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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2010 PM 53/10 Tarifrunde 2011 | ||||||
| PM 53/10 Tarifrunde 2011 | ||||||
| 10.12.2010: Lehrermangel wird sich 2011 verschärfen GEW: Start in die Tarif- und Besoldungsrunde der Länder Die Bildungsgewerkschaft GEW befürchtet, dass der Lehrerberuf weiter an Attraktivität verlieren wird. „Wir erwarten von der neuen Landesregierung im nächsten März deutliche Signale, die junge Menschen motivieren, Lehrerin oder Lehrer zu werden. Die Blockadehaltung bei den Verhandlungen für eine neue Eingruppierungsordnung und das geplante Vorgriffsstundenmodell schrecken ab und wird den Lehrermangel an den Schulen in Baden-Württemberg verschärfen“, sagte am Freitag (10.12.) in Karlsruhe Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). In Karlsruhe treffen sich heute GEW-Personalräte und –Funktionäre aus dem Südwesten, um die Tarifrunde bei den Ländern 2011 vorzubereiten. Sollte es nicht zu einer schnellen Einigung am Verhandlungstisch kommen, wird im Februar 2011 mit Arbeitskampfmaßnahmen gerechnet. „Bereits 2009 haben wir gezeigt, dass auch Lehrerinnen und Lehrer streiken können, und auch für diese Runde verspreche ich den Arbeitgebern eine heißen Februar“, sagte in Karlsruhe Ilse Schaad vom GEW-Bundesvorstand. Die GEW wird sich dafür einsetzen, dass Lehrer/innen für ihre jahrelange Zurückhaltung bei den Lohn- und Besoldungsrunden entschädigt werden. Nur so wird es auch möglich sein, den drohenden Lehrermangel in vielen Schularten abzuwenden. Die GEW macht sich auch dafür stark, eine neue Ein-gruppierungsordnung für Lehrkräfte zu vereinbaren. In Baden-Württemberg sind etwa zehn Prozent der rund 120.000 Lehrer/innen Angestellte, bundesweit gibt es etwa 200.000 angestellte Pädagog/innen. Die Verhandlungsergebnisse der Tarifrunde werden in der Regel auch auf die Beamten übertragen. | Pressemitteilungen 2010 zurück... weitere Informationen | |||||