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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuell - Presse - Pressemitteilungen 2007 - Jul. - Sep. 2007 - PM 63/07: Elternproteste Unterrichtsversorgung

PM 63/07: Elternproteste Unterrichtsversorgung

28.09.07: GEW unterstützt Elterninitiativen für mehr Lehrer/innen

Proteste über schlechte Unterrichtsversorgung und große Klassen

Stuttgart – Die GEW unterstützt die Elternproteste für kleinere Klassen und bessere Unterrichtsversorgung und schlägt die sofortige komplette Aufhebung der Stellensperre vor. „Drei Wochen nach dem Schulstart merken viele Eltern, dass Oettingers Kinderland ein leeres Versprechen bleibt. Die Klassenzimmer sind überfüllt und viel zu oft fällt Unterricht aus“, sagte am Freitag (28.09.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Heute Abend protestieren in Tübingen Eltern der Realschulen mit einem Fackellauf gegen die „katastrophale Lehrerversorgung“. Am 10. Oktober will in Stuttgart eine Elterninitiative aus Neuhausen (Enzkreis) 54.000 Briefe für kleine Klassen an Kultusminister Helmut Rau überreichen.

„Wir bekommen über unser Internetportal immer noch Meldungen, dass es an Lehrern mangelt. Um den Pflichtunterricht zu sichern, wurden an den Schulen Arbeitsgruppen und Förderunterricht gestrichen, oft mussten Klassen zusammengelegt werden. Die GEW appelliert an die Landesregierung, die Eltern ernst zu nehmen, kurzfristig weitere Lehrerinnen und Lehrer einzustellen und den Klassenteiler zu senken“, so Dahlem.

Aus dem Internetportal Unterrichtsversorgung:

„Eine Frechheit, dass Minister Rau verlauten lässt, der Pflichtunterricht sei gesichert; der blanke Hohn, wenn ich an unserer Schule schaue.“

„Kinderland BW?! Wo liegen die Vorteile für solche Schulen mit besonderem Profil, wie wir sie waren. Verschlechterung pur!“

„Das Glas ist allmählich voll, vielleicht finden sich auch im Realschulbereich mutige Schulleiter, die ihre Probleme nach außen tragen.“

„Der Sterbeprozess der Hauptschule wird durch die verkündeten Maßnahmen nur um ein bis zwei weitere Jahre in die Länge gezogen.“


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