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Themen Allgemein bildende Schulen Lehrerbildung | ||||||
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| GEW: "Länder müssen Lehrerausbildung verstärken" (12/12) - Frankfurt a.M./Wiesbaden - Angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Pensionierungszahlen sieht sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in ihrer Warnung vor einem drohenden Lehrermangel bestätigt. "Wir schlagen den Ländern vor, die Zahl der Referendariatsplätze auf mindestens 39.000 zu erhöhen. Es kann nicht sein, dass erfolgreiche Lehramtsstudiumsabsolventen keine Plätze für den Vorbereitungsdienst bekommen, während die Schulen händeringend ausgebildete Lehrkräfte suchen. Bis 2020 müssen jährlich rund 36.000 Lehrkräfte eingestellt werden, um den Status quo der Zahl der Lehrer zu halten und damit eine bessere individuelle Förderung der Schüler zu ermöglichen. Die Pensionierungszahlen werden in den nächsten Jahren weiter auf dem hohen Niveau von 2010 bleiben", sagte Ilse Schaad, für Angestellten- und Beamtenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Dienstag in Frankfurt a.M.. mehr... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Lehrerbildung: Impulse aus anderen Ländern (11/11) - Die Aus- und Weiterbildung von Lehrer/innen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der international leistungsstarken Bildungssysteme. Was lässt sich daraus für die bevorstehende Schulreform in Baden-Württemberg lernen? Lehrer/innen müssen so aus- und weitergebildet werden, dass sie ihren Beruf, ihr Fach und die Organisation Schule forschungsorientiert weiterentwickeln können. Die neue Landesregierung in Baden-Württemberg beabsichtigt, die Lehrer/innenaus- und Weiterbildung neu zu strukturieren. Dabei stehen zwei Ziele im Vordergrund: zum einen soll die bislang nach Schularten gegliederte Ausbildung aufgegeben und in eine nach Schulstufen gegliederte Ausbildung überführt werden. Zum anderen soll für alle Lehrämter das pädagogisch professionelle Aufgabenverständnis weiter entwickelt werden. Lehrer/innen sollen vor allem "die neue Lehr- und Lernkultur" (Koalitionsvertrag, S. 9) unterstützen und die Schüler/innen stärker individuell fördern. mehr... | Ähnliches Thema:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gymnasiale Lehrerbildung an den Pädagogischen Hochschulen? Gymnasiallehrer sollen in Baden-Württemberg künftig nicht mehr nur an Universitäten, sondern auch an Pädagogischen Hochschulen (PH) ausgebildet werden. Dies hat die neue Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) angekündigt. Die GEW kristisiert im aktuellen Beitrag "Forschung für den Schulalltag" die Vernachlässigung der Lehrerbildung an den Universitäten und macht Vorschläge für sinnvolle Reformen:
| ![]() Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erntet Widerspruch bei ihren Thesen zur Lehrerbildung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Neue Prüfungsordnungen an den PHn (05/11) - Trotz des Wechsels der Landesregierung werden derzeit die Prüfungsordnungen für künftige Lehrer/innen novelliert. Das Kultusministerium verändert das Studium und das erste Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt-, Werkreal- und Realschulen und den Studiengang Sonderpädagogik. Die GEW hat dazu eine Stellungnahme abgegeben. Die GEW begrüßt die Anhebung der Regelstudienzeit auf 8 bzw. 9 Semester. Sie war lange überfällig. Allerdings entsprechen die Studiengänge noch immer nicht einem Masterstudium mit 300 ECTS-Punkten. Hier muss das Kultusministerium auch innerhalb der neuen Landesregierung darauf hinwirken, die Regelstudienzeiten auf dieses Maß anzuheben. Die vielfältigen Anforderungen an Lehrer/innen machen eine breite und vertiefte Qualifikation im Studium erforderlich. Die zusätzliche Studienzeit fließt allerdings fast vollständig in eine Ausweitung der Praxisphasen und eine Verbreiterung der Studienbereiche. Mehr Praxis bringt nicht automatisch eine bessere Qualifizierung. Die fachliche Vertiefung in den gewählten Hauptfächern muss mit weniger Studienzeit auskommen, als dies z.B. bei der GHPO I von 2003 der Fall war. Neue Studien sprechen dafür, dass eine fachliche Vertiefung die Voraussetzung für erfolgreichen Unterricht darstellt. mehr... | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Stellungnahme zur Novellierung der Prüfungsordnungen (03/11) - Mit den vorliegenden Verordnungen novelliert das Kultusministerium das Studium und das erste Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Haupt-, Werkreal- und Realschulen und den Studiengang Sonderpädagogik. Die GEW Baden-Württemberg nimmt dazu in Abstimmung mit dem DGB Baden-Württemberg ausführlich Stellung: Unter anderem begrüßt die GEW die Anhebung der Regelstudienzeit auf 8 bzw. 9 Semester. Sie war lange überfällig. Allerdings entsprechen die Studiengänge noch immer nicht den Anforderungen an ein Masterstudium mit 300 ECTS-Punkten. Die GEW fordert das KM auf, darauf hinzuwirken, die Regelstudienzeiten auf dieses Maß anzuheben. Die vielfältigen Anforderungen an Lehrer/innen machen eine breite und vertiefte Qualifikation im Studium erforderlich. Stellungnahme in voller Länge lesen (pdf-Datei):
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| Lehrer/innenbildung in Baden-Württemberg (01/11) - Die Lehrer/innenbildung in Baden-Württemberg steht seit langem in der Kritik. Immer wieder ist Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern Sonderwege gegangen, die sich nicht als „Königswege“ herausgestellt haben. Im Moment hält die baden-württembergische Landesregierung am Staatsexamen fest, obwohl fast alle Bundesländer auf Bachelor/Master-Abschlüsse umgestellt haben. Die Lehrer/innenbildung in Baden-Württemberg leidet unter verschiedenen Problemen. An erster Stelle ist hier die Trennung der Ausbildungsstätten zu nennen. Das Studium der künftigen Lehrer/innen für Gymnasien und berufliche Schulen findet an den Universitäten statt. Diese Studiengänge werden von den Fachwissenschaften nominiert. Stärker auf das spätere Berufsfeld bezogene Anteile aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Pädagogische Psychologie, Fachdidaktiken und praktische Erfahrungen spielen nur eine marginale und unbefriedigende Rolle. Daran hat auch die Einführung des Praxissemesters und die vorgenommene Modularisierung der Studiengänge nichts geändert. Diesen Beitrag im Volltext lesen (pdf-Datei):
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| Neue Schulen brauchen eine neue Lehrer/innenbildung (12/10) - Mit einem schlichten „Weiter so“ ist heute „kein Staat“ mehr zu machen und erst recht „keine Schule“. Die Organisationskonzepte unserer Schulen, Bildungspläne und Unterrichtsformen, Lehrer/innenaus- und -weiterbildung sowie die Verzahnung mit der frühen Bildung müssen dringend reformiert und weiter entwickelt werden. Nach Jahren bildungspolitischer Defensivpolitik unter der Vorgabe „Keine Strukturdiskussion“ beginnt sich in Baden-Württemberg etwas zu rühren. Ein struktureller Neuansatz und ein zukunftsorientierter Umbau der Schullandschaft ist aber nicht erkennbar. Mit mehr „Zukunftsfähigkeit“ verknüpft sind jedoch einige strukturelle Änderungen der Lehramtsstudiengänge in Baden-Württemberg. Die Grundschule wird in ihrer Bedeutung gestärkt: „Insbesondere der immer stärker mit der Grundschule verzahnte vorschulische Bereich bringt für Lehrer/innen neue Aufgaben mit sich, die zusätzliche Qualifikationen erfordern“ teilt das Ministerium in einer Pressemitteilung am 28.7.2010 mit. Die Studiendauer wird endlich auf acht Semester angehoben. mehr... | Zum Beitrag:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Neue Struktur für Pädagogische Hochschulen? (09/10) - Um die Zukunft der Pädagogischen Hochschulen (PHn) gibt es mal wieder Streit. Die Landesregierung hat – mal wieder – eine Expertenkommission eingesetzt, die Vorschläge für die Weiterentwicklung dieser Hochschulen entwickelt hat. Eine landesweite „Bildungswissenschaftliche Hochschule“ mit einer zentralen Verwaltung und Außenstellen scheint vom Tisch. Die Hochschulen gehen unterschiedliche Wege. Wenn man auf der Startseite des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg den Suchbegriff „Pädagogische Hochschulen“ eingibt, erhält man die Meldung „Keine Ergebnisse gefunden“. Dies ist sicherlich ein Zufall. Man kann es angesichts der derzeitigen Diskussion um die Strukturreform der PHn aber auch als symptomatisch ansehen. Kann man überhaupt noch von der Hochschulart „Pädagogische Hochschule“ sprechen oder haben sich sechs einzelne Hochschulen entwickelt, die zwar noch einen ähnlichen Auftrag und den gleichen Namen besitzen, aber deren Strukturen und Ziele sich stark unterscheiden? mehr... | Weitere Informationen:![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Aktuelle Prüfungsordnungen für alle Lehrämter Erste Staatsprüfungen Verordnungen über die Ersten Staatsprüfungen für die verschiedenen Lehrämter hier... Verordnungen über die Vorbereitungsdienste und Zweiten Staatsprüfungen für die verschiedenen Lehrämter sowie Verordnungen hier... (Für die Aktualität der Prüfungsordungen ist das Landeslehrerprüfungsamt verantwortlich) | Weitere Informationen: Landeslehrprüfamt | |||||||||||||||||||||||||||||||