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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2005 - Jan. - März 2005 - PM 18/05: Unterrichtsversorgung

PM 18/05: Unterrichtsversorgung

09.03.05: Klassen verkleinern statt Stellen streichen

GEW unterstützt Unterschriftenaktion in Überlingen

Stuttgart - Die zurückgehenden Schüler/innenzahlen soll die Landesregierung nutzen, um die überfüllten Klassen in Baden-Württembergs Schulen zu verkleinern. Dies schlug die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch (09.03.) in Stuttgart vor. Die GEW unterstützt die Initiative des Überlinger Arbeitskreises "Die Welle", die am Mittwoch 21.000 Unterschriften für bessere Rahmenbedingungen in den Schulen an Staatsminister Ulrich Müller (CDU) übergeben haben. An der Unterschriftenaktion beteiligten sich Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen von 88 Gymnasien.

Aufgrund der wachsenden Schülerzahlen hat sich in diesem Schuljahr die Unterrichtsversorgung weiter verschlechtert. Die GEW schlägt den Parteien vor, die Senkung der Klassengrößen und den Ausbau der individuellen Förderung zu einem Schwerpunkt der nächsten Legislaturperiode zu machen. "Ab 2007 haben wir die Chance, die baden-württembergischen Schulen aus dem Mittelmaß wieder in die europäische Spitzengruppe zu bringen. Dies wird aber nur gelingen, wenn alle freiwerdenden Lehrerstellen wieder besetzt werden", so Rainer Dahlem, GEW-Landesvorsitzender.


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