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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2006 Apr. - Jun. 2006 PM 44/06: Koalitionsverhandlungen | ||||||
| PM 44/06: Koalitionsverhandlungen | ||||||
| 04.05.06: Pädagogisch sinnlose Erhöhung des Pensionsalters GEW: Pensionsfonds ist längst überfällig Stuttgart – „Die Pläne zur Erhöhung des Pensionierungsalters bei Lehrerinnen und Lehrern sind pädagogisch wenig sinnvoll. Wenn Lehrkräfte mitten im Schuljahr in den Ruhestand gehen, sind die Leidtragenden die Kinder und Jugendlichen“, sagte am Donnerstag (04.05.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. Die GEW begrüßt die Absichten, einen „längst überfälligen echten Pensionsfonds“ zu schaffen und Coaching-Programme für Lehrer/innen einzuführen. Bisher zahlen nur die Beschäftigten für den Pensionsfonds. Bei Gehaltserhöhungen werden 0,2 Prozent abgezogen und in diesen Fond eingezahlt. „Es wäre ein Fortschritt, wenn die Landesregierung endlich erkennt, dass Arbeitgeber sich auch ernsthaft um Altersvorsorge und den Arbeits- und Gesundheitsschutz ihrer Beschäftigten kümmern müssen. Uns ist es allerdings ein Rätsel, wie Coaching-Programme aus dem laufenden Haushalt des Kultusministeriums finanziert werden sollen, ohne dass es zu Verschlechterungen der Arbeits- und Lernbedingungen an den Schulen kommen soll“, so Dahlem. Die Pläne, das Pensionsalter bei den Landesbeamten auf 67 Jahre heraufzusetzen, stoßen auf Kritik. „Viel zu viele der verbeamteten Lehrerinnen und Lehrer müssen schon jetzt aufgrund der hohen Belastungen vor dem Erreichen der Pensionsgrenze aus dem Beruf ausscheiden. Ministerpräsident Günther Oettinger sollte zuerst für bessere Arbeitsbedingungen sorgen, die Beschäftigte nicht krank machen, bevor er über eine Erhöhung der Altersgrenze nachdenkt“, so Dahlem. Die GEW warnt vor einer Spaltung der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst des Landes. „Wenn Ministerpräsident Oettinger Beamten und Neueingestellten mit der 41-Stunden-Woche mehr bezahlen will, spaltet er seine eigene Belegschaft. Er sollte sich an seine Zusagen erinnern und dafür sorgen, dass die Tarifgemeinschaft der Länder nicht weiter die Verhandlungen mit Gewerkschaften boykottiert“, so Dahlem. | Pressemitteilungen 2006 zurück...
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