durften die Mitglieder der GEW Kreis Rastatt Baden-Baden am 12.05.2012 erleben. Der Kurpark in Gaggenau-Bad Rotenfels war bestens für diese Outdoor-Veranstaltung geeignet. Samstagsmorgens um 10.00 Uhr begegnete man hier bei wechselhaftem Wetter lediglich einigen Joggern. So hatte die Gruppe hier zwischen alten Bäumen und gepflegten Rasenflächen, die notwendige Ruhe, um sich auf das abwechslungsreiche Programm zu konzentrieren. Bernd Schneider, Fortbildner für Erlebnispädagogik am Staatlichen Schulamt in Rastatt und privater Anbieter von erlebnispädagogischen Events, vermittelte in drei kurzweiligen Stunden vielfältige Anregungen zur Arbeit mit Schülern. Sein Programm war systematisch aufgebaut und bestand aus vertrauensbildenden Übungen zur Stärkung untereinander, die in jeder Klasse ohne größeren Aufwand angewendet werden können. Er erläuterte die Herangehensweise sowie den Aufbau und den jeweiligen Hintergrund der verschiedenen Übungen. Höhepunkt der Veranstaltung war der sogenannte „Vertrauensfall“, bei dem sich ein Gruppenmitglied rückwärts von einer Leiter fallen lässt, um vom Team sicher aufgefangen zu werden. Die Überwindung, die diese Übung kostete wurde durch ein einzigartiges Gefühl belohnt. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, auch im kommenden Jahr eine erlebnispädagogische Fortbildung besuchen zu können. Wir nehmen diesen Wunsch zur Kenntnis und werden uns bemühen ein entsprechendes Angebot in unser Programm aufzunehmen. Denkbar wäre eine Flussbettwanderung und das Abseilen von einer Brücke. ![]() LDV in Sindelfingen ... den prominenten Gästen lauschten wir durchaus kritisch, den meisten Anträgen konnten wir zustimmen
Resolution an Landtagsabgeordnete Angesichts der aktuellen Vorhaben der Landesregierung ihre ehrgeizigen Sparvorhaben auf dem Rücken der Beschäftigten zu realisieren hat sich der Kreisvorstand mit einer Resolution an die MDLs aus unserem Wahlkreis, Böhlen und Kopp, gewandt. (siehe Link)
Staatssekretär Mentrup zu Gast bei der GEW „Wir werden einen Einstellungskorridor öffnen, unsere Ziellinie ist 600!“ Dieser für die gymnasialen Referendarinnen und Referendare erlösende Satz zur Einstellungssituation 2012 (eine Nullrunde bei der Einstellung war befürchtet worden!) fiel – dramaturgisch korrekt – ganz am Schluss einer fast 3 stündigen, intensiven Informationsveranstaltung zum Thema „Reden wir über Schule“. Staatssekretär Dr. Frank Mentrup hatte auf Einladung der GEW Fachgruppe Gymnasien das Kultusministerium verlassen und war nach Bühl ans Windeck gekommen, um die Bildungspolitik der neuen Landesregierung zu umreißen und aus erster Hand eine Fülle anstehender Fragen zu beantworten. Sein Vortrag ...
Am 10.11.2011 fand unser diesjährige Ehrungsabend in Bühl-Vimbuch statt. Die Bezirksvorsitzende Hidegard Klenk übernahm die Ehrung unserer Jubilare. Die herausragende Ehrung für 65 Jahre Mitgliedschaft galt Wilhelm Klumpp. Weiteres ist dem Bericht über den Ehrungsabend aus dem BT vom 17.11.2011 zu entnehmen.
Die GEW Rastatt/Baden-Baden trauert um ihr langjähriges, treues Mitglied KLAUS GIESER Als Kreisvorsitzender und als Personalrat hat sich Klaus Gieser große Verdienste erworben. Er trat stets für die Belange der Mitglieder mit beispielloser Hilfsbereitschaft ein. Wir werden ihn und sein Wissen sehr vermissen. GEW Rastatt/Baden-Baden
Was bringt uns die Dienstrechtsreform? Am Donnerstag, den 05.05.11, fand im Cafe Pagodenburg in Rastatt unsere Veranstaltung zur Dienstrechtsreform statt. Barbara Becker zeigte auf, welche Neuerungen mit dieser Reform auf uns zu kommen. Das Gesetz wurde am 27.10.2010 im Landtag endgültig beschlossen und ist am 1.1.2011 in Kraft getreten. Die Dienstrechtsreform bringt eine komplette Neuordnung der Versorgung, Besoldung und des allgemeinen Beamtenrechts in Baden-Württemberg. Von einer Modernisierung des Beamtenrechts kann man angesichts der Verschlechterungen für die Betroffenen nicht ernsthaft sprechen. Den Dienstherren werden größere Freiräume eingeräumt bei gleichzeitiger Einschränkung der Mitbestimmungsrechte der Personalräte. Einzelne Verbesserungsvorschläge fanden Eingang in den Gesetzestext. So erreichten wir die Verdoppelung der anrechnungsfähigen Vordienstzeiten für die Zuordnung zu einer Besoldungsstufe. Bei der Berechnung der Studienzeiten gelang es der GEW mit einer einzigartigen Aktion, die drohenden Verschlechterungen für Teilzeitbeschäftigte, die schon vor 1992 im Dienst waren, abzuwehren. Auch die Streichung der Erhöhung des Ruhegehaltes im Falle von Dienstunfähigkeit um die Zeiten aus Rentenjahren konnte verhindert werden. Weitere Infos unter http://www.gew-bw.de/Binaries/Binary_17614/Info_DRG.pdf Prophylaxe und Psychohygiene im Lehrerberuf“ Eine interessante Veranstaltung zum Thema „Prophylaxe und Psychohygiene im Lehrerberuf“ veranstaltete der GEW-Kreisverband Rastatt Baden-Baden. Riesige Klassen, erdrückend volle Lehrpläne, unwillige Schüler und obendrein ein schlechtes Image in der Gesellschaft. Wer sich dann noch zu sehr in die individuellen Schicksale der Schüler hineinversetzt, den kann die übermäßige Berufsbelastung auf Dauer krank machen. Es trifft vor allem die engagierten, Pädagogen, die irgendwann ausbrennen. Sie beginnen ihr Referendariat mit großem Elan, freuen sich auf den Job und müssen dann erkennen, dass die Realität an der Schule ganz anders aussieht. „Viele verzweifeln schon in den ersten Jahren daran“, sagt Experte Hillert, der in der Klinik Roseneck das Therapieprojekt „Agil“ leitet, das extra für betroffene Lehrer entwickelt wurde. Der Kollege Wolfgang Deppisch stellte das Projekt AGIL vor, bei dem es vor allem darum geht Stressbeschleuniger zu entdecken und effektive Entlastungsmöglichkeiten zu erschließen. Durch eine individuell zu bearbeitende Checkliste wurden Stressbeschleuniger wie beispielsweise zu hohe Erwartungen oder Versagensängste konkretisiert. Anschließend wurden verschiedene Lösungsansätze angesprochen. Die Schulung der Selbstwahrnehmung und die Verbesserung des Zeitmanagements standen dabei im Mittelpunkt. Die Besucher dieser Veranstaltung konnten wertvolle Anregungen zur Prophylaxe im alltäglichen Umgang mit Stress mit nach Hause nehmen. Bericht von der Kreisversammlung der GEW Rastatt Baden-Baden am 17.03.2011 Bei der Kreisversammlung der GEW Rastatt Baden-Baden in Sandweier hat Alfred Uhing, Gewerkschaftssekretär des Bezirks Nordbaden, zum Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten Stellung genommen. Er bezeichnete das Verhandlungsergebnis als ordentlich, stellte gleichzeitig aber klar, dass die GEW auch in Zukunft weiter für einen Eingruppierungsvertrag kämpfen muss. „Wir wollen einen Eingruppierungstarifvertrag für Lehrkräfte, damit nicht weiter der Finanzminister nach Kassenlage bestimmt, in welche Entgeltgruppen die Beschäftigten in Bildungseinrichtungen einsortiert werden“, betonte Uhing. Die angestellten Lehrer/innen erhalten trotz gleicher Tätigkeit und Qualifikation auch weiterhin bis zu 800 Euro netto weniger Gehalt als ihre verbeamteten Kolleg/innen. „Deshalb müssen wir weiter dafür kämpfen, dass es keine Beschäftigte zweiter Klasse gibt,“ forderte der Gewerkschaftssekretär. Als Erfolg wertete er, dass sich viele verbeamtete mit den angestellten Kolleg/innen solidarisiert haben. Doch auch hier sieht er noch weiteren Steigerungsbedarf, um den Druck auf die Verhandlungspartner zu erhöhen. Die Wahlen im Rahmen der Kreisversammlung ergaben nur punktuelle Veränderungen. Zum neuen Vorsitzenden wurde Bernhard Baumstark gewählt. Der bisherige Vorstand, Josef Weschenfelder, bleibt dem Kreisverband aber als stellvertretender Vorsitzender erhalten. Die bisherige Stellvertreterin Rosi Kraus kümmert sich zukünftig um die Mitgliederbetreuung. Hanna Wurz-Schmidt hat die Leitung der Fachgruppe Realschulen übernommen, alle anderen Fachgruppen bleiben unverändert. Der Kreisverband kann auf für die GEW erfolgreiche Personalratswahlen und einen stetigen Mitgliederzuwachs in den vergangenen Jahren zurückblicken. Die Gewinnung junger, aktiver Mitglieder sieht der neue Vorsitzende als Hauptaufgabe für die kommenden Jahre. Liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreis Rastatt/Baden-Baden, um euch zukünftig kostengünstiger, effizienter und schneller als über den Postweg erreichen zu können, wäre es hilfreich, wenn ihr euere e-mail-Adresse an < > mit dem Betreff „mailadresse gew“ senden würdet.Für alle, die Mitglied werden wollen oder ihre Mitgliedsdaten ändern müssen, geht es hier weiter: http://www.gew-bw.de/Mitglied_werden.html oder http://www.gew-bw.de/Aenderung_der_Mitgliedsdaten.html | |||||||||||||||||||||||||||||