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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 Jan. - Mär. 2004 PM 14/04: BVJ | ||||||
| PM 14/04: BVJ | ||||||
| 10.3.04: BVJ darf keine Sackgasse werden GEW fordert Ausbau der Kooperationsklassen Stuttgart - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt davor, dass das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) für die über 13.000 Schüler/innen in Baden-Württemberg immer mehr zur Sackgasse werden könnte. "Der Klassenteiler im BVJ ist mit 21 Schülerinnen und Schülern viel zu hoch. Für eine erfolgreiche und individuelle Förderung darf die Schallgrenze von 14 Schülerinnen und Schülern pro Klasse nicht überschritten werden. Außerdem sollten die Kooperationsklassen zwischen Haupt- bzw. Förderschulen und dem BVJ ausgebaut werden und endlich die sozialpädagogische Betreuung dieser Klassen zur Regel werden", sagte am Mittwoch (10.3.) der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem auf einer GEW-Fachtagung in Stuttgart. Dort treffen sich heute (10.3.) über 200 Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen und Jugendberufshelfer/innen aus ganz Baden-Württemberg. Die Schüler/innenzahl im BVJ ist 2003/04 um 12 Prozent auf 13.258 angestiegen. Dazu kommen etwa 1.500 Schüler/innen, die bei freien Trägern ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren. Seit 1997 wurden im Rahmen eines Schulversuchs Kooperationsklassen eingerichtet. Schüler/innen können nach der 8. Klasse in diese Klassen wechseln und besuchen sie dann zwei Jahre lang. Im Schuljahr 2003/04 wurden 65 Kooperationsklassen an 37 Orten gebildet. "Der entscheidende Vorteil der Kooperationsklassen liegt in der Kontinuität der Betreuung und dem Verzicht auf die Erfahrung eines Scheiterns in der Hauptschulabschlussprüfung", so Dahlem. Dahlem fordert Ausbildungsplatzabgabe Rainer Dahlem warnte davor, das BVJ zum Abstellgleis für Jugendliche zu machen, die keine Ausbildungsstelle erhalten. "Die Lösung des Ausbildungsplatzproblems ist überfällig. Wenn die Unternehmen nicht bereit oder in der Lage sind, eine genügend große Zahl von Ausbildungsplätzen zur Verfügung zu stellen, dann muss das Problem über eine Umlagefinanzierung gelöst werden", sagte Dahlem. | Pressemitteilungen 2004 zurück... | |||||