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Kindertageseinrichtungen

Erzieher/innen enttäuscht über faulen Kompromiss beim OP

Seitenabschnitte:
Stellungnahme weiterentwickelter Orientierungsplan
Sprachförderung
"Traumjob Erzieherin"
Kita-Studie
Bildungshaus
Bildung ohne Umsteigen
Orientierungsplan
Arbeits-und Gesundheitsschutz

Neues Gerichtsurteil zur Finanzierung von Waldorfkindergärten

Anspruch auf gleiche Förderung von Kindergärten mit überörtlichem Einzugsbereich (hier: Waldorfkindergärten in Baden-Württemberg)
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute die Regelungen des Landes Baden-Württemberg für die Jahre 2006 bis 2008 zur Förderung von Kindergärten, die Kinder von anderen Gemeinden als der Standortgemeinde aufgenommen haben und nicht in deren Bedarfsplanung einbezogen waren, teilweise für unwirksam erklärt. Die Zuschusspauschale für solche Kindergärten mit verlängerten Öffnungszeiten in der baden-württembergischen "Verordnung des Kultusministeriums und des Ministeriums für Arbeit und Soziales über die Förderung von Kindertageseinrichtungen mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet" (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 KiTaGVO1) war unter Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (aus Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz) zu niedrig bemessen.

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Erzieher/innen enttäuscht über den Kompromiss beim Orientierungsplan

Das Spitzengespräch des Landes mit den kommunalen Landesverbänden zum weiterentwickelten Orientierungsplan endete mit einem höchst fragwürdigen Kompromiss, der aus Sicht der GEW weiterhin auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird.
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GEW-Stellungnahme zur Anhörung des Orientierungsplans

GEW-Stellungnahme zur Anhörung des weiterentwickelten Orientierungsplans für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten und weiteren Kindertageseinrichtungen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft begrüßt, wie auch schon beim ersten Entwurf, dass das Kultusministerium mit der Erarbeitung eines Orientierungsplanes einen Beitrag dazu leistet, Kindertageseinrichtungen zu Bildungseinrichtungen weiter zu entwickeln. Der verbesserte Entwurf stellt durch die dezidierte Kinderperspektive, durch das Bekenntnis zu Partizipation und Inklusion, den mehrperspektivischen Bildungsbegriff, sowie die Aufnahme der UN-Kinderkonvention geeignete Weichen für einen „ICE“ der kindgerechten Elementarpädagogik in Richtung Kinderland nach PISA. Die Schienen sind aber leider die alten geblieben, die unter großen Anstrengungen gerade mal Regionalbahn-Tempo zulassen. Die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen, der Gesundheitsschutz für die Fachkräfte, die Qualität der Ausbildung und Begleitsysteme sind ausschlaggebend für die Umsetzung der anspruchsvollen Erwartungen des Orientierungsplans.
Die gleichzeitig existierenden baden-württembergischen Förderungskonzepte („Schulreifes Kind“, Einschulungsuntersuchung, Projekt der Landesstiftung „Sag mal was“) widersprechen den Maximen des veränderten Orientierungsplans so deutlich, dass es für die Praktiker/innen ein zum Scheitern verurteilter Balanceakt sein wird, die Gegensätze umzusetzen.


 Stellungnahme_zur_Weiterentwicklung_des_Orientierungsplans..pdf
 

km

Die neue Einschulungsuntersuchung: Stigma statt Chance

(3/09) In der ersten Jahreshälfte 2009 wird in Baden-Württemberg flächendeckend die neu konzipierte Einschulungsuntersuchung eingeführt. Mehr...

Bildungshaus

Bildungshaus 3-10 - Auf dem richtigen Weg?
Seit 2007 läuft das Modellprojekt "Bildungshaus 3-10", mittlerweile an 23 Standorten in Baden-württemberg. In Kooperationsverbünden zwischen Kindergärten und Grundschulen soll 3-10-jährigen ein gemeinsames Lernen ermöglicht werden.Lesen Sie über erste Erfahrungen und die Anfangsschwierigkeiten, swoei die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts. mehr...

 bildungshaus.pdf
 

„Sprachförderung im Rahmen der frühkindlichen Bildung – Flickenteppich statt Gesamtkonzept?“

GEW zur öffentlichen Anhörung der Grünen im Landtag Baden-Württemberg, 11.04.08

Sprachförderung ist als Teil von Bildung und von gesellschaftlicher Integration zu sehen. Unser Bildungssystem hat eines seiner größten Defizite darin, nicht genügend auf eine mehrsprachige und multikulturelle Gesellschaft und damit auf jedes Kind in seiner Individualität eingestellt zu sein. Sprachförderung darf deshalb nicht eine technische Reparaturmaßnahme sein, die als Ausgangspunkt allein die Defizite der Kinder hat und darauf zielt, sie systemfähig zu machen. Vielmehr muss sie Teil eines interkulturellen (Sprach-)Bildungskonzepts sein, dessen Zielrichtung individuelle Förderung und Inklusion statt Stigmatisierung und Aussonderung ist:


 Sprachfoerderung.pdf
 (44 KB)

Quantität statt Qualität - Kinder bis drei Jahren in der Kindertageseinrichtung

Bildung, Erziehung und Betreuung von 0-3-jährigen Kindern in Kindertageseinrichtungen erfordern besondere Voraussetzungen. Auch die Umsetzung des Orientierungsplanes braucht Zeit und Geld. Lesen Sie in den folgenden Beiträgen Interessantes dazu.

 Veraenderungbrauchtzeitundgeld.pdf
 




PM 02.06.08: GEW: Keine Experimente auf Kosten der Kinder

PM 11.04.08: Flickenteppich Sprachförderung

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Ein Film der GEW: "Traumjob Erzieherin"

(01/08) Es ist an der Zeit, die Arbeit von Erzieherinnen in aller Öffentlichkeit zu zeigen, der „stillen Profession“ eine Stimme zu geben.

Es wird sich vieles ändern müssen, wenn man für den Ausbau der Einrichtungen und für eine bessere Bildung und Erziehung genügend Nachwuchs bekommen will. Der Fachkräftemangel wird auch die sozialen und pädagogischen Berufe treffen. Wir sind aber fest davon überzeugt, dass Erzieherin ein Zukunftsberuf ist – auch für Männer.

Der Film und die kleinen Texte sollen Anregungen geben zum Diskutieren – im Team und auf Personalversammlungen, auf Fortbildungen und Elternabenden, in Jugendhilfeausschüssen, Stadtteilkonferenzen und dem Gemeinderat, in Fachschulen und der Berufsberatung. mehr...



PM 08.01.08:
Traumjob Erzieherin?

Befristet in Teilzeit – schlechte Perspektiven für Erzieherinnen-Nachwuchs

(10/07) Bildungsgewerkschaft stellt Kita-Studie „Wie geht’s im Job?“ vor – Gute Arbeit trotz wenig Geld

Berlin – Nachwuchs-Erzieherinnen haben schlechte Chancen, in ihrem Beruf Fuß zu fassen. Sie werden oft mit befristeten Teilzeitstellen abgespeist – Zukunftsperspektive mangelhaft. Fast 50 Prozent der Erzieherinnen, die jünger als 30 Jahre sind, haben nur eine befristete Stelle. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erstellte Kita-Studie „Wie geht’s im Job?“. „Die Schere zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen an Erzieherinnen sowie deren Arbeitsbedingungen und Bezahlung klafft immer weiter auseinander. Kitas sollen sich zu Bildungseinrichtungen weiter entwickeln. Erzieherinnen Bildungspläne umsetzen und Sozialarbeit machen – für durchschnittlich 2.100 Euro brutto im Monat“, sagte GEW-Kita-Experte Norbert Hocke während der Vorstellung der Befragung am Dienstag in Berlin. Mit diesem Verdienst lägen sie 300 bis 500 Euro unter dem Einkommen in anderen typischen Frauenberufen. mehr...

Bildungshaus: Kitas und Grundschulen gemeinsam

(02/08) Auftakt für die Bildungshäuser: Ein neues Vorhaben der Landesregierung wurde am 24. Januar 2008 offiziell gestartet. In Bildungshäusern soll modellhaft die enge Verzahnung von Kindertagesstätten und Grundschulen erprobt werden.

b+w 04/08: Bericht der Auftaktveranstaltung, Interview mit Julia Höke, wissenschaftliche Mitarbeiterin des ZNL und Gedanken der Landesfachgruppen der GEW zum Bildunghaus.


Weitere Informationen:

Informationen des KM

Bildung ohne Umsteigen - ein Positionspapier der GEW

(02/08) - Unter dem Motto „Auf den Anfang kommt es an“ setzt sich die GEW seit Jahren für den Ausbau der frühkindlichen Bildung und der individuellen Förderung aller Kinder ein. Die frühen Lebensjahre sind ein Grundstein für die Entwicklung positiver Lerndispositionen für ein lebenslanges Lernen.

Grundsätzlich begrüßen wir deshalb die Einführung des Orientierungsplanes für Tageseinrichtungen für Kinder und Reformkonzepte in der Grundschule wie z.B. „Schulanfang auf neuen Wegen“, sehen allerdings das davon abgekoppelte Projekt „Schulreifes Kind“ sehr kritisch.

Ein Positionspapier der GEW bezieht Stellung zum Orientierungsplan, zum Konzept „Schulreifes Kind“ und zum Übergang Kindergarten-Grundschule:


 Bildung_ohne_Umsteigen.pdf
 (77 KB)

b&w 04/06: Anschlussfähige Bildung



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Orientierungsplan für die baden-württembergischen Kindergärten

(02/08) Der "Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten" wird derzeit in ausgewählten Kindertageseinrichtungen erprobt. Ab 2009/10 soll der Orientierungsplan in allen Kindertageseinrichtungen im Land verbindlich eingeführt werden.

(09/05) Die GEW-Stellungnahme geht ausführlich auf den Anhörungsentwurf des Orientierungsplans ein:

 Stellungnahme_GEW.pdf
 Orientierungsplan (75 KB)


(05/05) „Gesagt ist noch nicht getan!“
Positionen der GEW zum Orientierungsplan:

 GEW-Position.pdf
 Mai 2005 (153 KB)


Weitere Informationen:

Informationen des KM


PM 09.05.08: Kinderland Baden-Württemberg?

Bildungspläne anderer Bundesländer

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"Belastungen und der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Erzieherinnen"

(06/04) - Die GEW Baden-Würtemberg hat die erste Studie zum Arbeitsschutz von Erzieherinnen vorgelegt. Prof. Rudow hat am 03.05.04 den Projektbericht "Belastungen und der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Erzieherinnen" in Stuttgart vorgelegt. "Der tägliche Lärm, die Größe der Kindergruppen, die große Anzahl verschiedener Arbeitsaufgaben, Personalmangel und Zeitdruck sind einige der häufigsten Belastungsfaktoren. In der Arbeit von Erzieherinnen treten im Vergleich zu vielen anderen Berufen überdurchschnittlich hohe psychische Belastungen auf", sagte Rudow.

Belastungen und der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Erzieherinnen - Kurzfassung des Projektberichts



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