zur Startseite
Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2008 - Jan.-März 2008 - PM 09/08: Rektorin Pforzheim

PM 09/08: Rektorin Pforzheim

Wieder Unterricht an der Waldschule Büchenbronn - Verwaltungsgerichtshof entscheidet

(03/08) An der Waldschule Büchenbronn bei Pforzheim können Schüler/innen, Eltern und Lehrer wieder aufatmen. Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat am 4. März entschieden, dass die Versetzung der umstrittenen Schulleiterin Cornelia Frech-Becker ans Landeslehrerprüfungsamt rechtmäßig erfolgt ist und Frech-Becker nicht mehr an der Schule unterrichten darf.

Frech-Becker hatte sich zuerst per Gerichtsbeschluss des Verwaltungsgerichts die Rückkehr erzwungen. Vor dem Schulgebäude protestierten daraufhin nach den Faschingsferien zwei Tage lang zum Unterrichtsbeginn Schüler/innen und Eltern,, die Mehrheit der Lehrer/innen war krank, sodass kein Unterricht stattfinden konnte. Das Regierungspräsidium untersagte ihr daraufhin die Ausübung der Dienstgeschäfte, eine Einschätzung, die jetzt der Verwaltungsgerichtshof bestätigte.

Seitenabschnitte:
Aktuelles
PM 11.02.

Die unglaubliche Geschichte einer Schulleiterin (b&w März 2008)

11.02.08: Umstrittene Schulleiterin sitzt in leerer Schule

Pforzheim: GEW unterstützt Proteste von Eltern und Lehrer/innen

Stuttgart/Pforzheim – Die umstrittene Pforzheimer Schulleiterin Cornelia Frech-Becker hat heute in einer leeren Schule ihren Dienst wieder angetreten. Fast alle Lehrer/innen sind krank. Sie halten offenbar die Konfrontation mit Frech-Becker psychisch nicht mehr aus. Vor dem Schulgebäude protestierten Schüler/innen und Eltern gegen die Rückkehr der Rektorin an die Waldschule in Büchenbronn. Morgen werden die Betroffenen bei Unterrichtsbeginn wieder vor der Schule demonstrieren.

Die Bildungsgewerkschaft GEW appelliert an Frech-Becker, endlich ihre Versetzung in die Schulverwaltung zu akzeptieren und kündigte weitere Proteste an. „Die Lehrerinnen und Lehrer haben immer versucht, trotz der Konflikte einen guten Unterricht für ihre Kinder und Jugendlichen anzubieten und haben die Probleme nicht nach außen getragen. Die Angst vor weiteren Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen von Frech-Becker macht nicht nur viele Schülerinnen und Schüler, sondern auch Lehrkräfte krank, viele leiden unter psychosomatischen Beschwerden. Diese Frau darf an keiner Schule mehr unterrichten“, sagte am Montag (11.02.) in Büchenbronn Doro Moritz, stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Sie sicherte den Lehrer/innen und Eltern der Waldschule die Unterstützung der Gewerkschaft bei weiteren Protesten zu.

Die GEW fordert Frech-Becker auf, die Entscheidung der Schulverwaltung zu akzeptieren und den angebotenen Arbeitsplatz im Regierungspräsidium Karlsruhe anzutreten. Frech-Becker hatte vor dem Verwaltungsgericht durchgesetzt, dass sie vorerst nicht zum Landeslehrerprüfungsamt wechseln muss. Die GEW erwartet von der Schulverwaltung, dass sie sich konsequent für die Interessen der Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen an der Waldschule einsetzt. Das Kultusministerium hatte heute einen Schulpsychologen und einen Schulrat an die Schule geschickt.


Pressemitteilungen 2008
zurück...




Seitenabschnitte:
Aktuelles
PM 11.02.

SucheHilfeEmailSitemapDruckversion
Suche,Hilfe,Email,Sitemap