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Neubewertung

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GEW will weiter grundlegende Neubewertung der Lehrer/innen-Arbeit

(03/08) - Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt die Reaktion des Kultusministeriums auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zur Neubewertung der Lehrer/innenarbeit eine „Beerdigung dritter Klasse“.

„Kultusministerium und die Lehrerverbände des Beamtenbunds wollen weiter die Arbeitszeit alleine anhand der gehaltenen Unterrichtsstunden bewerten. Die 45-Minuten-Unterrichtsstunde bleibt weiter das Maß aller Dinge. Statt die vielen guten Ergebnisse der Modellversuche aufzugreifen und eine Veränderung der Lehrerarbeit zur Chefsache zu machen, wird auf Häppchen-Pädagogik gesetzt. Wieder einmal fehlt Kultusminister Helmut Rau offenbar der Mut, sich von veralteten Regelungen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts zu verabschieden und neue Arbeitsformen für die Schule der Zukunft zu entwickeln“, sagte am Donnerstag (06.03.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die GEW wird weiter für eine grundlegende Neubewertung der Arbeit von Lehrer/innen werben. mehr...

Informationen des Landesbildungsservers zu diesem Modellversuch: hier...

Weitere Informationen:

Abschlussbericht Online - externer Link

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18 Schulen beteiligen sich an Modellversuchen

(01/07) Seit 2005 beteiligen sich 18 Schulen an den von der GEW angestoßenen Modellversuchen zur Neubewertung der Lehrer/innenarbeit. Erste Ergebnisse wurden im November 2006 vorgestellt, die Modellphase soll Ende 2007 abgeschlossen sein.

Informationen zur Entstehung der Modellversuche

Weitere Informationen

Matthias Schneider



 Modellversuche-Zwischenbilanz.pdf
 b+w 12/06 (63 KB)

Freiburger Arbeitszeitstudie: Lehrer/innen wollen Veränderungen

(08/05) Jede zweite Lehrkraft ist für eine Änderung des bestehenden Pflichtstundenmodells. Dies ergab eine Lehrerarbeitszeit-Studie der Universität Freiburg, die heute in Stuttgart vorgestellt wurde. Bei der repräsentativen Stichprobe wurden 661 GEW-Mitglieder aus allen Schularten befragt. Die Mehrheit der Pädagog/innen erhofft sich von neuen Arbeitszeitmodellen, die Schüler/innen besser fördern und die Qualität der alltäglichen Arbeit steigern zu können. Eine große Mehrheit der Befragten wünscht bessere Informationen über alternative Arbeitszeitregelungen. mehr...



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Bandbreitenregelung ist gescheitert

(12/06) Die von Ex-Kultusministerin Annette Schavan verordnete Bandbreitenregelung ist nach GEW-Informationen in Baden-Württemberg von keiner Schule umgesetzt worden. Die Bandbreitenregelung (oder auch Spreizdeputat) sieht vor, dass für besonders belastete Lehrer/innen die Deputatsverpflichtung um bis zu zwei Stunden gesenkt und dafür für weniger belastete Lehrer/innen erhöht werden kann. In der Neubewertungs-Arbeitsgruppe des Kultusministeriums haben die Vertreter/innen der GEW der Bandbreitenregelung nicht zugestimmt, während die Vertreter der Lehrerverbände des Beamtenbundes das Modell befürwortet haben. mehr...


Die GEW lehnt die Bandbreitenregelung ab!




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GEW will Neubewertung der Lehrer/innen-Arbeit

(09/04) Bereits 1995 hat die GEW Baden-Württemberg eine Neubewertung der Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern verlangt. Nach Veröffentlichung der ersten PISA-Studie im Jahr 2001 wurde erneut deutlich, dass Schule mehr als Unterricht ist. Der Abschied vom überholten Pflichtstundenmodell ist eine wichtige Voraussetzung, damit sich die Arbeits- und Lernbedingungen an unseren Schulen verändern und die Qualität unserer Bildungseinrichtungen gesteigert werden können.

Nachdem Kultusministerin Annette Schavan 2002 den Vorschlag der GEW über eine Neubewertung der Lehrer/innenarbeit zu verhandeln zurückwies, griff sie im Juli 2003 die Initiative auf. Eine Arbeitsgruppe im Kultusministerium beschloss 2005 den Start von Modellversuchen zu Neubewertung der Lehrer/innenarbeit.

Beschluss der GEW-Landesdelegiertenversammlung 2004

 Neubewertung-März04.pdf
 (104 KB)




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Hamburger Modell bringt keine Veränderung

(09/04) Der Blick in andere Länder zeigt, dass es bereits mehrere, sehr unterschiedliche Arbeitszeitmodelle für Lehrerinnen und Lehrer gibt. Viele enthalten gute Ansätze, doch es gibt kein Modell, dass sich problemlos auf Baden-Württemberg übertragen ließe. In Deutschland hat bisher nur Hamburg ein neues Modell eingeführt. Dort werden allerdings nur Fächer unterschiedlich gewichtet, es findet kein Abschied vom und damit eine Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen statt.

Die GEW Baden-Württemberg schlägt deshalb vor, ab dem Schuljahr 2005/06 in Modellversuchen an mehreren Schulen im Südwesten verschiedene Elemente veränderter Arbeit zu erproben und daraus neue Arbeitszeitmodelle zu entwickeln.

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Warum das Pflichtstundenmodell überholt ist

(09/04) Die Arbeit in den Schulen hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert und wird sich auch in Zukunft weiter verändern. Die alte "Stundenschule", in der - sauber abgegrenzt durch die traditionelle Fächereinteilung - im 45-Minuten-Takt Lektionen erteilt werden, wurde und wird mehr und mehr von einer Schule abgelöst, in der Fächer übergreifend projekt- oder themenorientiert und in unterschiedlichen Formen gelernt wird. mehr...

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