zur Startseite
Pfad zur Seite:Startseite - Bezirke und Kreise - Kreise Südbaden - Freiburg - So war's! - Kreisversammlung 2011

Kreisversammlung 2011




Kontakte

Termine

Infos

So war's


Kreisversammlung mit "Eine Schule für alle"

Kreisversammlung diskutiert Modellprojekt "Eine Schule für alle" in Freiburg
GEW-Kreisversammlung spricht sich für die Beendigung der Kooperationsvereinbarung des Kultusministeriums mit der Bundeswehr aus

Am 16. Feb. 2011 trafen sich die Mitglieder des Kreisverbands Freiburg der GEW zu ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Schönbergblick. Auf der Tagesordnung standen diesmal überwiegend politische Themen. So diskutierten die Mitglieder der Gewerkschaft mit Vertreter/innen des Freiburger Vereins "Eine Schule für alle" über die Beweggründe, die Konzeption sowie die Umsetzung des Modellprojektes. Die anwesenden Vertreter/innen des Vereins stellten dabei den Stand ihrer Vorbereitungsarbeiten vor: die Schule wird keine Privatschule sein und sie wird von Anfang an inklusiv arbeiten, d.h. Kinder aus allen derzeit bestehenden Schularten gemeinsam unterrichten. Die hierfür notwendigen personellen und sächlichen Voraussetzungen sowie das pädagogische Konzept wurden erläutert. Die GEW, bereits Gründungsmitglied des Vereins, bekräftigte nochmals ihre Unterstützung.





v.l.n.r.: Helmut Gattermann, Gerlinde Rupp, Daniela Körner, Rolf Wiehe, Anja Bechstein, Birgit Wölki



In der mit etwa 50 Mitgliedern gut besuchten Versammlung wurde außerdem die Kooperationsvereinbarung des Kultusministeriums mit der Bundeswehr diskutiert und heftig kritisiert. Die Vereinbarung sieht eine eng verzahnte Zusammenarbeit des Ministeriums mit der Bundeswehr in Form von Fortbildungsveranstaltungen auf allen Ebenen des Schulbereiches vor: in den Klassen, bei Referendar/innen, bei Lehrkräften. Die Kreisvorsitzende der GEW, Gerlinde Rupp, verurteilte diese Einseitigkeit: "Die institutionalisierte Bevorzugung militärischer Sichtweisen verstößt gegen das Verfassungsgebot, die Jugend zur Friedensliebe und zu freiheitlicher demokratischer Gesinnung zu erziehen!" Nach ausführlicher Diskussion wurde ein Antrag mit großer Mehrheit angenommen, der die Landes-GEW auffordert, sich aktiv an der Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr" zu beteiligen, um diese Kooperationsvereinbarung des Landes mit der Bundeswehr zu beenden.

Für weiteren Unmut bei den Mitgliedern der GEW sorgte die Verbotspolitik von Kultusministerin Schick bezüglich der Teilnahme von Kandidat/innen der Partei DIE LINKE bei von den Schülermitverantwortungen (SMV) organisierten Podiumsdiskussionen zur Landtagswahl. "Die Podiumsteilnehmer/innen nur auf die im Landtag vertretenen Parteien zu beschränken, verstößt gegen das demokratische Prinzip der Chancengleichheit. Den schulischen Organisatoren muss selbst überlassen bleiben, wen sie einladen!" forderte die stellvertretende Kreisvorsitzende Claudia Meissner.

Bericht: Andreas Langbein
Foto: Peter Fels



Weitere Infos

Eine Schule für alle
- www.fr-eineschule.de

Schulfrei für die Bundeswehr
- www.schulfrei-für-die-bundeswehr.de (allgemein)
- E-Mail-Adresse (Kreis Freiburg)











SucheHilfeEmailSitemapDruckversion
Suche,Hilfe,Email,Sitemap