|
Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 Jul. - Sep. 2004 PM 42/04: Lernmittelfreiheit | ||||||
| PM 42/04: Lernmittelfreiheit | ||||||
| 12.07.04: Lernmittelfreiheit erhalten GEW: Gleiche Bedingungen für alle Schüler/innen garantieren Stuttgart - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg lehnt die von der CDU geplante Abschaffung der Lernmittelfreiheit ab. "Anstatt zukunftsfähige Modelle zur Finanzierung unserer Bildungseinrichtungen zu präsentieren, greift Kultusministerin Schavan in die Mottenkiste der 50er Jahre. Sollen in Zukunft Schülerinnen und Schüler wieder den Bittgang zur Schulleitung machen müssen, damit sie dort den neuen Weltatlas geschenkt bekommen? Alle Schülerinnen und Schüler müssen unter den gleichen Bedingungen lernen können", sagte am Montag (12.7.) in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. Die GEW erinnert an das erschreckende PISA-Ergebnis, dass in Deutschland wie in keinem anderen Land der Bildungserfolg von der sozialen Herkunft der Kinder bestimmt wird. "Es ist ein Skandal und ein bildungspolitisches Armutszeugnis, wenn im öffentlichen Schulsystem durch die Hintertür zwischen Arm und Reich getrennt wird und Eltern mit niedrigem Einkommen zu Bittstellern für die Bildung ihrer Kinder gemacht werden. Die CDU ignoriert auch, dass die Eltern bereits jetzt viel Geld für zusätzliche Lernmittel und Veranstaltungen der Schule ausgeben", sagte Dahlem. In Deutschland geben Länder und Kommunen derzeit 250 Millionen Euro im Jahr für Schulliteratur aus. Das sind pro Schüler/in nur 20 Euro. Statistiker gehen davon aus, dass Eltern bereits bei garantierter Lernmittelfreiheit für ein Kind bis zum Abitur rund 10.000 Euro für Klassenfahrten, Monatskarten, Büchertaschen, etc. zahlen müssen. | Pressemitteilungen 2004 zurück... Rainer Dahlem zur Lernmittelfreiheit
DGB-Broschüre zur Lernmittelfreiheit
Bildungsfinanzierung | |||||||||||||