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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2006 - Apr. - Jun. 2006 - PM 51/06: Mündliches Abitur

PM 51/06: Mündliches Abitur

16.06.06: Mündliches Abitur vereinfachen

Mündliche Prüfungen in der nächsten Woche

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich für die Abschaffung der verpflichtenden zweiten mündlichen Abiturprüfung ein. „Im Interesse der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte schlagen wir Verbesserungen für die Abiturprüfungen vor. Praktisch alle Beteiligten sind sich darin einig, dass die mündliche Prüfung in einem bereits schriftlich geprüften Fach sinnlos und überflüssig ist, weil sie sich weit gehend auf die Abfrage von Lernstoff bezieht und von geringem Gewicht ist. Man sollte den Schulen und den Schülern diesen unproduktiven Aufwand ersparen“, sagte am Freitag (16.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. Eine Änderung der Abiturprüfung wäre für die Abiturient/innen des Jahres 2008 möglich.

Die GEW hat dem Kultusministerium vorgeschlagen, die zweite mündliche Prüfung zu streichen, die Präsentationsprüfung für alle zur Pflicht zu machen und den Seminarkurs im Abiturblock abrechnen zu lassen. Diesen Vorschlag hat das Ministerium abgelehnt und will nun bei der Kultusministerkonferenz erreichen, dass der Seminarkurs prinzipiell die mündliche Prüfung ersetzen kann. „Diese Lösung finden wir nicht optimal, aber wir könnten damit leben“, sagte Dahlem.


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