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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2005 - Jan. - März 2005 - PM 15/05 Frauentag

PM 15/05 Frauentag

08.03.05: Neue Arbeitszeitmodelle für Lehrer/innen

Bis zu 90 Prozent teilzeitbeschäftigte Frauen in Schulen

Stuttgart - Die GEW schlägt vor, durch eine Neubewertung der Lehrer/innenarbeitszeit Teilzeitbeschäftigte zu entlasten und so auch die Aufstiegschancen von Frauen zu verbessern. „Die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern wird nur durch die Unterrichtsstunden bemessen. Teilzeitbeschäftigte müssen zum Beispiel trotzdem an allen Konferenzen und schulischen Veranstaltungen teilnehmen und sind stärker belastet als Vollzeitkräfte“, sagte am Internationalen Frauentag (08.03.) in Stuttgart Barbara Haas, stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.

50 Prozent der Frauen in Baden-Württemberg arbeiten Teilzeit. In den Schulen liegt der Frauenanteil der Teilzeitbeschäftigten sogar bei 90 Prozent. „Viele Frauen sind zur Teilzeitbeschäftigung gezwungen, da sie sonst keine Möglichkeit haben Familie und Beruf zu vereinen. Diese Diskriminierung nach Geschlecht muss auch durch bessere Kinderbetreuungsangebote verringert werden“, so Haas.

Frauen haben aufgrund ihrer hohen Teilzeitquote auch schlechte Aufstiegschancen. Während der Frauenanteil der Beschäftigten an Schulen etwa 50 Prozent beträgt, sind dort nur 25 bis 30 Prozent der Frauen in Führungspositionen zu finden. An den Grund- und Hauptschulen arbeiten sogar 70 Prozent Frauen, aber nur ein Drittel ist in der Schulleitung zu finden.


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