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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2007 - Jan. - März 2007 - PM 19/07: Evaluation

PM 19/07: Evaluation

07.03.07: Mehr Qualität durch Stellenstreichung und mehr Belastung?

GEW: Landesregierung stellt eigenes Evaluationsprojekt in Frage

Landesweiter Berufsschullehrer-Tag in Stuttgart

Stuttgart – „Wie soll an unseren Schulen mehr Qualität entstehen, wenn die Landesregierung Stellen streicht und ein Teil der Lehrerinnen und Lehrer mehr unterrichten muss. In der Koalitionsvereinbarung wurde versprochen, dass alle durch Schülerrückgang freiwerdenden Stellen für Qualitätsverbesserungen wie Evaluation eingesetzt werden. Mit ihrer Kürzungspolitik stellt die Landesregierung dies in Frage. Die Schulen haben großes Interesse an Evaluation und Qualitätsverbesserung, müssen aber in den vergangenen Wochen immer wieder erleben, wie die immer wieder versprochenen Verbesserungen der Arbeits- und Lernbedingen ausbleiben. Mehr Qualität geht nicht nebenbei und zum Nulltarif“, sagte am Mittwoch (07.03.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW begrüßt gerade in den Beruflichen Schulen Evaluation als wichtiges Instrument, um die Arbeit in den Schulen laufend auf den Prüfstand zu stellen und die hohe Qualität der Berufsausbildung in Baden-Württemberg zu sichern und weiter zu verbessern. „Immer wieder bestätigen Studien, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer an den Beruflichen Schulen hervorragende Arbeit leisten“, so Dahlem.

Unter dem Motto „Qual oder Qualität?“ diskutieren heute 300 Lehrer/innen aus den Beruflichen Schulen Baden-Württembergs über das Thema Evaluation. Expert/innen aus Wissenschaft, Schulverwaltung und Praxis referieren über Chancen und Probleme des neuen Qualitätsmanagements, das jetzt ins Schulgesetz aufgenommen wurde.

Der Landtag hat im Februar die Evaluation verbindlich gemacht. Gleichzeitig hat die Landesregierung allerdings 521 Lehrerstellen gesperrt und spart durch die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Referendare 349 Stellen ein. Durch eine geplante Streichung der Altersermäßigung für 55-59jährige Lehrer/innen würden weitere 286 Stellen wegfallen.


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 Evaluation-Dahlem.pdf
 Rede 07.03. (46 KB)


Tagung Qual oder Qualität

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