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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2006 Jan. - März 2006 PM 19/06: Streik-Bilanz | ||||||
| PM 19/06: Streik-Bilanz | ||||||
| 18.02.06: Beamte unterstützen Streik im Öffentlichen Dienst GEW: Weitere Arbeitsniederlegungen in Bildungseinrichtungen Karlsruhe – Die Bildungsgewerkschaft GEW wird in der nächsten Woche erneut zahlreiche Mitglieder zum Streik aufrufen. Außerdem sind alle Beamten aufgefordert, in einer „solidarischen Abstimmung“ die Angestellten des Landes und der Kommunen zu unterstützen. „Die Beamtinnen und Beamten wissen, dass jede Verschlechterung der Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Dienst auch für sie negative Folgen hat. Wenn die Landesregierung nicht Bewegung in die Tarifgemeinschaft der Länder bringt, wird es vor der Landtagswahl auch landesweite Proteste der Beamten geben“, sagte am Samstag (18.02.) in Karlsruhe vor Journalisten Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). In Karlsruhe zogen GEW-Vertreter/innen aus ganz Baden-Württemberg und dem Bundesvorstand eine positive Zwischenbilanz der ersten beiden Streikwochen. Die GEW ruft für die nächste Woche ihre Mitglieder in zahlreichen Kindertageseinrichtungen und Horten auf, gemeinsam mit den ver.di-Kolleg/innen die Arbeit niederzulegen. An der Universität Mannheim findet am Montag (20.02.) ebenfalls eine Streikversammlung statt. Schwerpunkt der Aktionen in Bildungseinrichtungen ist am Mittwoch (22.02.) ein Pädagogischer Tag im Großraum Stuttgart. Dort werden angestellte Lehrer/innen, Erzieherinnen, Betreuerinnen von Förderklassen sowie Sekretärinnen und Hausmeister nicht zur Arbeit erscheinen und an einer zentralen Personalversammlung in Stuttgart teilnehmen. „Die Arbeitgeber täuschen die Öffentlichkeit mit der Behauptung, es gehe nur um 18 Minuten Mehrarbeit. Eine Arbeitszeiterhöhung würde zu Lohneinbußen von vier Prozent und bundesweit zur Streichung von 250.000 Stellen führen. In den Kindertageseinrichtungen und Schulen würden sich die Arbeitsbedingungen auf Kosten der Kinder und Jugendlichen weiter verschlechtern“, sagte Ilse Schaad von GEW-Bundesvorstand. | Pressemitteilungen 2006 zurück... Weitere Informationen | |||||