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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2004 - Jan. - Mär. 2004 - PM 11/04: Integrative Schulentwicklung

PM 11/04: Integrative Schulentwicklung

4.3.04: Niemanden zurücklassen - individuell fördern


(Anhörung Grüne: Gemeinsames Lernen, Landtag Stuttgart, 4.3.04)

Niemanden zurücklassen - individuell fördern

GEW fordert mehr integrative Schulentwicklungsprojekte
Stuttgart - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg fordert mehr integrative Schulentwicklungsprojekte zur gemeinsamen Förderung von Schüler/innen mit und ohne Behinderungen. "Wir müssen unser System Schule weiterentwickeln, damit es selbstverständlich wird, dass Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen nicht zurückgelassen, sondern jederzeit individuell gefördert werden können", sagte am Donnerstag (4.3.) in Stuttgart der GEW-Vertreter Klaus Pauscher bei einer Anhörung der Grünen-Landtagsfraktion. Pauscher ist Vorsitzender der GEW-Landesfachgruppe Sonderpädagogische Berufe.

Bisher werden in Baden-Württemberg nur 108 Schüler/innen in integrativen Schulentwicklungsprojekten unterrichtet. Die Ergebnisse dieser Schulversuche sind positiv. "Die Entwicklung einer gemeinsamen pädagogischen Konzeption von Grundschul- und Sonderschullehrkräften, die Teambildung und der Einbezug von Fachkräften in den Unterricht führt zu einer Weiterentwicklung des Unterrichts. Außerdem hat sich die Kooperation mit Eltern und außerschulischen Partnern verbessert. Es ist unverständlich, warum die Landesregierung offensichtlich die Ausweitung dieses Schulmodells bremst. Die Erfahrungen zeigen, dass dies der beste Weg ist, um gemeinsames Lernen und integrative Pädagogik auch in Baden-Württemberg zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen", sagte Pauscher.



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