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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2011 PM 44/11: Vorrang für Investitionen in Bildung | ||||||
| PM 44/11: Vorrang für Investitionen in Bildung | ||||||
| 19. September 2011: Vorrang für Investitionen in Bildung Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen erwarten Verbesserungen Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die ersten Schritte zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung und verlangt eine seriöse Finanzpolitik der Landesregierung zur Finanzierung der weiteren bildungspolitischen Ziele. „Die Wähler haben im März Grüne und SPD gewählt, weil sie auf mehr Investitionen in Bildung vertrauen. Wenn die Landesregierung unter dem Vorwand der demografischen Rendite auf Kosten der Kinder und Jugendlichen sparen will, wird die Laufzeit von grün-rot begrenzt sein. Investitionen in Bildung und gegen den Fachkräftemangel müssen Vorrang vor der schnellen Sanierung des Haushalts haben“, sagte am Montag (19.09.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die GEW lobt den schrittweisen Ausbau der Krankheitsreserve und die Entsperrung von 711 Lehrerstellen sowie die Pläne zur Einführung der Gemeinschaftsschule und zum Ausbau der gebundenen Ganztagsschule. „Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte erwarten auch den versprochenen Abbau des strukturellen Unterrichtsdefizits in den Sonderschulen und Beruflichen Schulen, das Zwei-Pädagogen-Prinzip für die Inklusion und die weitere Senkung des Klassenteilers. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Finanzminister Nils Schmid muss bewusst sein, dass es die so genannte demografische Rendite gar nicht gibt. Jede frei werdende Lehrerstelle wird gebraucht, wenn grün-rot seine bildungspolitischen Ziele zumindest halbwegs erreichen will“, sagte Moritz. Die GEW will, dass die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung von unterstützenden Maßnahmen begleitet wird. „Nicht nur Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie Eltern müssen auf die neue Situation und die damit verbundene Verantwortung vorbereitet werden. Auch die aufnehmenden Schulen brauchen ab 2012 zusätzliche Unterstützung zum Beispiel durch Poolstunden, um Kinder gut begleiten und fördern zu können“, sagte Moritz. | Pressemitteilungen 2011 zurück... Weitere Informationen
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