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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2006 - Jul. - Sep. 2006 - PM 59/06: Jugendkriminalität

PM 59/06: Jugendkriminalität

18.07.06: Gewaltfreie Schule ist keine Utopie

Gewaltprävention braucht mehr Unterstützung
(Zumeldung PK Oettinger/Rech: Jugendkriminalität)

Stuttgart – Gewaltprävention soll an jeder Schule eine Selbstverständlichkeit werden, schlägt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag (18.07.) in Stuttgart vor. „Es genügt nicht, wenn einzelne Lehrkräfte für Gewaltprävention zuständig sind. Wir brauchen mehr Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, das Thema muss in der Lehrerausbildung ein fester Bestandteil werden und eine größere Rolle in der Lehrerfortbildung spielen“, sagte der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem

Die GEW macht sich dafür stark, dass im Rahmen des Ausbaus der Ganztagsschulen auch Gewaltprävention im pädagogischen Konzept der Schulen einen wichtigen Platz erhalten soll. „Gewaltprävention funktioniert nur, wenn pädagogische Profis entsprechende Projekte initiieren und langfristig begleiten. Das geht nicht mit ehrenamtlichen Jugendbegleitern, sondern nur mit qualifizierten Lehrkräften, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Erzieherinnen und Erziehern. Die Streichung der Landesmittel für Schulsozialarbeit war ein Fehler und sollte von Ministerpräsident Günther Oettinger rückgängig gemacht werden“, so Dahlem.


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