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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2007 - Apr. - Jun. 2007 - PM 26/07: Lehrerbildung

PM 26/07: Lehrerbildung

19.04.07: Gleichwertige Ausbildung für alle Lehrer/innen

GEW: Engere Kooperation zwischen PH und Unis

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die Vorschläge zur Reform der Lehrerausbildung. „Die Ausbildung des pädagogischen Nachwuchses ist eine der größten Schwachstellen in unserem Land. Das Studium orientiert sich viel zu stark an der Ausbildung in traditionellen Fachwissenschaften. Es fehlt an einer Orientierung der Ausbildung an der professionellen Tätigkeit von Lehrerinnen und Lehrern. Diese muss gleichwertig sein, unabhängig davon, in welcher Schulart und in welcher Schulstufe eine Lehrerin bzw. ein Lehrer unterrichtet.“, sagte am Donnerstag (19.04.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Wolfgang Schwark, der Sprecher der Landesrektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen (PH), schlägt unter anderem vor, ein eigenes Lehramt für die Grundschule und die Pädagogik der frühen Kindheit zu schaffen sowie die Lehrämter für Haupt- und Realschule zusammenzufassen. Außerdem sollen Hauptschullehrer/innen besser bezahlt werden.

Die Bildungsgewerkschaft setzt sich für eine Gesamtkonzeption zur Lehrerbildung in Baden-Württemberg ein. „Wir brauchen eine Kooperation zwischen den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. Derzeit ist die Zusammenarbeit oft von Konkurrenz geprägt und die Kompetenzen der Pädagogischen Hochschulen in der Didaktik-Ausbildung werden von den Universitäten kaum genutzt“, sagte Dahlem.


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 Reform_PH.pdf
 dpa, 19.04. (46 KB)

 PH-Informationen.pdf
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