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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2008 - Jan.-März 2008 - PM 13/08: Schulstruktur

PM 13/08: Schulstruktur

20.02.08: Längeres gemeinsames Lernen für alle Kinder

GEW: Landesregierung gerät immer mehr unter Druck

Stuttgart – „Die von Kultusminister Helmut Rau angekündigten Modellversuche zum gemeinsamen Unterricht für Haupt- und Realschüler zeigen, wie sehr die Landesregierung beim Thema Schulentwicklung unter Druck steht. Statt solcher halbherziger Fortschritte brauchen wir aber längere gemeinsame Lernzeiten für alle Kinder in der Grundschule“, sagte am Mittwoch (20.02.) in Stuttgart auf der Bildungsmesse didacta Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Von den 30 bei PISA untersuchten OECD-Staaten sortieren nur Deutschland und Österreich die Kinder im Alter von zehn Jahren. In der Mehrheit der Länder (19 Staaten) werden Jugendliche auf verschiedene Schularten verteilt, wenn sie zwischen 14 und 16 Jahre alt sind.

„Alle Kinder leiden unter dem Stress der Grundschulempfehlung in der vierten Klasse. Es gibt keine sinnvolle pädagogische Begründung, warum nur Schülerinnen und Schüler an Haupt- und Realschulen gemeinsam unterrichtet werden sollten. Alle Kinder würden besser lernen, wenn der Druck der Schullaufbahnentscheidung nicht bereits in der dritten Klasse einsetzen würde“, so Dahlem.


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Weitere Informationen


www.laenger-gemeinsam-lernen-bw.de

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