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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2007 - Apr. - Jun. 2007 - PM 25/07: Bildung Migranten

PM 25/07: Bildung Migranten

16.04.07: Mehr Lehrer/innen für Schulen mit hohem Migrantenanteil

Zusätzliche Klassenlehrerstunden für bessere Förderung
(Zumeldung Stat. Landesamt, 16.04., Nr. 124)

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW schlägt vor, Schulen mit hohem Migrantenanteil besser auszustatten und beispielsweise bei der Lehrerzuweisung Migrantenkinder doppelt zu zählen. Dadurch sollen die Chancen der Kinder und Jugendlichen verbessert werden.

„Als erster Schritt sollten Grund- und Hauptschulen sowie Berufliche Schulen besser unterstützt werden. Wir schlagen vor, an den Hauptschulen und im Berufsvorbereitungsjahr eine zusätzliche Klassenlehrerstunde einzuführen und den Klassenteiler zu senken. Die Lehrerinnen und Lehrer brauchen außerdem mehr Zeit und professionelle Unterstützung durch Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen“, sagte am Montag (16.04.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

In Baden-Württemberg steigen seit Jahren die Schüler/innenzahlen im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ). Viele Schüler/innen im BVJ haben einen Migrationshintergrund. Immer mehr Hauptschüler/innen mit Abschluss finden keine Lehrstelle und müssen das BVJ besuchen. Im Schuljahr 2005/06 besuchten 13.520 Schüler/innen das BVJ (2001/02: 11.220), weitere 3.327 private berufsvorbereitende Berufsfachschulen und Sonderberufsfachschulen (2001/02: 849). 2005/06 hatten 8.059 BVJ-Schüler/innen einen Hauptschulabschluss (2001/02: 5.173).

Von den 406.971 Schüler/innen an Beruflichen Schulen im Schuljahr 2004/05 besuchten 198.880 Berufsschulen (Duales System), 61.935 Berufsfachschulen, 52.567 Berufskollegs und 18.609 Fachschulen.

(Quellen: Stat. Landesamt, Landtagsdrucksache 13/522)


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