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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2007 - Apr. - Jun. 2007 - PM 39/07: Sexuelle Prävention

PM 39/07: Sexuelle Prävention

21.06.07: Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen

Sexuelle Prävention muss in der Grundschule beginnen

Stuttgart – Die Aktion Jugendschutz und die Bildungsgewerkschaft GEW setzen sich für eine besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt ein. „Jugendlichen unterschätzen oft das Risiko, dem sie sich in Internetforen und beim Surfen im Internet aussetzen. Den Umgang mit sexuellen Bildern und Filmen müssen sie lernen und wo geht das besser als gemeinsam mit Gleichaltrigen in der Schule“, sagte am Donnerstag (21.06.) in Stuttgart Marion von Wartenberg, Vorsitzende der Aktion Jugendschutz in Baden-Württemberg.

Die GEW setzt sich dafür ein, bereits in der Grundschule Kinder aufzuklären. „Ein Blick in die Lehr- und Bildungspläne zeigt, dass das Thema eine untergeordnete Rolle spielt. Es reicht für eine wirksame sexuelle Prävention nicht, wenn erst frühestens ab der 6. Klasse das Thema im Unterricht eine Rolle spielt“, sagte der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem.

Die Expert/innen der Aktion Jugendschutz stellen fest, dass zunehmend Kinder und Jugendliche sexuellen Übergriffen durch Beschimpfungen und unvermittelten Sexualdarrstellungen ausgesetzt sind und sich auf Kontakte im Internet unter falschen Vorgaben einlassen. Durch Foto- und Filmaufnahmen mit dem Handy werden Gleichaltrige oft diffamiert und bisher geltende Wertmaßstäbe für den Umgang miteinander in Frage gestellt.


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