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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 Apr. - Jun. 2004 PM 37/04: Abitur reformieren | ||||||
| PM 37/04: Abitur reformieren | ||||||
| 21.06.04: Zweite mündliche Prüfung abschaffen GEW schlägt Änderungen beim Abitur vor Stuttgart - Heute beginnen die mündlichen Prüfungen für das Abitur 2004. Damit endet die erste Abiturprüfung nach der Oberstufenreform. "Für die Schülerinnen und Schüler hat das neue Abiturverfahren mehr Prüfungen gebracht, die Belastungen für die am Abitur direkt beteiligten Lehrerinnen und Lehrer haben enorm zugenommen und der organisatorische Aufwand für die Schule ist größer geworden. Im Interesse der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte schlagen wir Verbesserungen für die nächsten Abiturprüfungen vor", sagte am Montag (21.6.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. Das Kultusministerium hat bereits signalisiert, bis 2006 einige Änderungsvorschläge umzusetzen. Die GEW befürwortet eine Abschaffung der mündlichen Abiturprüfung in einem zuvor schriftlich geführten Fach, die Überprüfung des aufwändigen dreistufigen Korrekturverfahrens und die Reduzierung der sogenannten "gleichwertigen Leistungsfeststellungen" (GFS) von vier auf drei. Durch das neue Abiturverfahren gab es in diesem Jahr mehr Erst-, Zweit- und Drittkorrekturen in der Fremdsprache sowie mehr Zweit- und Drittkorrekturen in Deutsch. Der Aufwand bei der Beratung der Schülerinnen und Schüler im Vorfeld der Präsentationsprüfung war enorm, ebenso der Abstimmungs- und Beratungsbedarf zwischen der prüfenden Lehrkraft und den Vorsitzenden der Prüfungskommission über Themen und Bewertungsmaßstäbe. Durch die Ausweitung der mündlichen Prüfungen wurden mehr Lehrer/innen für Prüfungen benötigt. Die GEW fordert, das bayerische unbürokratische schulinterne Korrekturverfahren auch in Baden-Württemberg anzuwenden. "Das Nachbarland zeigt, dass wir kein anonymes Korrekturverfahren und keine dritte Korrektur benötigen. Die Qualität des baden-württembergischen Abiturs würde unter einer Entbürokratisierung nicht leiden", so Dahlem. | Pressemitteilungen 2004 zurück... Weitere Informationen | |||||