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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2005 - Apr. - Jun. 2005 - PM 32/05: Warnstreiks

PM 32/05: Warnstreiks

13.05.05: Erstmals Warnstreiks an Schulen

GEW: Tarifvertrag auch für Beschäftigte an Schulen übernehmen

Stuttgart – Erstmals wurden am Freitag (13.05.) in Baden-Württemberg Schulen bestreikt. An Heimsonderschulen in Emmendingen und Ilvesheim (Rhein-Neckar) demonstrierten die Beschäftigten in Warnstreiks für den Erhalt des Flächentarifvertrags im Öffentlichen Dienst. Sie folgten einem Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Bildungsgewerkschaft macht sich dafür stark, für die Beschäftigten der Länder ein einheitliches Tarifrecht zu erhalten. An den öffentlichen Schulen mit Internat arbeiten unter anderem Verwaltungsangestelle, Küchenpersonal, Reinigungskräfte, Erzieherinnen, Sozialpädagog/innen und Lehrer/innen. Am Mittwoch streikten bereits Beschäftigte an der Heimsonderschule in Neckargmünd.

Der bisher nur im kommunalen und im Bundesbereich geltende Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst entrümpelt und entbürokratisiert das alte BAT-Tarifrecht. Die Länder hatten sich aus dem Tarifverhandlungen ausgekoppelt, um einseitig Arbeitszeitverlängerungen vornehmen zu können und blockieren die Modernisierung des Tarifrechts. Unter anderem will die TdL eigene Regelungen für die Mitarbeiter/innen an Schulen, Hochschulen und Universitätskliniken und blockiert gemeinsame Verhandlungen für alle Landesbeschäftigten. Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich gemeinsam mit ver.di für den Fortbestand der 38,5-Stunden-Woche und den Erhalt von Urlaubs- und Weihnachtsgeld ein.


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Warnstreik am 11.05. an der Heimsonderschule in Neckargmünd

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