|
Aktuell Presse Pressemitteilungen 2005 Jan. - März 2005 PM 01/05: Schleicher | ||||||
| PM 01/05: Schleicher | ||||||
| 10.01.05: Regionalpolitiker im Kultusministerium Schleicher kritisiert baden-württembergische Reaktion auf PISA Stuttgart – „Unüberlegte Vorwürfe von ein paar Regionalpolitikern“ nennt der PISA-Koordinator Andreas Schleicher die Kritik des baden-württembergischen Kultusministeriums an seiner Interpretation der PISA-Studie. In einem Interview mit der Mitgliederzeitung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) geht er davon aus, dass auch im Südwesten in einigen Jahren die Schulstruktur auf den Prüfstand gestellt werden wird. Das Interview erscheint in der Januarausgabe von „bildung und wissenschaft“. „Vor zehn Jahren hat Baden-Württemberg internationale Leistungsvergleiche noch boykottiert, heute spielt es Vorreiter einer empirisch begleiteten Bildungspolitik. So schnell ändern sich die Verhältnisse und ich bin überzeugt dass wir in einigen Jahren auch über Fragen der Schulstruktur und den damit verbundenen Anreizsystemen für individuelle Förderung viel objektiver und gelassener diskutieren werden. Der Spielraum für politische Willkür wird enger und diejenigen, die weiterhin in ideologischen oder parteipolitischen Grundpositionen verharren, werden in der Bedeutungslosigkeit verschwinden“, so Schleicher. Schleicher rät dazu, die PISA-Ergebnisse sorgfältig zu analysieren und ernst zu nehmen: „Wie die Königin bei Schneewittchen sieht man in diesem Spiegel manchmal nicht das Bild, das man gerne sehen möchte, aber deswegen den Spiegel zu kritisieren oder hinzuschmeißen bringt langfristig nichts, auch das lehrt uns das Märchen von Schneewittchen.“ | Pressemitteilungen 2005 zurück...
bildung und wissenschaft 01/05 | |||||||||