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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2007 - Jul. - Sep. 2007 - PM 53/07: Schöne Ferien

PM 53/07: Schöne Ferien

26.07.07: Schulstruktur wackelt im nächsten Schuljahr

Nur noch ein anderer OECD-Staat trennt die Kinder so früh

Stuttgart – Die Bildungsgewerkschaft GEW rechnet damit, dass im nächsten Schuljahr die ersten integrativen Schulversuche in Baden-Württemberg gestartet werden. „Die Initiative aus Oberschwaben hat viel bewirkt. Überall im Land machen sich derzeit Schulen, Schulträger und Elterninitiativen auf den Weg und diskutieren neue pädagogische Konzepte für längeres gemeinsames Lernen. Der Druck auf die Landesregierung auch aus den eigenen Reihen wird zunehmen. Ministerpräsident Günther Oettinger und Kultusminister Helmut Rau werden ihre Blockadehaltung nicht lange aufrechterhalten können“, sagte am Mittwoch (26.07.) Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Rande des 5. Weltkongresses der BildungsInternationale in Berlin.


Die GEW hat die 116.000 Lehrer/innen im Südwesten mit einem Plakat in die Ferien verabschiedet, auf dem eine Weltkarte abgebildet und folgender Text zu lesen ist:

„In der OECD gibt es nur noch 17 Länder, in denen die Kinder mit zehn Jahren auf verschiedene Schularten verteilt werden, 16 davon sind in Deutschland. Schauen wir uns also in der Welt um – die GEW wünscht schöne Ferien!“

Von den 30 untersuchten OECD-Staaten verteilen nur Deutschland und Österreich die Kinder im Alter von zehn Jahren auf verschiedene Schularten. In der Mehrheit der Länder (19 Staaten) findet die erste Selektion auf verschiedene Schularten statt, wenn die Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahre alt sind.
(Quelle: OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2006“)



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 Plakat_Schoene_Ferien.pdf
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Plakat Schulstruktur Schöne Ferien!


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