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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2007 Jan. - März 2007 PM 11/07: Frauen an der Schule | ||||||
| PM 11/07: Frauen an der Schule | ||||||
| 05.02.07: Frauenvertreterinnen: Teilzeitbeschäftigte sind benachteiligt GEW: Teilzeitbeschäftigte sind benachteiligt Landesweite Tagung: Frauenvertreterinnen an Schulen Stuttgart – Obwohl die Mehrheit der Lehrkräfte Baden-Württembergs Frauen sind, werden zwei Drittel aller Schulen von Männern geleitet. „Dies hat auch zur Folge, dass an vielen Schulen auf die zahlreichen weiblichen Teilzeitbeschäftigten zu wenig Rücksicht genommen wird. Wir brauchen nicht nur mehr Frauen in Führungspositionen, sondern auch mehr Schulleitungen, die zum Beispiel für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sorgen“, sagte am Montag (05.02.) in Stuttgart Barbara Haas, stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). In Stuttgart kommen heute (05.02.) Frauenvertreterinnen von Beruflichen Schulen und Gymnasien aus ganz Baden-Württemberg zusammen. An diesen Schulen gibt es so genannte „Beauftrage für Chancengleichheit“, während die Frauenvertreterinnen der anderen Schularten in den Schulämtern der Landratsämter arbeiten. Haas wies darauf hin, dass das neue Elterngeldgesetz an den Schulen zu Problemen führt. „Bisher weiß niemand, wie mit Anträgen auf zwei Monate Elternzeit umgegangen wird und wer dann den Unterricht der beurlaubten Kollegen oder Kolleginnen vertritt“, so Haas. In Baden-Württemberg ist der Frauenanteil an den Grundschulen am höchsten. Etwa 70 Prozent der Lehrkräfte sind Frauen, aber nur 39 Prozent sind dort in gehobenen Positionen zu finden. Den niedrigsten Frauenanteil haben die Gewerblichen Schulen mit etwa 18 Prozent, so genannte Funktionsstellen sind dort nur zu fünf Prozent mit Frauen besetzt. Landesweit sind knapp 30 Prozent der schulischen Leitungsfunktionen in Frauenhand. 87 Prozent der Lehrerinnen arbeiten auf Teilzeitstellen. | Pressemitteilungen 2006 zurück... Weitere Informationen | |||||