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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2007 - Jan. - März 2007 - PM 22/07: Diakonie

PM 22/07: Diakonie

16.03.07: Proteste gegen Billiglöhne in der Kirche

Lehrer/innen solidarisieren sich mit ihren Kolleg/innen

Stuttgart – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft das Diakonische Werk in Baden-Württemberg auf, ihren Beschäftigten die gleichen Gehälter wie im Öffentlichen Dienst zu zahlen. „Die Kirchen machen sich zu Recht in der Öffentlichkeit für gerechte Löhne stark. Das muss dann aber auch für die eigenen Beschäftigten gelten“, sagte am Freitag (16.03.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Heute protestieren in Stuttgart mehrere tausend Beschäftigte der Diakonie gegen die geplante Änderung des Arbeitsrechtsregelungsgesetzes (ARRG). Die derzeit tagende Evangelische Landessynode will beschließen, dass im Diakonischen Werk die Regelungen der Evangelischen Kirche Deutschlands angewendet werden können. Viele Beschäftigte würden dann bis zu 400 Euro im Monat weniger verdienen.

Für die zahlreichen bei der Diakonie beschäftigten Lehrer/innen würde eine Änderung nicht gelten, da diese wie die Lehrkräfte an öffentlichen Schulen bezahlt werden. Trotzdem haben sich heute vielen den Protesten angeschlossen und setzen sich für eine Bezahlung aller Beschäftigten nach dem TVöD ein.


Pressemitteilungen 2006
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 GEW-Streikaufruf.pdf
 16.03.07 (108 KB)

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