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L-EGO Länder Entgeltordnung

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Aktuelles zu L-EGO

TdL spielt auf Zeit und mauert

(18/02) Zäh und enttäuschend ist die dritte Verhandlungsrunde zur Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen verlaufen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) spielt auf Zeit und mauert in entscheidenden Punkten, lautet das Fazit der GEW. mehr...

L-EGO Länder Entgeltordnung

Seit September sitzen sich die Gewerkschaften unter der Führung der GEW und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am Verhandlungstisch gegenüber, um erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik über eine eigenständige Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen sowie pädagogische und sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst zu verhandeln.

Dies allein ist ein gewerkschaftlicher Erfolg, denn über Jahre hinweg weigerte sich die TdL, die Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte mit den Gewerkschaften tariflich zu regeln. Ermächtigt durch die TdL erfolgt die Eingruppierung in den einzelnen Bundesländern derzeit immer noch einseitig durch die Richtlinien der Finanzministerien.

Worum geht's der GEW?

Die GEW möchte mit der neuen Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte endlich das Eingruppierungsdiktat der Arbeitgeber brechen, die Abhängigkeit von der Beamtenbesoldung überwinden und darüber hinaus durch die Neuregelung die seit langer Zeit von der GEW geforderte Gleichbehandlung der verschiedenen Lehrämter zumindest im Tarifbereich durchsetzen. Mit der angestrebten Tarifordnung sollen auch die Einkommensverluste wettgemacht werden, die vor allem den Neueingestellten durch den Übergang vom BAT auf den TV-L entstanden sind. Ziel ist es zudem, die in den vergangenen Jahrzehnten durch den Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge zum Nachteil der Tarifbeschäftigten immer größer gewordene Differenz zwischen den Nettoeinkommen der Beamten und der Tarifbeschäftigten zu verringern.

Ausführliche Informationen über die Forderungen finden sich auf der Seite des GEW-Hauptvorstandes. mehr...

Weitere Informationen:

Martin Schommer

Telefon: 

0711 21030 - 12

Fax:

0711 21030 - 55

E-Mail-Adresse


Info Februar '10

 Tarifinfo_L-EGO_Nr5_Web.pdf
 

Info Januar '10

 Tarifinfo_L-EGO_Nr4.pdf
 

Info Dezember '09:

 Tarifinfo_LEGO_Nr3.pdf
 L-EGO Info

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10.000 Unterschriften und überraschte Landespolitiker/innen

(01/10) Mit Beginn der Verhandlungen führte die GEW an vielen Orten Infoveranstaltungen durch. Bei allen Diskussionen mit den Betroffenen wurde immer wieder beklagt, dass überall Ungläubigkeit und Unwissenheit über die riesige Nettodifferenz zwischen Beamtengehältern und denen der Tarifbeschäftigten vorherrsche. Der geballte Unmut über diese eklatante Schlechterstellung der Angestellten führte zu zwei Aktionsformen, die auf sehr große Resonanz stießen:

- 10.000 Unterschriften in 6 Wochen
Binnen kürzester Zeit wurde die Forderung nach gerechter Bezahlung und einer fairen tariflichen Eingruppierung mit der Unterschrift von 10.000 Kolleg/innen unterstützt. Geplant war, diese Unterschriftenlisten anlässlich des für 10. Dezember 2009 geplanten Streiks den Politiker/innen zu übergeben. Da die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) bei der letzten Verhandlung am 8. Dezember 2009 einlenkte und bereit war, zwei weitere Verhandlungstermine mit der GEW zu vereinbaren, wurde der Streik abgeblasen. Doch die Tarifverhandlungen sind noch lange nicht beendet, daher wird sich die passende Gelegenheit noch ergeben, die Unterschriften politisch wirksam zu übergeben.

- Betroffene informieren ihre Landtagsabgeordneten
In einer beispiellosen Info-Kampagne schrieben sehr viele Betroffene ihren Landtagsabgeordneten und forderten sie auf, sich gegenüber der TdL für einen baldigen, fairen Tarifabschluss einzusetzen. Dabei schilderten sie auch, warum sie nicht verbeamtet wurden, wie ihre finanzielle Situation im Vergleich zu Beamten aussieht und welche negativen Wirkungen der neue TV-L insbesondere für die Bezahlung von Lehrer/innen hat. Der GEW liegen mehr als 50 Antworten von Landtagsabgeordneten vor, aus denen hervorgeht, dass sie keine Ahnung hatten, wie groß die Nettounterschiede in der Bezahlung für die gleiche Arbeit sind. Die GRÜNEN-Abgeordnete Renate Rastätter hat als Reaktion eine Landtagsanfrage zur Bezahlung von Lehrkräften im Angestelltenverhältnis gestellt. Darin fragt sie die Landesregierung u.a.: „inwieweit die Landesregierung das Ziel verfolgt, die Benachteiligung der angestellten Lehrkräfte abzubauen und welche Maßnahmen sie dazu ergreifen wird.“

Die Antworten der Landtagsabgeordneten sind ermutigend und lassen hoffen, dass sich die baden-württembergischen Landespolitiker/innen auch auf Bundesebene für angestellte Lehrkräfte stark machen werden:

- „Die SPD-Landtagsfraktion unterstützt die Forderung der GEW, die Eingruppierungsregelung der angestellten Lehrkräfte aus dem Kompetenzbereich der Landesregierungen herauszulösen. Diese derzeitige Einschränkung der Tarifautonomie ist nicht gerechtfertigt und es sollte den Gewerkschaften obliegen, im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen auch über die Voraussetzungen der Eingruppierung zu verhandeln“. (Ulla Haussmann, SPD)

- „Ich werde Ihr Anliegen in die SPD-Landtagsfraktion einbringen. Meines Erachtens ist die Situation des Angestellten-Status vieler Lehrerinnen und Lehrer in vielerlei Hinsicht nicht hinnehmbar.“ (Wolfgang Drexler, MdL)

- „Der extreme Unterschied bei der Bezahlung von Beamten und Angestellten bei gleicher Tätigkeit und Leistung im öffentlichen Dienst ist eine schreiende Ungerechtigkeit. Ich begrüße deshalb das Engagement der GEW, bei den Tarifverhandlungen eine gerechtere Bezahlung der angestellten Lehrkräfte zu erreichen. Allerdings sind wir als Landtagsfraktion keine Tarifpartner, haben also keinen Einfluss auf die Verhandlungen und das Ergebnis der Tarifverhandlungen. Zuständig sind wir aber für die Ausgestaltung der anstehenden Dienstrechtsreform. Dabei werden wir uns für eine gerechtere Bezahlung der angestellten Lehrkräfte einsetzen.“ (Renate Rastätter, MdL, Bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN)




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Die Landesarbeitskampfleitung (LAKL)

Der GEW Landesverband Baden-Württemberg hat eine Landesarbeitskampfleitung (LAKL) eingesetzt , deren zentrale Aufgabe es ist, den Informationsfluss während der Tarifauseinandersetzung sicherzustellen, Unterstützungsaktionen und gegebenenfalls Streikmaßnahmen in Baden-Württemberg zu organisieren. Um kurze Wege zu den Mitgliedern zu gewährleisten, werden überdies Arbeitskampfleitungen in den vier Bezirken gegründet. Für die Betreuung der Hochschulen wurde ebenfalls eine Arbeitskampfleitung eingesetzt.

Die Mitglieder der LAKL

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Verhandlungskommissionen: BaWü ist gut vertreten

Für die direkten Verhandlungen hat die GEW eine Sondierungs- und Verhandlungskommission gegründet. Diesem neunköpfigen Gremium gehören Vertreter/innen der Landesverbände und des Hauptvorstandes der GEW an. Für Baden-Württemberg werden Inge Goerlich (Geschäftsführerin der GEW Nordwürttemberg) und Bärbel Etzel-Paulsen (Vorsitzende der Fachgruppe Angestellte) in die Kommission entsandt.

Ilse Schaad vom Hauptvorstand der GEW sitzt als Leiterin der Sondierungs- und Verhandlungskommission zusammen mit Vertreter/innen der anderen Gewerkschaften am Verhandlungstisch den Arbeitgebern gegenüber.

Diese "kleine" Kommission hat die Ergebnisse und den Verhandlungsverlauf wiederum gegenüber der "großen" Bundestarifkommission darzustellen und dieser zur Bewertung vorzulegen. Die Mitglieder für Baden-Württemberg in der Bundestarifkommission sind Brigitte Wuttke (Berufsschullehrerin) und Bärbel Etzel-Paulsen (Fachlehrerin für Geistig- und Körperbehinderte) sowie Edmund Schnaitter (Geschäftsführer der GEW Südwürttemberg) und Klaus Willmann (Geschäftsführer der GEW Südbaden).

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Infoveranstaltungen in BW

Die Verhandlungen um die neue Entgeltordnung für Lehrkräfte wird die GEW Baden-Württemberg mit landesweiten Infoveranstaltungen zu den gewerkschaftlichen Forderungen begleiten.

Die Infoveranstaltungen werden dabei von den vier Bezirken der GEW Baden-Württemberg und der Fachgruppen Hochschule und Forschung (HuF) organisiert. mehr...

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit Referent/inn/en "zu buchen". Unsere Referent/inn/en kommen gerne zu Ihnen, um Ihnen unsere Forderungen zu erläutern.

Referent/innen können angefragt werden bei:

Martin Schommer

Telefon: 

0711 21030 - 12

Fax:

0711 21030 - 55

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Die Zeitschiene

Der Verhandlungsauftakt fand am 28. September in Berlin statt. Dort wurde noch nicht inhaltlich gearbeitet, sondern nur das weitere Vorgehen abgesprochen.

Aufgrund der komplexen Materie und der bestehenden Meinungsunterschiede zwischen Gewerkschaften und der TdL, die eine Anhebung der Gehaltsstruktur mit aller Macht verhindern möchte, ist eine schnelle Einigung nicht zu erwarten. Wahrscheinlicher ist, dass sich die Verhandlungen bis in den Frühling hinziehen.

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Artikel aus der b+w

Die Mitgliederzeitschrift des Landesverbandes berichtet regelmäßig über L-EGO.

b+w 10/09Auf die Plätze, fertig, los!
b+w 11/09L-EGO für Fach- und technische Lehrkräfte

Tarifverhandlungen zur Eingruppierung haben begonnen

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