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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2005 - Jan. - März 2005 - PM 05/05: Frauenkongress

PM 05/05: Frauenkongress

15.01.05: Gleiche Bezahlung und Hochschulstudium


Landesweiter Frauenkongress "Bildung ist weiblich!"

Pädagoginnen wollen mehr Führungspositionen

Esslingen ? "Die Ausbildung aller pädagogischer Berufe soll in Zukunft an der Hochschule stattfinden und wir brauchen gleiche Bezahlung für alle Pädagoginnen", sagte heute (15.01.) in Esslingen die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Barbara Haas auf einem landesweiten Frauenkongress der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
100 Frauen aus Baden-Württemberg beschäftigen sich dort mit dem Thema "Bildungsarbeit von Frauen". Heute nachmittag diskutieren unter anderem die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt, die Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber und die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Monika Stolz über bessere Bedingungen für Frauen in Bildungsberufen.

"In Bildungseinrichtungen arbeiten vor allem Frauen. Trotzdem sind Frauen nicht gleichberechtigt, sondern haben Nachteile bei der Besetzung von Führungspositionen, bei der Berufswahl und verdienen weniger als Männer. Wir brauchen als ersten Schritt eine Verlagerung der Erzieherinnenausbildung an die Hochschulen und eine bessere Bezahlung der Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen", sagte Haas.

Die GEW schlägt außerdem vor, für alle Führungsfunktionen in Bildungsberufen eigene Qualifizierungsangebote anzubieten, um Frauen und Männern gezielter und professioneller für die Leitung von Bildungseinrichtungen vorzubereiten. Bisher fehle es auch an begleitenden Angeboten wie Coaching und Supervision, die in vielen Unternehmen selbstverständlich seien.


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