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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2007 Jul. - Sep. 2007 PM 60/07: Vorgriffstundenmodell | ||||||
| PM 60/07: Vorgriffstundenmodell | ||||||
| 14.09.07: Die GEW begrüßt flexible Rückgabe der Vorgriffsstunde Wichtiger Beitrag zur Verlässlichkeit der Landespolitik „Die GEW begrüßt , dass sich das Kultusministerium dazu entschlossen hat, den Lehrkräften weitgehend die Entscheidung zu überlassen, wann und wie sie die bereits abgeleisteten Vorgriffsstunden zurückerstattet bekommen“, sagte am Freitag (14.09) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das baden-württembergische Vorgriffsstundenmodell geht auf eine Initiative der Bildungsgewerkschaft GEW aus dem Jahr 1997 zurück. Die GEW hatte seinerzeit die „Initiative für einen Beschäftigungsvertrag“ ergriffen und das Vorgriffsstundenmodell in die Diskussion eingebracht. Ziel war es, einerseits einen Beitrag zur Sicherung der Unterrichtsversorgung zu leisten, andererseits den Lehrerinnen und Lehrern aber auch die Möglichkeit zu geben, die Vorgriffsstunde nicht zu leisten und im Gegenzug auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Auf diese Art und Weise konnten in den 90er Jahren rund tausend junge Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich eingestellt werden. Das Vorgriffsstundenmodell war in der Lehrerschaft allerdings heftig umstritten, weil viele Lehrkräfte bezweifelten, ob die Landesregierung sich an ihre Abmachung halten würde. GEW-Landeschef Rainer Dahlem: „Wir haben dafür gesorgt, dass das Vorgriffsstundenmodell in Baden-Württemberg juristisch so abgesichert wurde, dass die Landesregierung faktisch keine Zugriffsmöglichkeit hatte.“ Das Vorgriffsstundenmodell, so die GEW, sei ein Beispiel dafür, wie Kultusministerium und Gewerkschaften auch in schwierigen Zeiten vernünftige und zukunftsorientierte Lösungen im Interesse der Lehrkräfte, aber auch der Schülerinnen und Schüler realisieren könnten. | Pressemitteilungen 2007 zurück... Weitere Informationen PM KM 14.09.07 | |||||