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Kindertageseinrichtungen

Plattform für ein Kita-Gesetz der GEW Baden-Württemberg

Warum schreibt eine Gewerkschaft ein Kita-Gesetz mögen sich viele fragen? Ist dies die Aufgabe einer Gewerkschaft? Und was ist der Sinn dieses Vorhabens? Wir finden ja!

Diese Plattform fasst die unterschiedlichen Zugänge zur Frühen Bildung in einem ganzheitlichen Gesetz zusammen. Die bestehenden Grundlagen des SGB VIII, die inhaltlichen Prozesse des Orientierungsplanes und die damit verbundenen Aufgaben für die Fachkräfte in Tageseinrichtung werden ebenso berücksichtigt, wie die Erkenntnisse nationaler und internationaler Forschung und die gewerkschaftlichen Interessen für gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Wir zeigen, wie ein Gesetz aus einem Guss aussehen kann, das grundlegend die Fragen einer gelingenden frühen Bildung und der Teilhabe aller - Kinder, Eltern und Fachkräften - gerecht wird.

Wir laden Sie und Euch ein, sich an unserer Diskussion um ein umfassendes Kita-Gesetz und den dafür notwendigen Rahmenbedingungen für eine gute Bildung aller Kinder im Land zu beteiligen. Wir bedanken uns für Rückmeldungen und Ergänzungen!

Druckfrisch auf der Didacta an unserem GEW-Stand, Halle 3
oder bestellen bei E-Mail-Adresse

 Plattform_fuer_ein_Kita-Gesetz_der_GEW_Baden-Wuerttemberg.pdf
 hier herunterladen



Wünsche an die neue Landesregierung

von Petra Kilian, Stellvertretende Landesvorsitzende GEW Baden-Württemberg

Liebe/r neue/r Kultusminister/in,

wir sozialpädagogische Fachkräfte in Baden-Württemberg sind ja bescheiden in unseren Forderungen. Vermutlich kaum ein anderer Berufsstand leistet seit Jahren unter gleichbleibenden schlechten Strukturen bei sich stetig veränderten und wachsenden Aufgaben soviel wie wir. Dabei murren wir nur wenig, weil wir große Idealisten/innen und uns die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien wichtig sind.
Die Gunst des „Wind of Change“ wollen wir nun doch nutzen und wenigstens einige Wünsche äußern, wir wollen:



 Wunschzettel.pdf
 





Seitenabschnitte:
Kita-Gesetz GEW
Erzieherinnentag
Schulreifes Kind
Sprachföderung
Sprachförderung
Einschulungsuntersuchung
"Traumjob Erzieherin"
Kita-Studie
Bildungshaus
Bildung ohne Umsteigen
Orientierungsplan
Arbeits-und Gesundheitsschutz

Gesundheit für alle! Inklusiv.

Am 23.10. fand unser landesweiter Erzieher/innentag 2010!
„Gesundheit für alle inklusiv" statt

ALLE Kinder haben ein Recht auf Bildung, sowie auf eine gesunde, bestmöglichste Entwicklung. Unabhängig von besonderen Bedürfnissen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen, von Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit haben sie das Recht auf eine gesunde Entwicklung.
Die Kindertageseinrichtung leistet dafür einen nachhaltigen Beitrag, indem Erzieher/innen Stärken fördern, die Wohlbefinden und gesundes Aufwachsen ermöglichen. Das ist kein neues Thema, sondern eine immer wieder diskutierte Aufgabe, die wir nur langfristig und mit viel persönlichem Engagement sowie Kreativität erfüllen können.
In drei Fachvorträgen (Frau Prof. Christine Krause; Norbert Hocke, André Dupuis) boten wir einen interessanten Spot auf das Themenfeld: Gesundheit - für alle Kinder und für das Fachpersonal in Kindertageseinrichtungen. In workshops konnten die einzelnen Aspekte des Themas noch vertieft werden.



Stellungnahme der GEW zum Konzept "Schulreifes Kind"

Früher, schneller, schulischer = besser?

Das Projekt der baden-württembergischen Landesregierung mit dem (umstrittenen) Namen „Schulreifes Kind“ hat im September 2006 mit 61 Grundschulen und 153 Kindertages-einrichtungen an 59 Standorten begonnen. 2007 beteiligten sich 160 Grundschulen und 288 Kindergärten an 195 Standorten an den unterschiedlichen Organisations-modellen (Modell A bis D).
Grundanliegen des Projekts ist es, allen Kindern optimale Startvoraussetzungen für den Schulanfang zu ermöglichen. Insbesondere das letzte Kindergartenjahr soll dazu genutzt werden, eventuell erforderliche Maßnahmen der Entwicklungs- und Gesundheitsförderung zugunsten der Kinder auszugestalten. Zu dem Projekt gehört auch die auf das vorletzte Kindergartenjahr vorgezogene Einschulungs-untersuchung (ESU) in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsämtern und die möglichst frühe Diagnose von Entwicklungsverzögerungen mit besonderem Augenmerk auf die Sprache.
Seit April 2008 wird das Projekt wissenschaftlich begleitet, um die Inhalte, Umsetzung und Wirkungen der Förder-modelle an den einzelnen Modellstandorten zu untersuchen.
Im Schuljahr 2010/11 soll es einen sukzessiven Ausbau und 2013/14 den Endausbau der bewährten Modelle geben.
Die GEW nimmt den beabsichtigen Ausbau zum Anlass, erneut zum Projekt „Schulreifes Kind“ kritisch Stellung zu beziehen. mehr:

 Info_SRK__3_.pdf
 

Neues zur Sprachförderung in Baden-Württemberg

Landtagsdrucksache zur Einschulungsuntersuchung und Sprachförderung (Anfrage der SPD vom 13.04.2010): mehr

Neue Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über Zuwendung zu intensiver Sprachförderung im Kindergarten (ISK-Richtlinie), mehr

„Sprachförderung im Rahmen der frühkindlichen Bildung – Flickenteppich statt Gesamtkonzept?“

GEW zur öffentlichen Anhörung der Grünen im Landtag Baden-Württemberg, 11.04.08

Sprachförderung ist als Teil von Bildung und von gesellschaftlicher Integration zu sehen. Unser Bildungssystem hat eines seiner größten Defizite darin, nicht genügend auf eine mehrsprachige und multikulturelle Gesellschaft und damit auf jedes Kind in seiner Individualität eingestellt zu sein. Sprachförderung darf deshalb nicht eine technische Reparaturmaßnahme sein, die als Ausgangspunkt allein die Defizite der Kinder hat und darauf zielt, sie systemfähig zu machen. Vielmehr muss sie Teil eines interkulturellen (Sprach-)Bildungskonzepts sein, dessen Zielrichtung individuelle Förderung und Inklusion statt Stigmatisierung und Aussonderung ist.


 Sprachfoerderung.pdf
 (44 KB)

Quantität statt Qualität - Kinder bis drei Jahren in der Kindertageseinrichtung

Bildung, Erziehung und Betreuung von 0-3-jährigen Kindern in Kindertageseinrichtungen erfordern besondere Voraussetzungen. Auch die Umsetzung des Orientierungsplanes braucht Zeit und Geld. Lesen Sie in den folgenden Beiträgen Interessantes dazu.

 Veraenderungbrauchtzeitundgeld.pdf
 




PM 02.06.08: GEW: Keine Experimente auf Kosten der Kinder

PM 11.04.08: Flickenteppich Sprachförderung

Die neue Einschulungsuntersuchung: Stigma statt Chance

(3/09) In der ersten Jahreshälfte 2009 wird in Baden-Württemberg flächendeckend die neu konzipierte Einschulungsuntersuchung eingeführt. Mehr...

Bildungshaus

Bildungshaus 3-10 - Auf dem richtigen Weg?
Seit 2007 läuft das Modellprojekt "Bildungshaus 3-10", mittlerweile an 23 Standorten in Baden-württemberg. In Kooperationsverbünden zwischen Kindergärten und Grundschulen soll 3-10-jährigen ein gemeinsames Lernen ermöglicht werden.Lesen Sie über erste Erfahrungen und die Anfangsschwierigkeiten, swoei die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts. mehr...

 bildungshaus.pdf
 

Ein Film der GEW: "Traumjob Erzieherin"

(01/08) Es ist an der Zeit, die Arbeit von Erzieherinnen in aller Öffentlichkeit zu zeigen, der „stillen Profession“ eine Stimme zu geben.

Es wird sich vieles ändern müssen, wenn man für den Ausbau der Einrichtungen und für eine bessere Bildung und Erziehung genügend Nachwuchs bekommen will. Der Fachkräftemangel wird auch die sozialen und pädagogischen Berufe treffen. Wir sind aber fest davon überzeugt, dass Erzieherin ein Zukunftsberuf ist – auch für Männer.

Der Film und die kleinen Texte sollen Anregungen geben zum Diskutieren – im Team und auf Personalversammlungen, auf Fortbildungen und Elternabenden, in Jugendhilfeausschüssen, Stadtteilkonferenzen und dem Gemeinderat, in Fachschulen und der Berufsberatung. mehr...



PM 08.01.08:
Traumjob Erzieherin?

Befristet in Teilzeit – schlechte Perspektiven für Erzieherinnen-Nachwuchs

(10/07) Bildungsgewerkschaft stellt Kita-Studie „Wie geht’s im Job?“ vor – Gute Arbeit trotz wenig Geld

Berlin – Nachwuchs-Erzieherinnen haben schlechte Chancen, in ihrem Beruf Fuß zu fassen. Sie werden oft mit befristeten Teilzeitstellen abgespeist – Zukunftsperspektive mangelhaft. Fast 50 Prozent der Erzieherinnen, die jünger als 30 Jahre sind, haben nur eine befristete Stelle. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erstellte Kita-Studie „Wie geht’s im Job?“. „Die Schere zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen an Erzieherinnen sowie deren Arbeitsbedingungen und Bezahlung klafft immer weiter auseinander. Kitas sollen sich zu Bildungseinrichtungen weiter entwickeln. Erzieherinnen Bildungspläne umsetzen und Sozialarbeit machen – für durchschnittlich 2.100 Euro brutto im Monat“, sagte GEW-Kita-Experte Norbert Hocke während der Vorstellung der Befragung am Dienstag in Berlin. Mit diesem Verdienst lägen sie 300 bis 500 Euro unter dem Einkommen in anderen typischen Frauenberufen. mehr...

Bildungshaus: Kitas und Grundschulen gemeinsam

(02/08) Auftakt für die Bildungshäuser: Ein neues Vorhaben der Landesregierung wurde am 24. Januar 2008 offiziell gestartet. In Bildungshäusern soll modellhaft die enge Verzahnung von Kindertagesstätten und Grundschulen erprobt werden.

b+w 04/08: Bericht der Auftaktveranstaltung, Interview mit Julia Höke, wissenschaftliche Mitarbeiterin des ZNL und Gedanken der Landesfachgruppen der GEW zum Bildunghaus.


Weitere Informationen:

Informationen des KM

Bildung ohne Umsteigen - ein Positionspapier der GEW

(02/08) - Unter dem Motto „Auf den Anfang kommt es an“ setzt sich die GEW seit Jahren für den Ausbau der frühkindlichen Bildung und der individuellen Förderung aller Kinder ein. Die frühen Lebensjahre sind ein Grundstein für die Entwicklung positiver Lerndispositionen für ein lebenslanges Lernen.

Grundsätzlich begrüßen wir deshalb die Einführung des Orientierungsplanes für Tageseinrichtungen für Kinder und Reformkonzepte in der Grundschule wie z.B. „Schulanfang auf neuen Wegen“, sehen allerdings das davon abgekoppelte Projekt „Schulreifes Kind“ sehr kritisch.

Ein Positionspapier der GEW bezieht Stellung zum Orientierungsplan, zum Konzept „Schulreifes Kind“ und zum Übergang Kindergarten-Grundschule:


 Bildung_ohne_Umsteigen.pdf
 (77 KB)

b&w 04/06: Anschlussfähige Bildung



Seitenabschnitte:
Kita-Gesetz GEW
Erzieherinnentag
Schulreifes Kind
Sprachföderung
Sprachförderung
Einschulungsuntersuchung
"Traumjob Erzieherin"
Kita-Studie
Bildungshaus
Bildung ohne Umsteigen
Orientierungsplan
Arbeits-und Gesundheitsschutz

Orientierungsplan für die baden-württembergischen Kindergärten

(02/08) Der "Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten" wird derzeit in ausgewählten Kindertageseinrichtungen erprobt. Ab 2009/10 soll der Orientierungsplan in allen Kindertageseinrichtungen im Land verbindlich eingeführt werden.

(09/05) Die GEW-Stellungnahme geht ausführlich auf den Anhörungsentwurf des Orientierungsplans ein:

 Stellungnahme_GEW.pdf
 Orientierungsplan (75 KB)


(05/05) „Gesagt ist noch nicht getan!“
Positionen der GEW zum Orientierungsplan:

 GEW-Position.pdf
 Mai 2005 (153 KB)


Weitere Informationen:

Informationen des KM


PM 09.05.08: Kinderland Baden-Württemberg?

Bildungspläne anderer Bundesländer

Seitenabschnitte:
Kita-Gesetz GEW
Erzieherinnentag
Schulreifes Kind
Sprachföderung
Sprachförderung
Einschulungsuntersuchung
"Traumjob Erzieherin"
Kita-Studie
Bildungshaus
Bildung ohne Umsteigen
Orientierungsplan
Arbeits-und Gesundheitsschutz

"Belastungen und der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Erzieherinnen"

(06/04) - Die GEW Baden-Würtemberg hat die erste Studie zum Arbeitsschutz von Erzieherinnen vorgelegt. Prof. Rudow hat am 03.05.04 den Projektbericht "Belastungen und der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Erzieherinnen" in Stuttgart vorgelegt. "Der tägliche Lärm, die Größe der Kindergruppen, die große Anzahl verschiedener Arbeitsaufgaben, Personalmangel und Zeitdruck sind einige der häufigsten Belastungsfaktoren. In der Arbeit von Erzieherinnen treten im Vergleich zu vielen anderen Berufen überdurchschnittlich hohe psychische Belastungen auf", sagte Rudow.

Belastungen und der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Erzieherinnen - Kurzfassung des Projektberichts



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