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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2005 - Apr. - Jun. 2005 - PM 31/05: Studiengebühren

PM 31/05: Studiengebühren

04.05.05: Studiengebühren sind Armutszeugnis

GEW: Wir brauchen mehr und nicht weniger Studierende

Stuttgart – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die Proteste der baden-württembergischen Studierenden gegen die Einführung von Studiengebühren. „Wem zur Lösung unserer Probleme im Bildungssystem nichts anderes einfällt, als die Kosten von Bildung auf Familien und Studierende abzuwälzen, der stellt sich und diesem reichen Land ein Armutszeugnis erster Klasse aus“, sagte am Mittwoch (04.05.) der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem auf einer Studierenden-Demonstration in Stuttgart.

„Wir brauchen mehr und nicht weniger Studierende. Durch die Einführung von Studiengebühren werden junge Menschen vom Studium abgehalten. Wir werden bald auf dem Arbeitsmarkt einen Fachkräftemangel haben“, so Dahlem. Die Bildungsgewerkschaft macht sich dafür stark, dass Bildung unabhängig von der Herkunft und dem Geldbeutel der Eltern ein Grundrecht für alle Menschen bleibt.
„Deutschland ist im internationalen Vergleich das Land, in dem der Bildungserfolg am stärksten durch die soziale Herkunft bestimmt wird. Durch Studiengebühren wird sich dieser alarmierende Zustand weiter verschärfen. Im Gegensatz zu Ländern wie Australien haben wir auch kein funktionierendes Stipendien-System, das jungen Menschen mit knappem Geldbeutel ein Studium erlaubt“, widerspricht Dahlem dem baden-württembergischen Wissenschaftsminister Peter Frankenberg.

Pressemitteilungen 2005
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Die GEW lehnt Studiengebühren ab!


 Studiengebuehren-Dahlem.pdf
 Rede Demo Stuttgart 04.05.05 (57 KB)


Aktionsbündnis gegen Studiengebühren

Landesastenkonferenz BW

Uni-Streik Stuttgart


PM GEW 26.01.05 zum Bundesverfassungsgerichtsurteil

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