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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2004 - Jul. - Sep. 2004 - PM 55/04: Runder Tisch Grundschule

PM 55/04: Runder Tisch Grundschule

02.09.04: Weiterentwicklung der Grundschule ist kein Thema


Runder Tisch Grundschule kritisiert Informationspolitik Schavans

Stuttgart - Der "Runde Tisch Grundschule Baden-Württemberg" kritisiert die Informationspolitik des Kultusministeriums und wirft Kultusministerin Annette Schavan vor, mit einer Blockadehaltung der Weiterentwicklung der Grundschule zu schaden. Anlass ist die Berichterstattung im "Magazin Schule" des Kultusministeriums über eine Landtagsanhörung zur Weiterentwicklung der Grundschule.

In der Sommerausgabe des Magazins verteidigt dort Prof. Dr. Hasselhorn unter der Überschrift "Vier Jahre sind genug - entwicklungspsychologisch ist eine Verlängerung der Grundschulzeit nicht sinnvoll" die vierjährige Grundschule. Die weiteren acht Wissenschaftler/innen und Vertreter/innen von Verbänden, die bei der Landtagsanhörung im vergangenen November zum Teil eine längere Grundschulzeit verlangten, werden nicht erwähnt.

"Die Berichterstattung in einer offiziellen und mit Steuermitteln der Bürger finanzierten Informationsschrift des Kultusministeriums halten wir für einseitig und unseriös. Seinem Anspruch, die Öffentlichkeit und insbesondere Lehrerinnen und Lehrer, Elternvertreterinnen und Elternvertreter sowie interessierte Eltern und Schüler im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Verpflichtung über die Bildung in Baden-Württemberg zu unterrichten, wird das Magazin so nicht gerecht. Dass die Redaktion des Schulmagazins auf Anfrage den Abdruck anderer Positionen aus der Anhörung oder eine Stellungnahme des Runden Tisches rundweg ablehnt, passt in dieses Bild", schreiben die Landesvorsitzenden der sechs Mitgliedsverbände des Runden Tisches an Schavan.


Mitglieder des Runden Tisches Grundschule

Am Runden Tisch Grundschule beteiligen sich mit dem Landeselternbeirat, dem Arbeitskreis der Gesamtelternbeiräte, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dem Verband Bildung und Erziehung, dem Grundschulverband und der Aktion Humane Schule die maßgeblichen Eltern- und Lehrerorganisationen des Landes.


Pressemitteilungen 2004
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