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Internationales

Internationale Vergleichsstudien

Beiträge zu internationalen Vergleichsstudien wie PISA, IGLU oder 'Bildung auf einen Blick' finden Sie hier...

Spendenaufruf der GEW

(01/10) - Das Erdbeben auf Haiti hat zehntausende Menschen getötet und Hunderttausende obdachlos gemacht. Auch zahlreiche Schulen wurden völlig zerstört. Die GEW ruft zur Unterstützung der haitianischen Lehrergewerkschaft CNEH und ihrer Mitglieder auf.
Spendenkonto: Heinrich-Rodenstein Fonds, Konto-Nr.: 1 707 274 700, SEB AG Frankfurt am Main, BLZ 500 101 11, Stichwort: Erdbebenhilfe Haiti.

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UNESCO-Bildungsbericht: Mangelndes Engagement reicher Länder

(01/10) - Anlässlich des am 20. Januar 2010 veröffentlichten neuen Weltbildungsberichts der UNESCO unterstreicht die Global Campaign for Education (GCE) die Kritik des Berichts am mangelnden Engagement reicher Geberländer für Bildung in armen Ländern. Der Bericht, so betont die GCE, mache klare Aussagen darüber, welchen Beitrag Geberländer leisten müssten, damit allen Kindern weltweit eine Schulbildung ermöglicht werden kann. Es gehe nun darum, dass die Regierungen reicher Länder ihre Ausgaben für Bildung deutlich erhöhen.

„Die Regierungen müssen der Förderung von Bildung höhere Priorität beimessen. Politischer Wille, ausreichende Finanzierung und effizienter Einsatz der Mittel sind notwendig, damit bis zum Jahr 2015 jedes Kind eine Schule besuchen kann“, so der Präsident der Global Campaign for Education, Kaylash Satyarthi. mehr...

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Grünbuch „Die Mobilität junger Menschen..." in der Diskussion

(11/09) - Die Mobilität von Lernenden und Lehrenden ist das zentrale Element der europäischen Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Ausbildung. Die Europäische Kommission hat ein Grünbuch „Die Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken fördern“ veröffentlicht und eine öffentliche Konsultation ausgerufen, um die Debatte über das Thema anzustoßen.

Ziel des Grünbuchs ist es, den Meinungsaustausch darüber zu fördern, wie die Chancen gerade junger Menschen auf eine Mobilitätserfahrung nachhaltig gesteigert werden können. Im Mittelpunkt des Grünbuchs steht die Situation aller jungen Menschen in verschiedenen Lernkontexten: Förderung der organisierten Mobilität zu Lernzwecken; Schwerpunktmäßig Berücksichtigung der Mobilität zwischen Ländern, die an EU-Programmen teilnehmen; · Förderung der Mobilität zwischen unterschiedlichen Bereichen (Bildungseinrichtungen - Unternehmen - Freiwilligendienste); Fokussierung auf die physische Mobilität unter Anerkennung der Vorteile virtueller Mobilität sowie Konzentration auf die Mobilität junger Menschen, d.h. der ca. 16-35-Jährigen. Der DGB ruft dazu auf, in die Debatte zum Grünbuch einzusteigen.


Grünbuch zum Herunterladen (pdf-Datei):

 Gruenbuch_com329_de_gruenbuch_mobilitaet_16.11.09.pdf
 

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Global Education Week vom 14.-22. November 2009

(11/09) - Die Global Education Week (GEW) hat zum Ziel, die Themen des Globalen Lernens in Bildungseinrichtungen und Institutionen bekannt zu machen. Dazu zählen z.B. die Bereiche Umwelt, fairer Handel, Frieden, Menschenrechte und Gender unter globaler Perspektive und Maßnahmen sowie Aktionen zugunsten gleichberechtigter und solidarischer Nord-Süd-Beziehungen.

Die GEW 2009 findet vom 14.-22. November statt. Das diesjährige Schwerpunktthema in Deutschland ist Nahrung für Alle. Auf der Homepage der Global Education Week werden ständig aktuelle Veranstaltungshinweise bekannt gegeben. Wenn Sie Ihre eigenen Veranstaltungen im Rahmen dieser europaweiten Aktionswoche präsentieren wollen, nehmen Sie Kontakt mit den Koordinatoren auf.

Die Global Education Week bietet Informationen über laufende Projekte, Vernetzungsangebote für diejenigen, die an Projekten des Globalen Lernens interessiert sind und vermittelt qualifizierte Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika als LernpartnerInnen an Schulen (Projekt Grenzenlos). mehr...

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05. Oktober - Weltlehrertag: „Danke für eure Arbeit!“

(10/09) - „Es ist zynisch, wenn baden-württembergische Politiker zum Weltlehrertag die engagierte Arbeit in den Schulen preisen, aber gleichzeitig jedes Jahr bis zu 3.000 befristete Lehrerinnen und Lehrer in den Sommerferien zu Hartz IV-Empfänger/innen machen. Zu wenig junge Menschen entscheiden sich für den Lehrerberuf aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen, die der Südwesten auch im Vergleich zu anderen Bundesländern anbietet“, sagte am Sonntag (04.10.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg, zum Weltlehrertag am 5.Oktober. In den meisten anderen Bundesländern werden befristet beschäftige Lehrer/innen in den Sommerferien bezahlt. mehr...

Weitere Informationen:
www.gew.de/5._Oktober_Weltlehrerinnentag.html
www.unesco.org/en/teacher-education/advocacy/world-teachers-day/

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Studie zu Fremdenfeindlichkeit in der EU

(05/09) - Zuwanderer und ethnische Minderheiten werden in der EU stärker diskriminiert als bisher angenommen. Das geht aus einer neuen Studie über Rassismus und Diskriminierung in allen 27 EU-Mitgliedstaaten hervor, die von der Grundrechteagentur der Europäischen Union (FRA) vorgelegt wurde.

Die Untersuchung zeigt, wie hoch die „Dunkelziffer“ rassistisch motivierter Straftaten und Diskriminierung in der EU tatsächlich ist: So sind 55 Prozent der Befragten der Ansicht, dass in dem Land, in dem sie leben, Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft weit verbreitet ist. Insgesamt wurden 23.500 betroffene Minderheiten und Zuwanderer in den Mitgliedsstaaten befragt. mehr...

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Gaza: Humanitäre und kollegiale Hilfe jetzt

(02/09) - Mit großer Sorge haben Vorstand und Mitglieder der GEW die jüngste Eskalation von Gewalt im Nahen Osten verfolgt: die nicht enden wollenden Raketenangriffe von Hamas-Aktivisten auf Ziele und Menschen in Israel und die geballte Militäraktion der israelischen Regierung gegen Ziele und Menschen im Gazastreifen. Opfer und Leidtragende sind wieder einmal in erster Linie Menschen der Zivilbevölkerung, darunter viele Kinder.

Die militärische Auseinandersetzung hat einmal mehr deutlich gemacht, dass es im Nahen Osten keine gewaltsame Lösung auf dem Weg zum Frieden geben kann, dass weitere Gewalt nur neuen Hass sät, Kinder und Erwachsene traumatisiert und den schwierigen Weg, über Verhandlungen zu einem Frieden zu kommen, weiter erschwert. In einem Klima von Gewalt und Krieg haben die Hardliner das Sagen, Friedensinitiativen und differenzierte Stimmen werden auf beiden Seiten als auch im internationalen Kontext geschwächt.

Das Existenzrecht Israels und seiner Bevölkerung, ebenso wie das Existenzrecht der palästinensischen Bevölkerung, machen ein friedliches, geduldetes Nebeneinander im Nahen Osten im Rahmen zweier selbstbestimmter Staaten unausweichlich. mehr...

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GEW-Informationen zum Gaza-Konflikt

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EuroMemorandum 2008 veröffentlicht

(01/09) - Die Arbeitsgruppe europäischer Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler (EuroMemorandum-Gruppe) hat anlässlich des EU-Gipfels ihr EUROMEMORANDUM 2008 veröffentlicht.

In dem Gutachten wird die demokratische Neuordnung des Finanzsektors,
ein Vollbeschäftigungsregime und der ökologischer Umbau gefordert und konkrete Maßnahmen einer Alternativen zum finanzmarktgetriebenen Kapitalismus aufgezeigt. Das Dokument steht am Ende dieses Abschnitts zum Herunterladen zur Verfügung. mehr...

In der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" arbeiten Wirtschafts- wissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler sowie Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an der Entwicklung wirtschaftspolitischer Vorschläge und Perspektiven, die sich an der Sicherung sinnvoller Arbeitsplätze, der Verbesserung des Lebensstandards, dem Ausbau des Systems der sozialen Sicherheit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie wirksamer Umweltsicherung in Deutschland orientieren.

 08-09-28_Euromemo_2008.pdf
 

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Gewerkschaften demonstrieren für soziales Europa

(12/08) - Vor rund 10.000 Gewerkschafter/innen aus ganz Europa hat die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbock am 16. Dezember 08 in Straßburg die Mitglieder des EU-Parlaments aufgefordert, sich in den anstehenden Abstimmungen für den sozialen Fortschritt in Europa einzusetzen.

„Wir setzen große Hoffnungen in das Europäische Parlament. Es muss der Motor für das soziale Europa sein“, sagte Sehrbrock. Das Parlament könne dafür sorgen, dass „wir nicht hinter erreichte Standards in der Arbeitszeitpolitik zurückfallen“.

Der DGB lehne es ab, dass so genannte inaktive Zeiten des Bereitschaftsdienstes nicht als Arbeitszeit gewertet würden, so Sehrbrock. Dies widerspräche der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes und wäre eine klare Verschlechterung bestehender europäischer Mindeststandards. „Laut Vertrag sollen europäische Mindeststandards zu einer Angleichung der Arbeits- und Lebensbedingungen ‚auf dem Wege des Fortschritts’ führen“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende. Das Parlament müsse dafür sorgen, den Rat auf diesen Weg zu führen. „Sonst legen wir in Europa den sozialen Rückwärtsgang ein.“ mehr...

Bitte beachten Sie auch die von GEW und IG Metall herausgegebene Unterrichtseinheit "Europa" und die Link-Sammlung des GEW-Hauptvorstandes.

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GEW fordert fremdenfreundliche Einwanderungspolitik

(09/08) - Berlin / Frankfurt a.M. - Eine „fremdenfreundliche Einwanderungspolitik für Deutschland“ hat die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marianne Demmer, gefordert. Angesichts des heute von der OECD vorgelegten Internationalen Migrationsausblicks 2008 sei klar, dass die „unterkühlte und mit Ängsten besetzte Migrationspolitik der Bundesregierung“ Deutschland beim Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte erheblich ins Hintertreffen gebracht hat. Während andere Länder deutlich zugelegt haben, sei in Deutschland bei der Zuwanderung ein Rückgang von elf Prozent zu verzeichnen.

Demmer forderte deshalb deutliche Signale und erhebliche Anstrengungen, um der in Deutschland lebenden Migrationsbevölkerung das Gefühl zu vermitteln, dass sie willkommen sei. Das werde auch international ausstrahlen. „Für mich sind die doppelte Staatsangehörigkeit und die unbürokratische Anerkennung im Ausland erworbener Schulabschlüsse und Diplome zum Beispiel längst überfälligen Signale“, sagte die GEW-Vize. Zudem sei es an der Zeit, in Deutschland lebende Menschen ohne Papiere zu „legalisieren“ und ihnen sowie Flüchtlingen mit begrenztem Aufenthaltsstatus die Einbürgerung anzubieten. „Fremdenangst ist in einer globalisierten Welt ein schlechter Ratgeber“, betonte Demmer.

Die GEW setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Benachteiligung der Migranten durch das Schul- und Ausbildungssystem überwunden wird.

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Weltweite Bildungsinformationen beim DIPF

(03/04) - Das Deutsche Institut für internationale pädagogische Forschung (DIPF) stellt mit seinem Internetportal "Bildung weltweit" eine umfangreiche Datenbank mit Bildungsinformationen zu mehr als 230 Ländern und Regionen zur Verfügung. Dossiers zu bildungsrelevanten Themen, ein Glossar mit Definitionen spezifischer Begriffe, eine Literaturdatenbank und eine 'Zeitungsdokumentation Bildungswesen' vervollständigen dieses hervorragende Angebot.

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Eurydice - Datenbank zum Bildungswesen in Europa

"Eurydice" ist ein institutionelles Netz, das verlässliche und vergleichbare Daten zu den Bildungssystemen und -politiken in Europa sammelt, aktualisiert und verbreitet.
Es werden umfangreiche Daten, Berichte und Analysen zu allen Bildungsbreichen zur Verfügung gestellt. Eurydice steht auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

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