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PM 02/12 Junge Union

22. Januar 2012: CDU gerät ins bildungspolitische Abseits

GEW: Zukunftsfähige Bildungspolitik braucht mehr Investitionen


Stuttgart - „Die Ideen der Jungen Union zur Bildungspolitik sind ein
Offenbarungseid für die schlechte Bildungspolitik der vergangenen Jahre in
Baden-Württemberg. Sie zeigen, dass die Jugendorganisation der CDU den
Alltag in den 5.000 Schulen im Südwesten nicht kennt. Mit diesen Vorschlägen
stellt sich die CDU ins bildungspolitische Abseits. Moderne Bildungspolitik
braucht keine Vorschläge aus der Mottenkiste, sondern innovative Ideen und
vor allem mehr Investitionen für die Bildung unsere Kinder und
Jugendlichen“, sagte am Sonntag (22.01.) in Stuttgart Doro Moritz,
Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die Bildungsgewerkschaft erinnert daran, dass die CDU/FDP-Landesregierung
viele Reformen wie die Qualitätsoffensive Bildung mit der versprochenen
Senkung der Klassenteiler auf Pump finanziert habe. „Wir erwarten, dass dies
die neue Landesregierung besser macht und zum Beispiel die Kürzung der
Lehrerfortbildungsmittel durch CDU und FDP im nächsten Landeshaushalt
korrigiert“, sagte Moritz.


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