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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2008 Jan.-März 2008 PM 12/08: Lernmittel | ||||||
| PM 12/08: Lernmittel | ||||||
| 18.02.08: Schulträger sollen Ausgaben für Schulbücher erhöhen GEW: Gute Schulen brauchen bessere Ausstattung Stuttgart – Gemeinde, Städte und Landkreise sollen mehr Geld für neue Schulbücher ausgeben. Dies verlangt die Bildungsgewerkschaft GEW vor Beginn der internationalen Bildungsmesse didacta in Stuttgart. „Moderne Unterrichtsmethoden und neue Bildungspläne können die Lehrerinnen und Lehrer nicht mit Schulbüchern aus dem letzten Jahrhundert umsetzen. Die Schulträger müssen mehr investieren und nicht weiter an der Ausstattung der Schulen sparen“, sagte am Montag (18.02.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat entgegen dem bundesweiten Trend von im Durchschnitt 2,3 Prozent öffentlichen Mehrausgaben für Schulbücher im Jahr 2007 drei Prozent weniger als im Vorjahr ausgegeben. Eltern geben von Jahr zu Jahr immer mehr Geld für zusätzliche Materialien und Nach¬hilfe aus. „In Deutschland wird wie in keinem anderen Land der Bildungs¬erfolg von der sozialen Herkunft der Kinder bestimmt. Die Schulen müssen so gut ausgestattet werden, dass Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien die gleichen Chancen wie ihre Klassen¬kollegen haben. Die Lernmittelfreiheit darf auf keinen Fall aufgeweicht werden“, sagte Dahlem. Durchschnittlich gab 2007 ein Schüler 20 Euro pro Jahr für neue Schul¬bücher aus. Doch mit Schulbüchern alleine ist es nicht getan: „Hinzu kommen Geld für Klassenfahrten und Monatskarten. In der Oberstufe an Gymnasien sind private Computer und entsprechende Software Vorraus¬setzung für gute Referate und Präsentationen. Ein weiterer Rückzug der Schulträger aus der Versorgung mit Lernmaterialen wäre für viele Eltern eine starke Belastung“, so Dahlem. | Pressemitteilungen 2008 zurück... didacta 2008 | |||||