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 | 01.05.06: 1. Mai-Kundgebung: Hauptschüler/innen Chancen geben
GEW: Ausbildungspakt ist kläglich gescheitert
Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW machte sich auf den 1. Mai-Kundgebungen in Baden-Württemberg für eine Ausbildungsplatzabgabe stark. „Nach zwei Wochen Berichterstattung in allen Medien ist die Krise der Hauptschule nicht vorbei. Jugendliche brauchen auch bessere Start-bedingungen in Elternhaus und Schule, aber vor allem berufliche Perspek-tiven. Wer nicht ausbildet, muss zahlen“, sagte am Montag (01.05.) auf der Heilbronner 1. Mai-Kundgebung Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.
Der GEW-Bundesvorsitzende Ulrich Thöne setzte sich angesichts der Lehrstellenmisere auf der 1. Mai-Kundgebung in Stuttgart für mehr Voll-zeitausbildungen an Beruflichen Schulen ein. „Wenn es nicht gelingt, zu-sätzliche betriebliche Lehrstellen zu schaffen, brauchen wir mehr voll qua-lifizierende Ausbildungen in beruflichen Schulen und außerbetrieblichen Lernorten“, sagte Thöne.
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