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Aktuell Presse Pressemitteilungen 2004 PM 62/04 Sprachförderung | ||||||
| PM 62/04 Sprachförderung | ||||||
| 07.10.04: Sprachförderung muss früher beginnen GEW: Nur noch 39 Sekunden Förderunterricht pro Schüler Stuttgart - Nur mit kleineren Gruppen in den Kindertageseinrichtungen, einer weiteren Reform der Erzieherinnenausbildung und mehr Förderunterricht an den Grundschulen ist eine sinnvolle Sprachförderung möglich, sagt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. "Die bisherigen Förderprogramme haben Alibi-Funktion. In Kindergartengruppen mit 28 Kindern ist keine effektive individuelle Förderung möglich. Kinder müssen ab ihrem ersten Tag im Kindergarten und in ihren Kindergartengruppen gezielt gefördert werden", sagte am Donnerstag (7.10.) in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem. Die Bildungsgewerkschaft kritisiert die ständige Kürzung der Förderangebote in den Grundschulen. Nach Angaben des Kultusministeriums gab es in den 2.600 Grund- und Hauptschulen mit gut 660.000 Schüler/innen im Schuljahr 2003/04 nur für jede vierte Grund- und Hauptschulklasse eine Förderstunde und nur für jede zehnte Klasse eine Stunde Ausländerförderunterricht. "Für jeden Schüler standen im Durchschnitt 39 Sekunden pro Schuljahr zur Verfügung. Es ist lächerlich, hier noch von Förderung zu sprechen", so Dahlem. Für die Reform der Erzieherinnenausbildung schlägt die GEW vor, als ersten Schritt ein Fachhochschulstudium für Leiterinnen einer Kindertageseinrichtung einzuführen. In Baden-Württemberg arbeiten in etwa 7.500 Kindertageseinrichtungen etwa 47.500 Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen. | Pressemitteilungen 2004 zurück... Weitere Informationen | |||||