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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 Apr. - Jun. 2004 PM 26/04: Schüler/innenzahlen | ||||||
| PM 26/04: Schüler/innenzahlen | ||||||
| 08.04.04: Fast 10.000 Schüler/innen mehr als erwartet Schüler/innenzahlen liegen deutlich über den Prognosen Stuttgart - Die Schüler/innenzahlen an öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg sind im Schuljahr 2003/04 stärker als erwartet gestiegen. Das Statistische Landesamt hatte für alle Schulen einen Zuwachs von 7.000 Schülerinnen und Schülern im Vergleich zum Schuljahr 2002/03 erwartet. Tatsächlich besuchen mit 16.600 Kindern und Jugendlichen fast 10.000 mehr als erwartet den Unterricht an den rund 4.200 Schulen in Baden-Württemberg, teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berufung auf Zahlen des Kultusministeriums und des Statistischen Landesamtes mit. "Für diesen zusätzlichen Bedarf wurden nicht genügend Lehrkräfte eingestellt. Die durchschnittlichen Klassenfrequenzen sind in diesem Jahr gestiegen. In den vergangenen Wochen musste an vielen Schulen Unterricht ausfallen und Klassen wurden zusammengelegt, da auch die Vertretungsreserven nicht ausreichen", sagte zum Beginn der Osterferien am Donnerstag (8.4.) der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. Vor allem aufgrund des Stundenbedarfs für die Grundschulfremdsprache und des Wegfalls der sogenannten Vorgriffsstunde stehen an den rund 2.500 Grund- und Hauptschulen für den übrigen Pflichtunterricht sowie für Stütz- und Fördermaßnahmen etwa 1.000 Lehrerstellen weniger zur Verfügung als im Schuljahr 2002/2003. Die Situation werde sich im kommenden Schuljahr weiter verschärfen, so die GEW. "Die Zahlen belegen, dass die Grundschulfremdsprache zu Lasten von Fördermaßnahmen eingeführt wird. Das ist bildungspolitisch angesichts der PISA-Ergebnisse das völlig falsche Signal", betonte Dahlem. "Der Stellenzuwachs hat in den vergangenen Jahren nie mit den steigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen sowie den pädagogischen Reformen Schritt gehalten. Wer pädagogische Verbesserungen will, kann diese nicht zum Nulltarif erhalten", sagte Dahlem. Stärkste Zuwächse in den Gymnasien und Beruflichen Schulen Die stärksten Zuwächse gab es in den Gymnasien und Beruflichen Schulen. In diesem Schuljahr gibt es im Vergleich zum Vorjahr 6.200 zusätzliche Gymnasiasten in Baden-Württemberg. Erwartet wurden 4.000 zusätzliche Schüler/innen. Insgesamt besuchen gut 280.000 Schüler/innen die Gymnasien im Südwesten. An den Beruflichen Schulen stiegen die Schüler/innenzahlen um 11.300 gegenüber dem Vorjahr. Das sind 5.300 mehr als in der Prognose des Statistischen Landesamtes errechnet wurden. Insgesamt besuchen gut 207.000 Jugendliche die Beruflichen Teilzeitschulen und gut 152.000 die Beruflichen Vollzeitschulen. | Pressemitteilungen 2004 zurück...
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