|
Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 Jan. - Mär. 2004 PM 15/04: LDV startet | ||||||
| PM 15/04: LDV startet | ||||||
| 17.03.04: Bildung braucht Bewegung! GEW-Landesdelegiertenversammlung beginnt heute Stuttgart - Mit heftiger Kritik an Kultusministerin Annette Schavan startete die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württem-berg heute (17.3.) in ihre dreitägige Landesdelegiertenversammlung. "Ich fordere die baden-württembergische Kultusministerin auf, endlich wieder den Dialog mit den Betroffenen in den Mittelpunkt ihrer Politik zu stellen. Es kann nicht gut gehen, wenn eine Kultusministerin ihre persönliche Karriere wichtiger nimmt als eine solide Politik und einen geordneten Umgang mit den Beschäftigten. Die Lehrerinnen und Lehrer akzeptieren es nicht mehr, dass ihre Ministerin ihre politischen Aktivitäten ausschließlich daran orientiert, was ihr politisch nutzt und was ihr einen Vorteil gegenüber potenziellen Mitbewerbern verschafft. Die von Frau Schavan auf den Weg gebrachten Reformen sind in der Regel unzulänglich geplant und vorbereitet und werden überstürzt umgesetzt", sagte in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. In Sindelfingen beginnt heute (17.3.) die dreitägige Landesdelegiertenver-sammlung der GEW. Unter dem Motto "Bildung braucht Bewegung" diskutieren 308 Delegierte bis Freitag rund 100 Anträge zur Bildungspolitik. "Stillstand können sich unsere Bildungseinrichtungen nicht länger leisten. Wir brauchen Pädagoginnen und Pädagogen, die für die Zukunft ausbilden. Und wir brauchen eine Politik, die Bildung endlich als Zukunftsinvestition begreift und die dringend notwendigen Reformen umsetzt. Bildung braucht Bewegung", sagte Dahlem. Auf dem alle vier Jahre stattfindenden Gewerkschaftstag stehen unter anderem die Themen Bildungsfinanzierung und Neubewertung der Lehrer/innenarbeit im Mittelpunkt. Der seit 13 Jahren amtierende Landesvorsitzende Dahlem kandidiert erneut. Es folgt Seite 2: GEW-Mitgliederzahlen steigen GEW hat jetzt 39.200 Mitglieder Im Unterschied zu vielen anderen politischen Organisationen zieht die GEW eine positive Bilanz der vergangenen vier Jahre. "Die GEW ist in den vergangenen vier Jahren um über 4.000 Mitglieder gewachsen und ist mit 39.200 Mitgliedern die stärkste bildungspolitische Kraft in Baden-Württemberg", so Dahlem. Die GEW-Mitglieder kommen aus allen Bildungsbereichen. In der Bildungsgewerkschaft sind Erzieherinnen, Lehrerinnen und Lehrer, sowie Beschäftigte im Weiterbildungsbereich und an Hochschulen und Forschungseinrichtungen Mitglied. Schwerpunktthema Neue Arbeitszeitmodelle In einem Arbeitszeitforum werden die GEW-Delegierten mit Expert/innen über eine Neubewertung der Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern diskutieren. "Wir werden vor allem die Frage stellen, welche Arbeitszeitregelungen Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen brauchen, die sich schrittweise von traditionellen Lernkonzepten verabschieden müssen. Statt Frontalunterricht und Wissensvermittlung sollten wir neue Formen des Lernens erproben und deshalb auch die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern anders gestalten", sagte Dahlem. Aktuelle Programmänderung: Prof. Hartmann spricht am Donnerstag Am Donnerstag, 18. März, 9-12 Uhr, spricht Prof. Hartmann von der TU Darmstadt zu den Themen "Bildungsfinanzierung und Elite-Universitäten". Er springt für Prof. Rudolf Hickel ein, der erkrankt ist. Neuer Internetauftritt startet heute Ab heute startet der neue Internetauftritt der GEW Baden-Württemberg unter der neuen Adresse: www.gew-bw.de Dort gibt es auch weitere Informationen über die GEW-Landesdelegiertenversammlung in Sindelfingen. | Pressemitteilungen 2004 zurück Rede von Rainer Dahlem vor der LPK | |||||