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 | | Auf „Ohrfeige“ folgt der Streik . 300 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes beteiligen sich bei der Verdi-Streikkundgebung auf dem Marktplatz
Gute Stimmung trotz ernster Themen: Bei der zentralen Warnstreik-Kundgebung von Verdi versammelten sich rund 300 Streikende auf dem Aalener Marktplatz. Das Nullrunden-Angebot von Bund und Kommunen sei unannehmbar, so der Tenor. Die Verdi-Gewerkschaftssekretärin Ilka Ulrich, die die Kundgebung in Aalen organisiert hatte, nannte das Angebot der zweiten Tarifrunde freiweg „eine Ohrfeige für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst.“ Bei der Kundgebung hatten Dieter Zandl (Ostalbklinikum) und Andreas Schweda (Sprecher für die Verdi-Jugend) die Gewerkschaftsstandpunkte klar aufgezeigt. Fünf Prozent Lohnsteigerung lautet nach wie vor die Verdi-Forderung. Und die Redner fanden Gehör bei rund 300 Mitarbeitern von Bauhof, Straßenmeisterei, Landratsamt und Rathaus. Beschäftigte aus dem Ostalbklinikum und Arbeitsamt waren vertreten und die Mitarbeiter der Kreissparkasse Aalen wurden sogar von Kollegen aus Schwäbisch Gmünd vor Ort unterstützt. Michael Stäbler und Andreas Kapfer vom Verdi-Ortsvorstand Aalen erörterten im Dialog das Für und Wider der Warnstreiks und ernteten für ihr humorvolles Zwiegespräch zum Streik den ein oder anderen Lacher. „Wir sind mit 300 Teilnehmern sehr zufrieden“, resümierte Ilka Ulrich.
(Presseartikel in der Schwäbischen Post am 04.02.2010)
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